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Geld sinnvoll sparen - Möglichkeiten und Tipps

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Bausparen: Ein nicht alltägliches Geschenk

Bausparen: Ein nicht alltägliches Geschenk Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Welches Weihnachtsgeschenk macht wirklich Sinn und Freude? Statt Teddybär und Co. verschenken immer mehr Deutsche ihren Liebsten zum Fest etwas fürs Leben: eine Geldanlage. mehr...

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Selbst ist der Anleger! Börse verstehen, Angebote durchschauen(2008-06-19 15:52:35)

Anlegen mit Erfolg Ob ETFs, Zertifikate oder Optionsscheine - Finanzprodukte werden immer vielfältiger und komplizierter. Viele Anleger schreckt das Börsen-Chinesisch ab. Sie verlieren den Überblick und riskieren ihr Vermögen. Mit einigen wesentlichen Grundkenntnissen kann man sich aber erfolgreich an der Börse behaupten.

Börsen-Gurus und falsche Versprechungen


(ckl) Die Börse, auf der das Geld der Welt angelegt, vermehrt und leider oft auch verzockt wird, ist ein heißes Pflaster. Viele Anleger hoffen auf eine gute Rendite, doch nur wenige kennen sich wirklich in dem komplizierten Geflecht von Wertpapieren, Aktien und Anleihen aus. Unsichere Anleger verlassen sich nur allzu gerne auf Finanzexperten und Börsen-Gurus, die bestimmte Aktien mit großartigen Rendite-Versprechen anpreisen. Außerdem folgen viele Anleger den vermeintlichen Trends und Moden, was nicht immer das Richtige sein muss, wie der Kurssturz der Telekom-Aktie oder der Enron-Skandal in den USA gezeigt haben. Selbsttäuschung und Herdentrieb - die Finanzmärkte sind nicht berechenbar, sondern halten Überraschungen bereit - wie im richtigen Leben.

Analysten sind keine Hellseher Der Börsenanalyst und -beobachter Uwe Lang kritisiert in seinem Buch "Die wichtigsten Börsenfallen - und wie man sie umgeht", seinen eigenen Berufsstand und betont, dass Analysten keine Hellseher seien, wie oft angenommen. Gewinn- und Verlusteinschätzungen von Fondsmanagern und Analysten seien alles andere als eine fundierte, rechtsgültige Information. Ihre Kauf- und Verkaufsempfehlungen gelten juristisch als pure Meinungsäußerung und seien weder verbindlich noch einklagbar.

In der Ruhe liegt die Rendite Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim hat ein Buch verfasst mit dem bestechenden Titel: "Einfach genial investieren - mehr müssen Sie nicht wissen, das aber unbedingt!" Er will damit die "finanzielle Allgemeinbildung" stärken und die Funktionsweise des Wertpapierhandels erklären. Seiner Ansicht nach handeln die meisten Anleger beim Aktienkauf oft irrational. Sie kaufen die Wertpapiere bekannter Unternehmen, die aktuell in den Medien und Börsen-Ratings beworben werden und erlägen dem so genannten Dispositionseffekt. Das ist ein weit verbreiteter Verhaltensfehler von Anlegern, die hoch gehandelte "Gewinneraktien" zu früh abstoßen, aus Angst, der Kurs könnte wieder fallen, niedrig gehandelte "Verliereraktien" hingegen zu lange halten, in der Hoffnung, das sie wieder steigen. Deshalb rät Weber: "Eine rationale Handelsstrategie ist passiv und nicht sehr nervenaufreibend; anders als es die Medien suggerieren." Nicht in der Hektik, sondern in der Ruhe liegt also die Rendite.

Emotionale Intelligenz Uwe Lang meint außerdem: "Selbsterkenntnis und die Fähigkeit, aus eigenen Fehlern zu lernen, die nicht im Börsenwissen, sondern in der eigenen Psyche begründet sind, sind die Grundvoraussetzungen für den Börsenerfolg." Der beste Schutz sei die so genannte "emotionalen Intelligenz": Die Fähigkeit eigene Gefühle wie Gier, Schwermut, Gereiztheit, und Angst zu erkennen, laufend zu beobachten und zu verstehen."

