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Schätze vom Staat(2006-09-13 12:00:00)

ph_online.jpgSie haben zwar keinen werbetauglichen Sex-Appeal, in ihrer verlässlichen Art sind Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze und Bundesobligationen dennoch attraktive Begleiter.

Sicher ist sicher


Nicht nur für Staatsdiener sind die von der Bundesrepublik Deutschland herausgegebenen Wertpapiere attraktiv. Denn sie gelten als besonders sicher, da der Staat mit seinem Vermögen und Steueraufkommen für die Rückzahlung bürgt. Diese Sicherheit ist gerade für risikoscheue Anleger wichtig.

Hinzu kommt, dass die Renditen der Bundespapiere im Langfristbereich zumeist über denen von Banksparplänen liegen. Der Staat bietet dem privaten Anleger drei Sorten von Wertpapieren: Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze und Bundesobligationen. Während Finanzierungsschätze und Bundesobligationen für Anlagehorizonte von bis zu fünf Jahren gedacht sind, steht die Anlage in Bundesschatzbriefe für den mittelfristigen Vermögensaufbau von bis zu sieben Jahren.

Generell gilt: je länger die Laufzeit, desto höher die Zinsen. Bundesschatzbriefe vom Typ A bringen aktuell nach sechs Jahren eine Rendite von 3,54 Prozent. Und Bundesobligationen werden aktuell zu einem Nominalzinssatz von 3,5 Prozent herausgegeben. Niedriger sieht der Zinsertrag bei den Finanzierungsschätzen aus. Hier erzielen Anleger ab September 2006 eine Rendite von 3,30 Prozent nach einem Jahr und 3,35 Prozent nach zwei Jahren.


Zuverlässige Bobl


Bundesobligationen (Bobl) sind börsengehandelte Wertpapiere. Seit 1979 bietet der Bundesfinanzminister für den mittelfristigen Anleger diese fünfjährigen Anleihen. Bundesobligationen werden in aufeinander folgenden Serien mit festem Nominalzins und variablen Ausgabekursen aufgelegt. Sie können innerhalb von sechs Monaten nach Erscheinen erworben werden.

Danach kommt wieder eine neue Serie auf den Markt. Obligationen der jeweils laufenden Serie können bei Banken, Sparkassen, Landeszentralbanken und der Bundeswertpapierverwaltung zum jeweiligen Ausgabekurs gekauft werden. Die Mindestkaufsumme beträgt 110 Euro. Die Zinsen werden jährlich ausbezahlt. Bundesobligationen können nicht vorzeitig gekündigt, dafür aber an der Börse verkauft werden.

Finanzierungsschätze des Bundes sind ideal für Sparer, die ihr Geld ein oder zwei Jahre fest anlegen wollen. Die Papiere sind abgezinst, das heißt der Anleger kauft zu einem niedrigeren Kurs als der Nennwert und erhält am Tag der Einlösung den Nennwert bis zu 100 Prozent zurück. Der Gewinn zwischen dem niedrigeren Ankaufskurs und dem höheren Verkaufskurs entspricht der Verzinsung.

Der Mindestanlagebetrag liegt bei 500 Euro abzüglich des Zinsertrags. Man zahlt also beispielsweise 468,10 Euro ein und bekommt nach zwei Jahren 500 Euro zurück. Geschäftsbanken, Sparkassen und Landeszentralbanken vertreiben Finanzierungsschätze.

Es ist aber günstiger, diese direkt von der Bundeswertpapierverwaltung zu beziehen, da hier keine Verwaltungs- und Depotgebühren anfallen. Finanzierungsschätze können nicht vorzeitig gekündigt, aber auf Dritte übertragen werden.

Schatzbriefe kann man ebenfalls jederzeit übertragen. Man muss dazu nur ein entsprechendes Formular ausfüllen und einreichen. Das gibt es entweder bei der depotführenden Bank oder im Internet auf den Seiten der Bundeswertpapierverwaltung. Denn das ist das Schöne an den Bundesschätzchen - bei der vorzeitigen Rückgabe verzichtet man zwar auf Zinserträge, muss aber keine Vorfälligkeitsgebühren bezahlen.


Richtige Typen finden


Wer Bundesschatzbriefe kauft, leiht dem Staat für eine bestimmte Zeit Geld und erhält zur Belohnung Zinsen. Dabei gibt es für die geldgebenden Bürger zwei Möglichkeiten, ihr Geld dem Staat zu leihen: Man unterscheidet zwischen den Bundesschatzbriefen vom Typ A und B.

Bei Typ A ist die Laufzeit auf sechs Jahre festgelegt. Die Auszahlung der Zinsen erfolgt jährlich, auf Wunsch werden die Zinsen wiederum in neue Bundesschatzbriefe angelegt. Die Laufzeit bei Typ B beträgt sieben Jahre, Zinsen und Zinseszinsen werden über diesen Zeitraum hinweg angesammelt und am Ende zusammen mit dem Anlagebetrag ausgezahlt.

Man spricht von einem aufgezinsten Wertpapier. Bei Typ B fallen die Renditen etwas höher aus als bei Typ A. Aus steuerlichen Gesichtspunkten kann eine Anlage in Typ A aber günstiger sein. Gerade bei größeren Anlagebeträgen sind die Steuerfreibeträge schnell überschritten, wenn der Ertrag als Gesamtsumme ausgezahlt wird.

