Gebäudeversicherung vergleichen & Geld sparen

Immobilien, Haus, Wohnung versichern

Sichern Sie Ihr Hab und Gut! Einem Haus kann viel passieren.

Feuer, Sturm und Hagel, Leitungswasser und Elementargewalten - Schäden an einem Gebäude können viele Ursachen haben.

Sichern Sie Ihr Hab und Gut mit einer Wohngebäudeversicherung günstig ab.

Top-Empfehlungen

VdVA > VdVA Janitos > Balanc InterRisk > InterRisk-XL

VdVA
jährl. 41,51 €*

Balance
jährl. 53,99 €*

InterRisk-XL
jährl. 54,97 €*

Vers.summe:
unbegrenzt

Vers.summe:
86.100,- €

Vers.summe:
86.100,- €

*Doppelhaushälfte (Baujahr: 2007, PLZ: 63607, Wohnfläche: 50 m²)
Versicherte Gefahren: Feuer/Leitungswasser/Sturm/Hagel,
Selbstbeteiligung: 500 €, Vertragslaufzeit: 3 Jahre, Zahlweise: jährlich

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

s-immobilien.de/versichern Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

Die ideale Baufinanzierung für jede Lebenssituation

lbs.de Viele Menschen träumen davon, eine eigene Immobilie zu besitzen. Doch ein Haus ist mit hohen Kosten verbunden - wer kein Geld im Überfluss hat, muss gezielt planen. Um Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten verschiedene Details berücksichtigt werden. Weniger Stress, mehr Zufriedenheit - durch die Umsetzung einiger Ratschläge kann man seinen Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. mehr...

Wohngebäudeversicherung als Schutz vor dem Ruin

ph_wohngebaeude.jpgEin Blitzschlag, ein Funke und alles kann dahin sein. Wer glaubt, als Eigenheimbesitzer mit einer Hausratversicherung gegen die meisten bösen Überraschungen abgesichert zu sein, der irrt. Nur eine Wohngebäudeversicherung bewahrt Hausbesitzer vor dem finanziellen Ruin. mehr...

Ratgeber

Beim Eigenheimbau gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich zu versichern. Nach der Fertigstellung erlöschen einige, andere gehen in eine neue Versicherung über, wieder andere müssen neu abgeschlossen werden. Aber welche Bau- und Gebäudeversicherungen sind wirklich notwendig?

Welche Bau- und Gebäudeversicherungen gibt es?

Man kann generell zwischen Versicherungen für Gebäude, die sich im Bau befinden und Versicherungen für bereits fertig gebaute Gebäude unterscheiden. Während jeder dieser beiden Phasen gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Versicherungen. In der Bauphase, auch während eines Aus- oder Umbaus, stehen folgende Versicherungen zur Verfügung: Die Bauherren-Haftpflichtversicherung Sie haftet bei Schäden an Dritten und wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Die Feuer-Rohbau-Versicherung Die Feuer-Rohbau-Versicherung hilft, wenn der Rohbau durch Brand, Blitzschlag oder Explosion beschädigt wird. Viele Banken verlangen diese Versicherung als Sicherheit bei der Kreditvergabe. Die Bauleistungsversicherung Sie haftet bei Schäden durch Vandalismus, fehlerhafte statische Berechnungen, Konstruktions- und Materialfehler und Unwetter. Die Bauhelfer-Unfallversicherung Die Bauhelfer-Unfallversicherung hilft dem Bauherrn, seiner Familie und freiwilligen Helfern bei Unfällen. Die Glasversicherung Das Glasbruchrisiko ist eigentlich von der Bauleistungsversicherung abgedeckt. Da aber jede kaputte Scheibe als einzelner Schaden zählt, fällt die vereinbarte Selbstbeteiligung mehrmals an. Bei Bauten mit viel Glas ist daher eine separate Glasversicherung sinnvoll. Für fertige, bewohnte Gebäude sind die folgenden Versicherungen sinnvoll: Die Wohngebäudeversicherung Die Wohngebäudeversicherung haftet bei Feuer-, Leitungswasser- und Sturmschäden am Haus. Die Hausratversicherung Sie ersetzt gestohlenes oder zerstörtes Inventar. Die Privathaftpflicht-Versicherung Sie ersetzt Schäden, die im und vor dem selbstbewohnten Haus an Dritten entstehen. Dazu zählen zum Beispiel Schäden durch unzureichende Beleuchtung oder fehlende Reinigung von Gehwegen und Zufahrten. Die Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer Die Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer gilt für vermietete Immobilien. Die Öltankversicherung / Gewässerschaden-Haftpflicht Sie erstattet Kosten, die bei Verunreinigungen durch Öl entstehen.