Intelligent Anlegen. Mehr Infos auf der nächsten Seite. Weitere Infos und eine aktuelle Umfrage zu Geldanlagen: Zu forium Experten Zur Umfrage


Gebühren-Wirrwarr bei Investmentfonds


Viele haben es schon erlebt. Der Bankberater preist seinem Kunden eine Geldanlage mit einer steil nach oben zeigenden Renditekurve im Verkaufsprospekt an. Beim Vertragsabschluss tauchen plötzlich hier und da allerlei Gebühren und Abschläge für Manager, Provisionen und Gelddepots auf, die die versprochene Rendite wieder nach unten drücken.

Zu viele Köche verderben den Rendite-Brei Grundsätzlich gilt: Zu viele Köche verderben den Rendite-Brei. Wenn gleich mehrere Anbieter an einer Geldanlage beteiligt sind, die alle Geld am Kunden verdienen wollen, fällt der Gewinn entsprechend kleiner aus. Neben Banken sind dies oft noch die Börse selbst sowie Manager, die für ihr aktives Management Gebühren verlangen. Auch die Risiken werden gerne unterschlagen.

Vor allem bei so genannten Discount-Brokern, die, wie Direktbanken, nur per Telefon und Internet erreichbar sind und sehr niedrige Verwaltungskosten haben, kann jeder Anleger in wenigen Schritten zum Depot-Meister werden - und unnötige Gebühren sparen.

Niedrige Gebühren - gute Geldanlage? Niedrige Gebühren sagen nichts über die Qualität eines Fonds aus. Weniger Kosten belasten die Rendite weniger. Das heißt aber noch lange nicht, dass sich ein Fonds erfolgreich entwickeln wird. Dies bleibt den Gesetzmäßigkeiten der Geldmärkte überlassen.

Ausgabeaufschlag Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr, die beim Kauf von Fondsanteilen abgeführt wird. Im Schnitt liegen die Ausgabeaufschläge von Aktienfonds und Immobilienfonds bei fünf Prozent, in Rentenfonds bei drei Prozent. Für Immobilienfonds wird in der Regel kein Ausgabeaufschlag erhoben. Geldmarktfonds erheben meist keinen Ausgabeaufschlag. Da der Ausgabeaufschlag zur Deckung der Vertriebskosten dient, wird im Direktvertrieb über das Internet teilweise auf ihn verzichtet, wobei dann die Verwaltungsgebühr höher ausfallen kann. In der Verwaltungsgebühr ist unter anderem eine Bestandsprovision enthalten, von der sich Discountanbieter im Wesentlichen finanzieren.

Vorsicht: Dachfonds sind Fonds, die nicht direkt in Aktien, Renten oder Immobilien, sondern in mehrere Fonds investieren. Daher verlangen sie den Ausgabeaufschlag gleich mehrfach, nämlich für jeden einzelnen Fonds. Tipp: Wer seine Investments online bei Direkt-Anbietern kauft, umgeht den Ausgabeaufschlag. Auch viele Vermittler werben inzwischen damit, dass sie keinen Ausgabeaufschlag verlangen. Übrigens: Der Ausgabepreis oder auch Emissionspreis einer Aktie entspricht nicht dem Preis, den diese Aktie bei ihrer ersten Notierung an der Börse hat. Fällt der Preis bei der Erstnotierung höher aus, kann man einen so genannten Zeichnungsgewinn verbuchen.

Rücknahmeabschlag: Das Pendant zum Ausgabeaufschlag. Denn auch beim Verkauf von Fonds fällt dieser manchmal an.

