Kreditkarten: VISA und Mastercard - Weltweit akzeptiert

Mit der Kreditkarte immer liquide

Kreditkarten machen das Leben leichter. Weltweit bargeldlos bezahlen, Geld abheben, Autos mieten, im Internet oder am Telefon bezahlen, Flüge buchen.

Weltweit kostenlos Bargeld abheben
Viele Banken bieten in der Zwischenzeit sogar die Möglichkeit, weltweit kostenlos am Automaten Bargeld abzuheben. Ein unschlagbarer Vorteil gegenüber jeder ec-Karte! Nutzen Sie unseren Online-Kreditkarten-Vergleich.

Online die passende Kreditkarte finden: Kreditkartenvergleich im Internet

Online die passende Kreditkarte findenOb auf Reisen oder zum Online-Shopping: Eine Kreditkarte ist heutzutage in vielen Situationen notwendig. Doch wie findet man eine Kreditkarte, die den eigenen Vorstellungen möglichst genau entspricht? mehr...

Die Ideenfabrik der Sparkasse - die neue Crowdfunding-Plattform

Ideenfabrik - Sparkasse Crowdfunding liegt im Trend: Immer mehr erfolgreiche Projekte weltweit werden vom Schwarm finanziert. Auch die Sparkasse macht sich diese neue Chance jetzt zunutze. Mit dem Projekt "Ideenfabrik" wird unter http://ideenfabrik.sparkasse.de/  eine Crowdfunding-Plattform gestartet, die eine neuartige Möglichkeit zur internen Diskussion und Finanzierung von vielversprechenden Projekten bieten soll. Verantwortliche Mitarbeiter unterschiedlicher Institute können in der Ideenfabrik eigene Vorschläge einreichen und andere sehen und eventuell mitfinanzieren. Die Sparkassen versprechen sich davon schnellere und transparentere Entscheidungsprozesse und neue, innovative Ideen. Gleichzeitig stehen auch Diskussionsmöglichkeiten zur Verfügung, die nicht nur die Entscheidungsfindung erleichtern, sondern auch helfen Zeit gegenüber herkömmlichen Meetings einzusparen. mehr...

Geld abheben außerhalb des Euroraums

Besonders auf Reisen erkennt man die Flexibilität einer Kreditkarte. Rechnungen können beglichen werden und wenn Bargeld gebraucht wird, lässt sich die Kreditkarte auch zum Geldabheben nutzen. Dass Das nicht immer kostenlos ist, wissen die meisten. Aber dass man als Bankkunde die Höhe der Gebühren selbst beeinflussen kann, ist vielen unbekannt. Wir sagen Ihnen, wie das geht. mehr...

Ratgeber

Kreditkarten - mit seinem guten Namen bezahlen Kreditkarten werden als Zahlungsmittel immer beliebter. Das bunte Plastik erleichtert den täglichen Zahlungsverkehr und man ist weltweit immer flüssig. Bei Diebstahl oder Verlust gibt es schnelle Hilfe. Dennoch die weltweite Zahlfreiheit bringt auch eine Zahlverantwortung mit sich. Wer sorglos mit seiner Kreditkarte umgeht, riskiert sich zu verschulden. Auch sollte man seine Kreditkartendaten nicht wahllos überall nennen, um Missbrauch zu vermeiden.

Einfache und geniale Idee


1949 vergaß ein Geschäftsmann in einem Restaurant in Manhattan seine Geldbörse. Obwohl er vermögend genug war, um sich das Essen zu leisten, konnte er doch seine Rechnung nicht bezahlen. Das brachte ihn auf die Idee, dem Kellner in Zukunft einfach eine Plastikkarte mit seiner Unterschrift zu geben als Beleg dafür, dass er den Betrag bis zum Monatsende begleichen würde. Die Kreditkarte war geboren. Der Geschäftsmann Frank McNamara gründete daraufhin die erste Kreditkartenfirma, den Diners Club. Heute kann man weltweit an Millionen von Orten bequem mit seinem Namen bezahlen. In manchen Ländern ist der Zahlungsverkehr mit Kreditkarte gleichberechtigt neben den Bargeldverkehr getreten. In Deutschland kann man bei vielen Händlern und Restaurants noch nicht mit Kreditkarte bezahlen. Denn die Kosten für die Transaktion muss der anbietende Händler übernehmen. Auch viele Kunden sparen sich die Kreditkartengebühr und nutzen ihre ec-Karte. Das Angebot an günstigen und Gratis-Kreditkarten wächst aber, so dass der Zahlungsverkehr mit dem bunten Plastik wohl noch weiter expandieren wird. International ausgegeben werden heute vor allem vier Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard und Visa. Die letzten beiden sind am weitesten verbreitet und werden in Kooperation mit vielen Banken und anderen Anbietern herausgegeben. Die ersten beiden werden von den Kreditkartenfirmen selbst vertrieben.