Haftung des Bauherrn

Ein Nachbar interessiert sich sonntags für den Fortschritt auf Ihrer Baustelle. Dabei fällt er in das gerade ausgehobene, nicht abgedeckte Kellergewölbe und bricht sich ein Bein. Dann gilt für den Hausbauer, sofern er nicht den Bauunternehmer allein verantwortlich machen kann, Folgendes: "Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet (§ 823 BGB)." Ein Bauherr handelt fahrlässig, wenn er seine Sorgfaltspflicht vernachlässigt. Die Sorgfaltspflicht untergliedert sich auf folgenden Gebieten. Eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht kann vorliegen, wenn jemandem etwas auf oder vor der Baustelle zustößt. Dies gilt oft auch für Personen, die sich unberechtigt dort aufhalten, zum Beispiel spielende Kinder. Ein "Betreten verboten - Eltern haften für ihre Kinder" - Schild reicht nicht aus. War ein Bauherr längere Zeit nicht auf seiner Baustelle, verstößt er generell gegen die Überwachungspflicht. Übersieht er dadurch eine Gefahrenquelle, haftet er für eventuelle Schäden. Bauherren-Haftpflichtversicherung: Baubeginn bis Abnahme Wenn eine nicht kompetente Firma oder Person Facharbeiten ausführt und daraus ein Schaden entsteht, haftet der Bauherr. Grundlage ist das so genannte Auswahlverschulden. Sollte es zu einem Prozess kommen, zahlt die Bauherren-Haftpflichtversicherung Anwalts-, Sachverständigen- und Gerichtskosten. Besteht ein berechtigter Anspruch auf Schadensersatz, zahlt die Versicherung. Ausgenommen von der Bauherren-Haftpflichtversicherung sind jedoch alle Schäden, die dem Versicherten selbst oder seiner Familie entstehen. Für vorsätzlich verursachte Schäden haftet die Versicherung ebenfalls nicht. Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung gilt üblicherweise von Baubeginn bis zur Abnahme. Für unbebaute Grundstücke gibt es separate Haftpflichtversicherungen. Die Kosten variieren von Versicherung zu Versicherung. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft erklärt, ein üblicher Beitrag sei ein Promille der Bausumme. Ein Vergleich lohnt sich dennoch. Bis zu einer Höhe von 25.000 Euro ist man in der Regel noch über eine Privat-Haftpflicht versichert. Diese greift jedoch nur bei kleineren Bauvorhaben, einem Anbau zum Beispiel. Die Versicherungssumme sollte jedoch so hoch wie möglich angesetzt werden. Sonst haftet man mit seinem gesamten Vermögen und Einkommen - schlimmstenfalls über Jahre hinweg. Dem Traum vom eigenen Heim kann so ein böses Erwachen folgen.


Bauleistungsversicherung: Wenn Schäden am Bau auftreten


Das Richtfest ist gerade gefeiert, da kommt ein Gewitter. Ein Blitz schlägt ein und der Dachstuhl steht in Flammen. Wer nun keine passende Versicherung hat, ist möglicherweise finanziell ruiniert. Die Feuer-Rohbau-Versicherung haftet für Schäden am Bau durch Brand, Blitzschlag und Explosionen. Die meisten Banken vergeben ohne den Nachweis dieser Versicherung ohnehin keine Kredite. Oft wird diese Versicherung relativ günstig im Paket mit einer Gebäudeversicherung angeboten. Sobald der Bau fertiggestellt ist, geht die Feuer-Rohbau- in eine Gebäudeversicherung über. Man kann diese Versicherung auch im Rahmen einer Bauleistungsversicherung oder einzeln abschließen. Bauleistungsversicherung Die Bauleistungsversicherung haftet für unvorhersehbare Schäden am Bau oder Baumaterial, die weder Bauherr noch Bauunternehmer hätten abwenden können. Darunter fallen Schäden, die durch Vandalismus, Diebstahl, ungewöhnliche Witterungsbedingungen, fehlerhafte statische Berechnungen, Konstruktions- und Materialfehler oder Unwetter entstanden sind. Ausgeschlossen sind in der Regel Schäden durch Kriege und innere Unruhen, Streik, Kernenergie und staatliche Eingriffe. Diese Versicherung gilt für die gesamte Bauzeit, üblicherweise aber nicht länger als zwölf bis 24 Monate. Die Prämien richten sich nach der Bausumme. Meistens ist ein Selbstbehalt von zehn Prozent, mindestens jedoch 250 Euro vorgesehen. Es ist möglich, Bauunternehmer an den Kosten dieser Versicherung zu beteiligen. Dies geschieht durch einen Anhang in der Bauausschreibung. Normalerweise regelt die Bauleistungsversicherung auch Glasschäden. Da jedoch jede einzelne zerbrochene Scheibe als Versicherungsfall gilt, wird auch jedes Mal die Selbstbeteiligung fällig. Um dem vorzubeugen, kann man eine Glasversicherung abschließen. Versichert sind Scheiben, Spiegel, Glasbausteine, Lichtkuppeln und Profilbaugläser aus Glas oder Kunststoff. Diese Versicherung lohnt sich vor allem dann, wenn überdurchschnittlich viel Glas verbaut wird, zum Beispiel beim Bau eines Wintergartens.