Depotgebühr: Ein Anleger zahlt für das Depot, das er zur Anlage und Aufbewahrung seiner Wertpapieren bei einer Fondsgesellschaft oder bei einem Kreditinstitut anlegen muss eine Depotgebühr. Man kann sie umgehen, indem man ein kostenloses Depot bei einer Direktbank anlegt. Wer Bundesanleihen, Bundesobligationen oder Bundesschatzbriefe kauft, kann sich bei der Bundeswertpapierverwaltung in Bad Homburg von der Höhe ein kostenfreies Depot anlegen lassen. Auch der Kauf und Verkauf dieser Papiere ist dann kostenfrei. Banken und Fondsvermittler sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Kunden dieses kostenfreie Depot einzurichten. Sie weisen ihre Neukunden aber nur selten darauf hin.

Depotbankgebühren: Die Depotbank, die das Vermögen der Fondsgesellschaft aufbewahrt, lässt sich diesen Service bezahlen. Die Depotbankgebühr wird regelmäßig vom Fondsvermögen entnommen.

Fondskosten und Verwaltungsgebühren: Fondsgesellschaften kassieren einen bestimmten Prozentsatz an Verwaltungs- und Managementgebühren. Diese Kosten sind in der Regel auch nicht zu vermeiden, wobei sie von Anbieter unterschiedlich ausfallen.

Ordergebühren: Neben der üblichen Ordergebühr (vergleichbar mit einer Aktienorder) der Bank fällt nur noch eine geringe

Maklergebühr, Courtage, Brokeragegebühr: Der Börsenmakler nimmt für jede Abwicklung eines Wertpapiergeschäfts eine geringe Courtage. Sie ist auf jedem Wertpapierauftrag ausgewiesen. Die Höhe der Courtage ist an den einzelnen Wertpapierbörsen für die verschiedenen Börsengeschäfte einheitlich geregelt. An deutschen Börsen betragen sie in der Regel 0,08 Prozent (0,88 Promille) des aktuellen Kurswertes einer Aktien, bei festverzinslichen Wertpapieren sind es 0,075 Prozent des Kaufpreises.

Switchgebühren: Wenn ein Anleger einen Fonds wechselt (engl. to switch = wechseln), so muss er eventuell eine Switchgebühr bezahlen. Im schlechtesten Fall sind diese so hoch wie beim Neukauf einer Aktie.

Erfolgsprämie: Läuft ein Fonds sehr gut, zum Beispiel besser als der vergleichbare Aktienindex der Branche oder des Landes, so gönnen sich die Fondsverwalter gerne eine kleine Erfolgsprämie. Fällt der Fonds schlechter aus gibt es hingegen keine Entschädigung für den Anleger. Von dieser Erfolgsprämie bekommt der Anleger meist gar nichts mit, obwohl diese zu Lasten seines Fondsvermögens geht.

Verwaltungsgebühren insgesamt: Die Summe aller Verwaltungsgebühren wird in den jährlichen Rechenschaftsberichten von Fonds dargestellt. Die "Total Expense Ratio, kurz TER" zeigt genau an, wie viel Prozent des Fonds für Verwaltungs- und Depotgebühren ausgegeben wurden. Tipp: Ist der Prozentsatz über zwei Prozent, so ist der Fonds als teuer zu betrachten. Nicht in die TER eingerechnet werden Transaktionskosten, die anfallen, wenn der Manager Wertpapiere kauft und verkauft.

Quellensteuer/ Abgeltungssteuer: Wer die Quellensteuer oder ab 2009 die Abgeltungssteuer auf Zinserträge umgehen will, sollte bei seinem Geldinstitut einen Freistellungsauftrag einreichen. Den kann man beliebig auf seine Geldanlagen verteilen, bis zu einer Höhe von 801 Euro, bzw. 1.602 Euro bei Verheirateten. Die wichtigsten Anlagestrategien. Mehr Infos auf der nächsten Seite. Weitere Infos und eine aktuelle Umfrage zu Geldanlagen: Zu forium Experten Zur Umfrage


Solide Geldanlagen - die wichtigsten Strategien


Sind Kursverläufe und Renditen vorhersehbar? Die Antwort lautet Nein! Schnell reich werden und das ganz ohne Risiko, geht nicht, meint Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Auch die so genannten "heißen Tipps", wie sie einschlägige Börsenmedien regelmäßig propagieren, entpuppen sich meist als zu schön, um reich zu werden. Dennoch gibt es Erfolgsmethoden, die auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen.