Nutzen und Gefahren einer Kreditkarte


Kreditkarten bieten viele Vorteile. Im außereuropäischen Ausland kommen Reisende mit Kreditkarte sehr viel leichter an ihr Geld als Reisende mit ec-Karte. Visa und Mastercard werden an weit mehr Orten und Bankautomaten akzeptiert als eine ec-Karte. Angenehm für Kreditkartenkunden ist, dass sie im Fall eines Karten-Verlustes nur mit bis zu 50 Euro haften müssen. Außerdem werden die Karten bei Verlust innerhalb eines Tages ersetzt, und zwar auch im Ausland, was bei ec-Karten nicht möglich ist. Wer viel im Internet surft und einkauft, stellt fest, dass man ohne Kreditkarte nicht weit kommt: Egal ob man eine Reise bucht oder einen Fernseher ordert, immer wieder wird die Kreditkartennummer verlangt. Dasselbe gilt, wenn man ein Auto mieten will. Wenn Sie also gerne im Netz einkaufen, oft verreisen oder im Falle eines Diebstahls schnell wieder über Geld verfügen wollen, ist eine Kreditkarte für Sie geeignet. Bei Verlust sofort sperren lassen Wenn Sie die Karte verlieren oder diese gestohlen wird, sorgt eine Service-Hotline für die sofortige Sperrung der Karte und besorgt schnell eine neue. Je schneller Sie den Verlust melden, desto weniger Missbrauch Ihrer Karte riskieren Sie. Viele Kartenanbieter haben sich dem zentralen Sperrnotruf 116 116 angeschlossen, der im Inland kostenfrei ist. Notieren Sie sich in jedem Fall immer die Rufnummer des Kartenausgebers (Mastercard, Visa, American Express, Diners Club). Wenn der Kreditrahmen nicht ausreicht Allerdings sollte man beachten, dass für jede Kreditkarte nur ein vorher vertraglich vereinbarter Kreditrahmen eingeräumt wird. Ist dieser ausgeschöpft, kann man mit der Karte nicht mehr bezahlen. Schon vielen Urlaubern im Ausland ist es passiert, dass ihre Karte beim Bezahlen die Transaktion verweigerte, weil der im Kreditkartenantrag festgesetzte Kreditrahmen überschritten wurde. Da hilft meist auch ein Anruf mit der Bitte um eine kurzfristige Erhöhung des Kreditrahmens nicht mehr. Wer seinen Kreditrahmen, zum Beispiel im Urlaub oder bei größeren Anschaffungen, ausschöpft, für den empfiehlt sich die Anschaffung einer zweiten Kreditkarte für den Notfall. Außerdem sollte man rechtzeitig beim Kreditkartenanbieter um eine Erhöhung des Kreditrahmens bitten. Der gestattet dies in der Regel, wenn es bis dato keine Probleme bei der Bezahlung gab. Alles muss bezahlt werden Eine Kreditkarte sollte daher nie als finanzieller Freibrief missverstanden werden. Man sollte immer bedenken, dass alle getätigten Ausgaben bezahlt werden müssen. Wer zu oft in Zahlungsschwierigkeiten gerät, riskiert den vollständigen Verlust seiner Kreditkarte. Man sollte sich dessen bewusst sein, dass eine Kreditkarte nicht dem Kunden, sondern dem Kreditkartenanbieter gehört. Er kann die Kreditkarte bei Missbrauchsverdacht jederzeit und ohne Vorwarnung sperren. Eine Kreditkarte sollte daher immer mit Bedacht und Verantwortungsgefühl benutzt werden.