Gemeinde-Unfallkasse: Ein Helfer hat sich verletzt


Wenn Freunde, Nachbarn oder Verwandte ihre Hilfe am Bau anbieten, nimmt man diese gerne an. Doch was, wenn sich einer der Hilfsbereiten auf dem Bau verletzt? Viele Versicherungen versuchen für solche Fälle im Vorfeld eine Bauhelfer-Unfallversicherung zu verkaufen. Diese Police gilt für alle Unfälle von freiwilligen, also nicht gewerblichen Helfern am Bau - egal, ob diese unentgeltlich oder gegen Bezahlung arbeiten. Jedoch sind Helfer bei einem Unfall bereits gesetzlich versichert. Bei kleineren Bauarbeiten, zum Beispiel Zäune, Garagen, Antennen, Renovierungen aber auch bei Isolierungs- und Erschließungsarbeiten, zahlt beitragsfrei die Gemeinde-Unfallkasse. Wichtig ist, dass die Helfer zusammen nicht mehr als 39 Stunden pro Woche mit diesen "isolierten Einzelmaßnahmen" verbringen. Die Gemeinde-Unfallkasse kommt für alle medizinischen Maßnahmen, die Rehabilitation, sowie bei mehr als 20 Prozent Erwerbsunfähigkeit für eine angemessene Rente auf. Unfälle auf dem Weg zur Baustelle sind ebenfalls mitversichert. Bei größeren Baumaßnahmen ist der Bauherr verpflichtet, alle Helfer der Bau-Berufsgenossenschaft zu melden. Diese haftet bei Unfällen von Helfern auch, wenn der Bauherr "vergessen" hat, seine Helfer zu melden. Dann droht allerdings ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro. Die Berufsgenossenschaft verlangt je nach Bundesland etwa 1,80 Euro pro Stunde und Helfer. Ausgenommen von diesen gesetzlichen Regelungen sind jedoch der Bauherr selbst und sein Ehepartner, diese gelten als Unternehmer. Wer sich diesbezüglich absichern will, dem sei eine private Erwerbsunfähigkeits- oder Unfallversicherung empfohlen. Beide Policen haften für die Folgen aller Unfälle, die sich in der Freizeit ereignen. Eine Bauhelferunfall-Versicherung ist daher fast immer überflüssig.


Die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung


Egal ob Sie zur Miete oder in den eigenen vier Wänden wohnen, Schadensersatzansprüche drohen überall: ein Passant bricht sich bei Glatteis ein Bein vor ihrem Haus, ein Blumenkasten stürzt auf ein Auto, ein Besucher rutscht auf dem frisch geputzten Boden aus. In diesen Fällen ist eine private Haftpflicht empfehlenswert. Wie bei allen Haftpflichtversicherungen gilt: berechtigte Ansprüche Dritter zahlt die Versicherung, unberechtigte Ansprüche wehrt sie ab. Sämtliche Anwalts-, Gutachter- und Prozesskosten in diesem Zusammenhang werden von der Versicherung übernommen. Wenn Sie jedoch ein Haus oder Eigentumswohnung vermietet haben, kommt die Privathaftpflicht nicht für Schäden auf. In diesem Fall ist eine Haus- und Grundbesitzer Haftpflichtversicherung empfehlenswert. Sie übernimmt in etwa dieselben Leistungen wie die Privathaftpflicht, gilt jedoch für Immobilien, die Sie nicht selbst bewohnen.


