Tagesgeld vergleichen & Zinsen sichern

Tagesgeld vergleichen

Täglich verfügbar und trotzdem hohe Zinsen. Das bieten Tagesgeld-Konten. Mit unserem Tagesgeld - Vergleich finden Sie das ertragreichste Tagesgeld - Konto für Ihr Geld.

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Tagesgeld-Index (Berechnung)

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Ratgeber

Sowohl Tagesgelder als auch Festgelder bieten Ihnen sichere Zinseinkünfte für einen bestimmten Zeitraum. Es gibt grundlegende Unterschiede zwischen den beiden Kontenformen. Hier finden Sie heraus, welches Konto am besten zu Ihnen passt.

Tagesgeld oder Festgeld


Stellen Sie sich zuerst folgende Fragen: 1. Wollen Sie für einen vorher festgelegten Zeitraum auf Ihr Geld verzichten und dafür einen festen Zinssatz garantiert bekommen? 2. Oder wollen Sie die Möglichkeit haben, täglich über Ihr Geld verfügen zu können und nehmen dafür eventuelle Zinsschwankungen in Kauf?

forium.de zu Gast bei N24. Mitschnitt vom 15.Januar 2008:

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Festgeldkonto Wenn Sie die erste Frage mit "Ja" beantworten, dann empfiehlt sich in der Regel ein Termingeldkonto für Sie. Hier vereinbaren Sie mit Ihrer Bank, einen festen Betrag für eine genau definierte Laufzeit zu einem festen Zinssatz anzulegen. Erst nach dem Ablauf der vereinbarten Zeit können Sie über Ihr Geld und die erzielten Zinsen frei verfügen. Beachten Sie: Das Geld liegt wirklich fest! Wollen Sie vorzeitig auf Ihr Geld zugreifen, büßen Sie in der Regel die kompletten Zinsen ein. Tagesgeldkonto Bejahen Sie dagegen die zweite Frage, dann ist ein Tagesgeldkonto für Sie die geeignete Anlageform. Sie können täglich über Ihr Vermögen (plus Zinsen) verfügen und bekommen trotzdem einen recht hohen Zinssatz für Ihr Geld geboten. Früher gab es das Tagesgeldkonto nur für gut Betuchte. Heute kann jeder dank der Direktbanken ein Tagesgeldkonto eröffnen, wobei die Online-Banken gegenüber den Filialbanken meist die besseren Konditionen bieten. Ihnen kann niemand die Entscheidung abnehmen, ob ein Festgeld- oder ein Tagesgeldkonto die bessere Anlageform ist. Aber es lohnt sich auf jeden Fall für Sie, die Konditionen der verschiedenen Kreditinstitute mit unserem Zinsvergleich abzufragen. Wie viel sollte ich investieren und wie lange? Dazu mehr auf der nächsten Seite


Tagesgeld - wie viel man anlegen muss


Die Mindestanlagesumme ist der Geldanlagebetrag, der für die Eröffnung eines Tagesgeld- oder Festgeldkontos notwendig ist. Ab diesem Betrag können Sie bei der entsprechenden Bank dann ein Tages- bzw. Festgeldkonto eröffnen und Zinsen auf Ihr Erspartes erhalten. Bei Festgeldkonten ist die Mindestanlagesumme bei den meisten Banken 5.000 Euro, bei einigen Banken kann man allerdings schon ab 2.500 Euro ein Festgeldkonto einrichten. In der Regel schreiben die Banken einen Anlagezeitraum von mindestens 30 Tagen vor. Üblich sind auch 90 Tage, maximal jedoch 360 Tage. Bei einigen Instituten können aber auch Zeiträume zwischen 30 Tagen und 60 Monaten frei vereinbart werden. Wichtig! Dieser Mindestanlagebetrag entfällt bei einigen Anbietern von Tagesgeldkonten, d.h. Ihr Guthaben wird bereits ab dem ersten Euro verzinst.