Kosten und Gebühren


Wie viel eine Kreditkarte kostet, hängt ganz von den Bedürfnissen des Einzelnen ab. Denn alle Kartenunternehmen haben Ihre Gebühren unterschiedlich strukturiert. Meistens zahlt man eine Jahresgebühr für die Nutzung der Karte. Während manche Banken Gratis-Karten mit der Eröffnung eines Girokontos und regelmäßigen Gehaltseingängen anbieten, nehmen andere Banken um die 20 Euro pro Jahr. Wenn die Karte spezielle Funktionen und Angebote beinhaltet, kann die Gebühr bis zu 150 Euro im Jahr betragen. Es spielt auch eine Rolle, wie viel Geld Sie mit der Karte umsetzen wollen und was Sie verdienen. Oft kommen weitere Kosten hinzu, wenn Sie beispielsweise an Automaten im Ausland Geld abheben oder mit der Karte bezahlen (bis zu zwei Prozent). Viele Anbieter verzichten in der Euro-Zone aber inzwischen auf solche Gebühren. Dennoch sollte man immer den aktuellen Gebührenstand kennen. Sie liegen meist zwischen einem und vier Prozent des abgehobenen Betrages, oft mit einem Mindestbetrag von zwei bis sieben Euro. Daher ist das Abheben mit einer EC-Karte meist günstiger. Inzwischen bieten einige Banken aber auch gebührenfreies Abheben an Automaten. Mit einem Kreditkartenvergleich finden Sie die Karte, die am besten zu Ihnen passt und am günstigsten ist. Die Anbieter berücksichtigen viele Extra-Wünsche wie das Ausstellen einer Partnerkarte, einer Karte mit Foto oder ein Kreditkartendoppel (zwei verschiedene Kreditkarten in einem Paketpreis). Auch gibt es spezielle Angebote für Studierende und andere Zielgruppen.


Kreditkarte beantragen


Wenn Sie sich für eine Kreditkarte entschieden haben, können Sie diese entweder bei Ihrer Hausbank oder direkt beim Karteninstitut beantragen. Sie müssen dazu ein Antragsformular ausfüllen, in dem neben persönlichen Daten auch Auskünfte über Einkommensverhältnisse abgefragt werden, die zur Bonitätsprüfung dienen. Nur wer ein regelmäßiges Einkommen hat, bekommt in der Regel eine Kreditkarte. Es gibt allerdings für Studierende und andere Zielgruppen mit unregelmäßigem Einkommen besondere Angebote. Ab einer gewissen Einkommenshöhe kann man eine Kreditkarte bekommen, die einen höheren Kreditrahmen einräumt. Voraussetzung für den Erhalt einer Karte ist auch immer ein Girokonto, von dem das Geld abgebucht werden kann. Wenn Sie einen Vertrag unterschrieben haben und sich dann doch gegen eine Kreditkarte entscheiden, können Sie den Vertrag innerhalb von vierzehn Tagen problemlos widerrufen.


Debit, Charge oder Credit Card


Bevor Sie einen Kartenvertrag abschließen, sollten Sie sich erkundigen, mit welchem Abrechnungssystem der Kreditkartengeber arbeitet. Denn Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Man unterscheidet drei Arten von Kreditkarten: die Charge Card, die Credit Card und die Debit Card. Charge und Credit Card Bei den ersten beiden Zahlungsarten erstellt die Bank monatlich eine Rechnung, die der Kunde per Lastschriftverfahren von einem Girokonto oder per Überweisung begleicht. Bei der Charge Card wird der gesamte fällige Betrag abgebucht, während bei der Credit Card auch eine Ratenzahlung möglich ist. In Deutschland ist die Charge Card am meisten verbreitet. Bei manchen Anbietern können Kunden auch vor der Nutzung ein Guthaben auf ihre Karte überweisen. Dieses Guthaben wird dann bei Bezahlung mit der Kreditkarte belastet. Auf das Guthaben gibt es dann Zinsen. Wobei zu prüfen ist, ob dieses Geld nicht bei einem guten Spar- oder Tagesgeldkonto bessere Zinsen erhält. Debit Card Bei der Debit Card erfolgt keine monatliche Abrechnung. Stattdessen bucht die Bank die Umsätze möglichst zeitnah vom Girokonto ab. Zu den Debitkarten zählen neben den Karten der Kreditkartengesellschaften auch die EC-Karte und Bankkundenkarte. Bei den Kreditkarten ist Visa der größte Anbieter von Debitkarten, 70 Prozent seiner Umsätze fallen in diesen Geschäftsbereich. Bevor Sie einen Kartenvertrag abschließen, überlegen Sie gut, welche Abrechnungsmethode für Sie am besten geeignet ist. Sollten Sie sich für ein Kartendoppel, also zwei verschiedene Karten zu einem Preis, entscheiden, verlieren Sie nicht den Überblick über Ihre verschiedenen Karten und Konten. Denn bezahlen müssen Sie am Ende immer.