Die Wohngebäudeversicherung


Ähnlich wie bei der Feuer-Rohbauversicherung, verlangen die meisten Banken zur Kreditvergabe eine Versicherung des fertig gebauten Gebäudes. Die Wohngebäudeversicherung kommt bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Hagel und Sturm - ab Windstärke 8 - an der Immobilie auf. Es ist möglich, sich auch nur gegen eine dieser Gefahren zu versichern. Zusätzliche Risiken können mitversichert werden. Für die Kosten ist jedoch die Wohnlage ausschlaggebend. Eine zusätzliche Versicherung gegen Hochwasser ist für ein Gebäude am Dresdner Elbufer teurer als etwa in Hannover, wo es weniger Wasser gibt. In hochwassergefährdeten Gebieten gibt es mitunter gar keine Möglichkeit, eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Mehr Infos unter Wohngebäudeversicherung . Die Höhe der Prämie wird auch dadurch bestimmt, aus welchem Baumaterial Wände und Dach des Gebäudes sind. Generell gilt: Je fester und feuersicherer, desto günstiger die Prämien. Gewerbebetriebe in oder bei dem Gebäude sind ebenfalls zur Prämienermittlung anzugeben. Die Prämien berechnen sich nach einem komplizierten Schlüssel und variieren je nach Versicherung. Die Versicherungssumme sollten Sie weder zu hoch, noch zu tief ansetzen. Bei Unterversicherung erhalten Sie bei einem Schaden sonst nicht genug Geld für eine vollständige Reparatur oder den Wiederaufbau Ihres Hauses. Bei einer Überversicherung zahlen Sie höhere Prämien als nötig. Die richtige Versicherungssumme ermittelt man am besten an Hand des "gleitenden Neuwertverfahrens". Anhand einer Tabelle wird der Wert des Hauses auf das Jahr 1914 zurückgerechnet. Dieser Wert wird mit einem von Jahr zu Jahr unterschiedlichen Faktor, dem Baukostenindex, multipliziert und man erhält die Versicherungssumme. Einzelheiten dazu kann man beim Bund der Versicherten (BdV) erfahren. Es empfiehlt sich, die Versicherungssumme hin und wieder zu überprüfen. So kann eine Unter- oder Überversicherung vermieden werden. Für Schäden, die nicht am Haus selbst, sondern an der Wohnungseinrichtung oder an dort gelagerten Wertsachen entstehen, empfiehlt sich eine Hausratsversicherung.


Öltank-Haftpflichtversicherung: Wenn der Tank leckt


Durch ausgelaufenes Öl, das schlimmstenfalls bis ins Grundwasser vordringt, kann schnell ein immenser Schaden entstehen. Es ist gesetzlich geregelt, dass der Besitzer eines defekten Öltanks unbegrenzt für die Schäden und die damit verbundenen Sanierungsmaßnahmen aufkommen muss. Dabei spielt es keine Rolle, ob er persönlich dazu beigetragen hat, dass Öl ausläuft oder nicht. Kleinere Öltanks sind oft im Rahmen einer Privat-Haftpflichtversicherung mitversichert. Ob eine Öltank-, bzw. Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung sinnvoll ist, sollte man von verschiedenen Faktoren abhängig machen:
  • befindet sich der Öltank in einem separaten Raum oder ist er in die Erde eingelassen?
  • wird er regelmäßig kontrolliert?
  • kann auslaufendes Öl in das Erdreich, in Gewässer oder Wasserschutzgebiet eindringen?
Liegt der Tank in einem nach unten versiegelten Kellerraum oder wohnt man weder in der Nähe eines Gewässers noch eines Wasserschutzgebietes, ist eine Öltankversicherung nicht zu empfehlen. Die Prämien für eine solche Versicherung schwanken erheblich. Unterschiede von bis zu 100 Prozent sind keine Ausnahme. Die Versicherungssumme sollte mindestens eine Million Euro betragen. Notwendige Sanierungsmaßnahmen im Fall einer Verunreinigung können extrem teuer werden. Wenn man das Risiko einer Gewässer- oder Bodenverunreinigung nahezu ausschließen kann, ist eine solche Versicherung jedoch nur eine unnötige Zusatzbelastung.