Zinsen und Konditionen bei Tagesgeld und Festgeld


Wenn Sie sich für ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto entschieden haben, sollten Sie vergleichen, welche Bank die besten Konditionen anbietet. Die Zinsen der meisten Kreditinstitute sind abhängig von der Höhe des Anlagebetrages und - bei Festgeld - von der Länge des Anlagezeitraumes. Als Faustregel gilt: Je länger der Anlagezeitraum und je höher der Anlagebetrag, umso besser ist der Zinssatz, den Sie für Ihr Geld bekommen. Falls die Konditionen Ihrer Hausbank weit unter dem Durchschnitt liegen, sollten Sie sich überlegen, ein Tages- oder Festgeldkonto bei einer anderen Bank anzulegen. Dies ist in der Regel ohne großen Aufwand möglich.


Zinsschwankungen beim Tagesgeldkonto


In Fall von Zinsschwankungen muss man sehr genau zwischen einem Tagesgeldkonto und einem Festgeldkonto unterscheiden. Bei Tagesgeldkonten sind Sie als Anleger von Schwankungen des sogenannten Referenzzinses sehr stark betroffen. Steigen die Marktzinsen, dann steigen auch die Zinssätze auf Ihrem Tagesgeldkonto. Im umgekehrten Fall, wenn die Zinsen fallen, ist Ihr Tagesgeldkonto aber ebenfalls sofort von den Zinssenkungen betroffen. Es besteht bei einem Tagesgeldkonto also ein Zinsrisiko, das den Ertrag der Geldanlage beeinflusst. Manche Kreditinstitute sind allerdings in der Zwischenzeit dazu übergegangen, auch bei ihrem Tagesgeldkonto für bestimmte Zeiträume eine Zinsgarantie anzubieten. Im Gegensatz dazu sind Sie bei einer Festgeldanlage während des vereinbarten Anlagezeitraumes überhaupt nicht von Zinsschwankungen betroffen. Das bedeutet für Sie, dass Sie bei einer Erhöhung des Marktzinses lediglich den Zinssatz auf Ihre Geldanlage erhalten, den Sie bei der Einrichtung des Festgeldkontos mit Ihrer Bank vereinbart haben. Erst wenn Ihr Festgeld fällig wird, können Sie Ihr Geld zu dem dann höheren Zinssatz neu anlegen. Im umgekehrten Fall, wenn also die Zinsen fallen, sind Sie allerdings immer für den vereinbarten Anlagezeitraum auf der sicheren Seite: Sie bekommen die vereinbarten Zinsen für die gesamte Laufzeit ausbezahlt. Erst bei einer Neuanlage Ihres Geldes richten sich die neuen Zinskonditionen dann nach den nun gesunkenen Zinsen.


Tagesgeld - ohne Risiko für die Geldanlage?


Die Anlage von Geldern auf einem Festgeld- oder Tagesgeldkonto ist für den Anleger fast ohne Risiko möglich. Ihr Vermögen wird Ihnen immer plus dem Zinsertrag nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit zurückgezahlt. Sie haben also kein Kursrisiko, wie es beispielsweise bei Aktienanlagen besteht. Und wie bei jeder anderen Sparanlageform sind Ihre Einlagen über verschiedene Institutionen gegen den Konkursfall der einzelnen Kreditinstitute abgesichert: Geldanlage absichern über Einlagensicherungsfonds Alle Banken mit Sitz innerhalb der europäischen Union müssen die Einlagen ihrer Kunden aufgrund eines EU-Gesetzes über eine nationale Entschädigungseinrichtung absichern. In Deutschland ist dies die "Entschädigungseinrichtung deutscher Banken", die aufgrund des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes vom 1. August 1998 existiert. Diese schützt seit dem 1. Juli 2009 alle Einlagen von privaten Banken und Bausparkassen mit Sitz in Deutschland bis zu 50.000 Euro pro Person und pro Kreditinstitut. Ab dem 31. Dezember 2010 beträgt die Sicherungsgrenze 100.000 Euro. Ähnliche Institutionen gibt es auch in den restlichen Staaten der EU. Der maximale Entschädigungsbetrag ist in den einzelnen Ländern allerdings unterschiedlich hoch und richtet sich nach den jeweiligen nationalen Vorgaben. Hat beispielsweise eine Bank ihren Sitz in Frankreich, dann sind die Einlagen ihrer Kunden bis 70.000 Euro pro Anleger geschützt, auch dann wenn diese Bank ihre Dienste in Deutschland anbietet. Beachten Sie: Die Sicherungseinrichtungen dürfen pro Bank und Kunde nur eine Entschädigung zahlen, also auch dann, wenn mehrere Konten bei ein und derselben Bank unterhalten werden. Auch außerhalb der Europäischen Union bestehen in einigen Ländern wie beispielsweise der Schweiz, den USA oder Japan ähnliche Regelungen.