Bezahlen im Ausland


Immer flüssig - auch im Urlaub. Das ist der besondere Reiz einer Kreditkarte. Man erspart sich den Weg zur Wechselstube oder zu einem Geldautomaten und zahlt einfach mit der Kreditkarte. Doch was praktisch ist, hat seinen Preis. Oft ist der Wechselkurs beim Bezahlen per Kreditkarte für den Kunden ungünstig oder der Kartenanbieter nimmt zusätzliche Gebühren für das Bezahlen im Ausland, teilweise bis zu zwei Prozent. Ein Abrechnungstrick ist zum Beispiel, wenn ein Händler im Ausland dem Kunden eine Rechnung in der geltenden Landeswährung vorzeigt und der Kunde unterschreibt, ohne eine Klausel im Kleingedruckten zu lesen. Darin steht dann zum Beispiel, dass nicht das Kreditkarteninstitut, sondern der Händler selbst den Kaufbetrag umrechnet. Zu einem ungünstigen Kurs und mit zusätzlichen Gebühren. Dieses Vorgehen ist, hat der Kunde die Rechnung unterschrieben, juristisch zulässig und heißt Dynamic Currency Conversion (dynamische Währungsumrechnung). Die Anbieter Mastercard und Visa verlangen von den Händlern, dass sie ihre Kunden vor der Unterschrift über Kurse und Kosten informieren. Doch dies tun viele nicht. Vorsicht also vor dem Kleingedruckten. Wer dennoch unterschrieben hat, sollte sich bei seinem Kreditkartenanbieter beschweren, damit der Fall untersucht wird und zu viel gezahltes Geld eventuell erstattet werden kann.


Versicherungen und Sonderleistungen vergleichen


Immer mehr Unternehmen verteilen Kundenkarten, mit denen Kunden Treuepunkte sammeln können. Um den Nutzwert für den Kunden zu erhöhen, gibt es inzwischen Kreditkarten, die Banken gemeinsam mit Unternehmen herausgeben und die über eine Kreditkartenfunktion verfügen. So bietet Lufthansa neben der normalen Miles&More-Kundenkarte auch eine Version mit Kreditkarte an. Bei jeder Bezahlung mit der Lufthansa-Kreditkarte sammeln die Kunden Meilen, die sie mit der normalen Kundenkarte ohne Kreditkarte nicht sammeln könnten. Andere Anbieter locken mit Zusatzleistungen: Fußballclubs versichern Fans mit Karte gegen Stadionunfälle, mit der Karstadt Mastercard sammelt man Punkte im Bonusprogramm Happy Digits und auch Payback bietet eine Visa-Karte an. Vorsicht vor dem Zinssatz Gern werben Kreditkartenanbieter mit der großen, finanziellen Freiheit und gewähren großzügige Kreditrahmen. Doch Vorsicht: Wer diese Angebote nutzt und die Kredite am Monatsende doch nicht völlig ausgleichen kann, zahlt zum Teil horrende Zinsen. Wer seine Kreditkarte nicht per Lastschrift bezahlt, muss Fristen bei der Überweisung beachten, sonst werden hohe Zinsen fällig. Karte mit Versicherungen Viele Kreditkarten kann man mit einer so genannten "Restschuldversicherung" abschließen. Diese springt ein, wenn man selbst nicht mehr zahlen kann. Allerdings nehmen die Banken für die Übernahmen dieser Versicherung zum Teil hohe Zinsen. Viele Karten bieten eine Auslandsreisekrankenversicherung, deren Umfang allerdings unterschiedlich ist. Andere Versicherungsleistungen treten erst ein, wenn der Kunde vorher die Kreditkarte genutzt hat. Hier muss immer auf die Konditionen geachtet werden. Welche Zusatzleistungen brauche ich wirklich? Insgesamt sollte im Vorfeld darüber nachgedacht werden, wozu eine Kreditkarte wirklich genutzt werden möchte und ob Zusatzleistungen nicht doch mit unnötigen Kosten und Verpflichtungen verbunden sind. Denn eine Kreditkarte sollte ihren eigentlichen Zweck immer erfüllen, nämlich weltweit einen kostengünstigen Zahlungsverkehr zu ermöglichen. Zusatzleistungen wie Reiseversicherungen und Kredite können oftmals kostengünstig woanders gewählt werden.