Anleger sollten ihre Geldanlage ihrer Persönlichkeit und ihrer Anlagementalität anpassen. Wer das Risiko nicht scheut, kann viel gewinnen - oder alles verlieren. Wer eher auf Sicherheit setzt, muss dafür mit einer kleineren Rendite rechnen. Martin Weber meint: "Wer kein Risiko eingehen will, der muss sich mit dem Ertrag einer risikofreien Anlage begnügen, kann also nicht mehr erwarten." Deshalb empfiehlt er Otto Normalanleger: "Ruhig anlegen, vernünftig streuen."

Vier Anlagestrategien Die Stiftung Warentest nennt in der April-Ausgabe der Zeitschrift "Test" vier Anlagestrategien. Wer den "sicheren Weg" gehen möchte, sollte demnach seine Geldanlage auf drei stark überdurchschnittliche Fonds gleichmäßig verteilen. Der "einfache Weg" ist geeignet für diejenigen, die wenig Geld zur Verfügung haben. Sie sollten sich für zwei oder einen Fonds entscheiden, der eine überdurchschnittliche Performance aufweisen kann.

Wer es stressfrei haben möchte, der wähle laut "Test" den "bequemen Weg", also mindestens einen überdurchschnittlichen Fonds, der gut zu einem schon bestehenden Konto passt. Wer etwas mehr Zeit und Energie in den Vermögensaufbau einbringen will, kann schließlich den "strategischen Weg" wählen. Hier ist die oben bereits erwähnte Anlagementalität von Bedeutung.

Verkaufsprospekt lesen und verstehen Der erste Schritt zur Beurteilung einer Geldanlage ist der Verkaufsprospekt, den jeder Anbieter eines Finanzprodukts aushändigen muss. Ein interessierter Anleger sollte sich den Verkaufsprospekt immer kritisch durchlesen. Dabei gilt: Je höher das Rendite-Versprechen, desto unseriöser die Geldanlage. Die Verlustrisiken sollten deutlich im Prospekt stehen. Dennoch ist und bleibt ein Prospekt Werbung. Über den Wahrheitsgehalt eines Verkaufsprospekts wacht der Gesetzgeber nicht.

Gewinne laufen lassen, Verluste glattstellen An der Börse ist ein häufiger Wechsel von steigenden und fallenden Aktienkursen normal. Langfristig betrachtet sind die Aktienmärkte in ihrem Wert aber immer gestiegen. Eine Langfristanalyse der Zeitschrift "Finanztest" gelegt, dass der Wertzuwachs auf lange Sicht um die zehn Prozent pro Jahr liegt. Das schließt allerdings nicht aus, dass es nicht zwischendurch zu einem Crash kommen kann, wie zuletzt Anfang 2008. Finanztest rät hier: "Verluste einfach aussitzen und auf bessere Börsenzeiten warten." Jedoch, rät Finanztest einschränkend, sollten Anleger sich von qualitativ schlechten Fonds und Fonds, die aufgrund von "spekulativen Übertreibungen" zu hoch bewertet wurden, zu trennen.

Uwe Lang, evangelischer Pfarrer und Börsenbeobachter empfiehlt zudem in seinem Buch "Die gefährlichsten Börsenfallen" eine alte Grundregel im Wertpapierhandel: "Gewinne laufen lassen - Verluste glattstellen". Gut laufende Aktien sollte man demnach halten, chronisch schlecht laufende verkaufen, notfalls auch mit Verlust. Doch wie erkennt man eine "schwache Aktie". Lang rät hier zur Neunmonatsregel. Wenn eine Aktie in guten Börsenzeiten neun Monate lang schwächelt, dann sollte man sie abstoßen. Der Geldmarkt sei nun mal ein dynamisches Gebilde, dem man sich immer wieder aufs Neue anpassen müsse. Nur so könne man auf Dauer erfolgreich sein.