Know-how rund um die Wohnungsbauprämie

Know-how rund um die WohnungsbauprämieHäuslebauer hergehört: Die Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Förderung, die man bei Abschluss eines Bausparvertrags beantragen kann. Sie kann von jedem Bürger mit Vollendung des 16. Lebensjahres in Anspruch genommen werden, der in Deutschland lebt. Wer sich den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen möchte, mehr...

Risiken einer Baufinanzierung minimieren - Ratgeber und Tipps

Risiken einer Baufinanzierung minimierenDie Zahl der Personen, die eine Baufinanzierung in Anspruch nehmen, ist seit vielen Jahren im Steigen begriffen. Nach einer Statistik auf dem Portal Statista wurden im Jahr 2000 von Banken in Deutschland Wohnungsbaukredite in einer Höhe von insgesamt 683 Milliarden vergeben, 2013 waren es bereits 836 Milliarden. mehr...

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

News

Eigenheimzulage für das Feriendomizil?(2004-10-25 12:00:00)

Bei Ferien- und Wochenendwohnungen stellt sich der Fiskus in der Regel stur, wenn die Eigentümer die Eigenheimzulage beantragen. Denn der Gesetzgeber will ausdrücklich nur solche Immobilien fördern, die der Befriedigung des normalen Wohnbedürfnisses seiner Bürger dienen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun aber entschieden, dass für ein Holzhaus in einer Feriensiedlung die Zulage nicht verwehrt werden kann. Wie der LBS-Infodienst Recht und Steuern berichtet, wurden die Finanzbeamten bei der Bezeichnung "Wohnblockhaus" stutzig. Als sie auch noch erfuhren, dass dieses Objekt in einem Sondergebiet für Wochenend- und Ferienhäuser sowie für Sport- und Spieleinrichtungen liege, verweigerten sie einem Steuerzahler die beantragte Eigenheimzulage. Die Eigentümer wollten diesen ablehnenden Bescheid nicht akzeptieren. Sie verwiesen unter anderem darauf, dass die Immobilie zum dauernden Bewohnen geeignet sei und von ihnen auch entsprechend genutzt werde. Das sei ja wohl das Hauptkriterium für die Gewährung der Zulage - und nicht die beanstandeten Äußerlichkeiten.

Der BFH schloss sich, wie schon zuvor das niedersächsische Finanzgericht, der Argumentation der Steuerzahler an. Es bestehe nach der Beweisaufnahme kein Zweifel, dass es sich hier nicht um eine Ferien- oder Wochenendwohnung handle. Das Objekt sei einerseits zum ganzjährigen Bewohnen geeignet und es gebe im konkreten Fall auch keine behördlichen Vorschriften, die dem entgegen stünden. Die Bauaufsicht hatte zwar niemals eine Wohnnutzung ausdrücklich genehmigt, war aber auch trotz Kenntnis nicht dagegen eingeschritten. Zudem habe bereits der Voreigentümer dauerhaft in diesem Wohnblockhaus gelebt. Der Fiskus musste folglich die Zulage gewähren. (BFH, Aktenzeichen X R 24/00)