Typ B rentiert sich also nur, wenn die Zinsen nach sieben Jahren unter dem Freibetrag liegen, ansonsten wird die Nach-Steuer-Rendite spürbar geschmälert. Der aktuelle Sparerfreibetrag von 1.370 Euro (Single) und 2.740 Euro (Verheiratete) wird Anfang 2007 auf 750 bzw. 1.500 Euro reduziert. Auf darüber hinausgehende Zinseinnahmen wird der persönliche Steuersatz angewandt.

Nach sechs oder sieben Jahren werden die Bundesschatzbriefe fällig. Wer möchte, kommt aber auch früher an sein Geld. Nach Ablauf des ersten Jahres kann man Bundesschatzbriefe täglich zurückgeben, die Summe, die der Anleger monatlich zurückerhalten kann, ist allerdings auf 5.000 Euro plus Zinsen begrenzt, bei Ehepaaren sind es 10.000 Euro.

Die einjährige Wartefrist gilt ab dem Emissionsdatum, nicht ab dem Zeitpunkt des Kaufs. Wer Bundesschatzbriefe kauft, die schon länger als ein Jahr auf dem Markt sind, kann diese jederzeit wieder zurückgeben. Nach einem Jahr ist auch ein Umtausch in andere Bundesschatzbriefe möglich. So kann man von gestiegenen Zinsen am Kapitalmarkt profitieren.

Der Kauf von Bundesschatzbriefen ist also weitgehend risikolos. Vorsichtigen Sparern bieten Bundesschatzbriefe die Möglichkeit einer soliden, relativ flexiblen Geldanlage, spekulative Anleger können so eine Grundlage zur Absicherung des Depots schaffen.


Starke Renditen


Spektakuläre Renditen haben Bundesschatzbriefe zwar nicht zu bieten, besser als beim Sparbuch kommt man aber allemal weg. Die Verzinsung steigt von Jahr zu Jahr an, wer heute Bundesschatzbriefe erwirbt, erhält dafür im ersten Jahr 2,5 Prozent Zinsen. Diese steigen bis zu einem jährlichen Zinssatz von aktuell 4,75 Prozent im sechsten und siebten Jahr.

Nach sechs oder sieben Jahren kommt man so auf eine durchschnittliche Rendite von sicheren 3,54 Prozent (Typ A) oder von 3,75 Prozent (Typ B). Die aktuellen Konditionen und Renditen kann man auf der Homepage der Bundeswertpapierverwaltung im Bereich Wertpapierservice nachschlagen.

Dort können Anleger auch ein kostenloses Schuldbuchkonto eröffnen und später die Bundeswertpapiere gebührenfrei erwerben. Banken und Sparkassen kassieren dagegen eine Verwaltungsgebühr. Sobald das Schuldbuchkonto eröffnet ist, können Sie eine größere Menge Bundeswertpapiere kaufen oder auch regelmäßig kleinere Beträge sparen.

Dies geht mit Hilfe des Überweisungs- oder Lastschriftverfahrens ganz einfach. Allerdings gibt es bestimmte Mindestkaufsummen, die auch bei einem Sparplan eingehalten werden müssen. Die Mindestkaufsumme für Sparbriefe beträgt 52 Euro, für Finanzierungsschätze 500 Euro und für Bundesobligationen 110 Euro. Sobald diese Beträge überschritten sind, ist die Stückelung aber frei wählbar.


Fels in der Brandung


Bundeswertpapiere können der Fels in der Brandung sein: Planbare Zinsen ohne Risiko und ein überschaubarer Anlagezeitraum machen diese Geldanlage besonders ansehnlich. Wer in Bundesschatzbriefe investiert, sollte in Zeiten steigender Zinsen sein Investment jährlich überprüfen und eventuell in die aktuelle Bundesschatzbrief-Emission wechseln.

Im Vergleich zum Festgeld überzeugt der Bundesschatzbrief durch langfristig bessere Zinsen. Das kann sich durch die Zinserhöhungen der Banken aber ändern. Um die Renditestärke der Bundesschatzbriefe herauszustellen, führt die Bundeswertpapierverwaltung regelmäßig einen Ertrags-Vergleich mit Euro-Rentenfonds durch.

Dabei kann das Ergebnis durchaus überraschen. Bereits zum elften Mal in Folge setzen sich die Bundesschätze gegen die gemanagten Euro-Rentenfonds durch. Nach einer Beispielrechnung ergibt sich folgendes Bild: 1981 mit einer Einlage von 12.000 Euro begonnen, erzielt man im langfristigen Vergleich von 20 Jahren bei Schatzbriefen 25.038 Euro und bei den im Euroraum investierten Rentenfonds 23.811 Euro.

Das entspricht einem Plus von zirka zehn Prozent zugunsten des Bundesschatzbriefes. Der Grund: Beim Bundesschatzbrief bleibt der Zinsertrag dem Anleger voll erhalten, während beim durchschnittlichen Rentenfonds ein Teil der Verzinsung durch den Ausgabeaufschlag und die jährliche Verwaltungsgebühr verloren geht.