Wie sicher ist mein Geld auf dem Tagesgeldkonto?


Neben diesen gesetzlichen Vorgaben gibt es in Deutschland den "Einlagensicherungsfonds der privaten Banken". Für fast alle Anleger bedeutet dieses Einlagensicherungskonzept praktisch die volle Sicherung sämtlicher Guthaben bei den privaten Banken. Durch den Einlagensicherungsfonds sind die Guthaben jedes einzelnen Bankkunden bei den angeschlossenen privaten Banken bis zur Höhe von 30 Prozent des maßgeblich haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert. Selbst bei einer kleinen Bank mit einem Eigenkapital von 10 Millionen Euro werden also bereits Beträge bis zirka 3 Mio Euro pro Anleger voll geschützt. Die Höhe der Einlagensicherung je Bank können Sie beim Bundesverband der Deutschen Banken erfragen. Die Sparkassen, die nicht zu den privaten Banken zählen, haben ebenso wie die Genossenschaftsbanken ihre eigenen Sicherungseinrichtungen. Im Sparkassenbereich ist dies der so genannte Stützungsfond und auf der Ebene der Genossenschaftsbanken der Garantiefonds.


Praxis: Tagesgeld-Konto einrichten und verwalten


Die Einrichtung und die Kontoführung von Fest- und Tagesgeldkonten ist in der Regel gebührenfrei und unproblematisch. Wenn Sie bei der Bank Ihrer Wahl bereits über ein Girokonto verfügen, reicht normalerweise ein Anruf bei Ihrem Kundenberater aus, um ein Fest- oder Tagesgeldkonto zu eröffnen. Verfügen Sie über kein Konto bei der Bank, dann können Sie problemlos ein Konto eröffnen. Sie benötigen für die Eröffnung lediglich einen gültigen Personalausweis für die Feststellung Ihrer Identität. Das gilt auch dann, wenn Sie ein Konto bei einer Online-Bank eröffnen, in diesem Fall erfolgt die Feststellung Ihrer Identität meist über das "Postident-Verfahren" bei einer Postfiliale in ihrer Nähe, die die Unterlagen dann an die Bank weiterleiten. Da allerdings beide Kontenarten nur als Anlagekonten geführt werden, können Überweisungen in der Regel nur auf ein vorher bestimmtes Referenzkonto durchgeführt werden. Das ist meistens Ihr Girokonto. Abbuchungsaufträge dürfen nicht von Ihrem Fest- oder Tagesgeldkonto durchgeführt werden und bei Überweisungen zu einem anderen als Ihrem Referenzkonto fallen normalerweise auch Gebühren an. Beachten Sie: Weder ein Tages- noch ein Festgeldkonto darf in der Regel für den gewöhnlichen Zahlungsverkehr benutzt werden.

Was ist die Abgeltungssteuer?

Grundsätzlich müssen Erträge aus Kapitalvermögen versteuert werden. Seit dem 1. Januar 2009 gilt die Abgeltungssteuer: Wird der Sparerpauschbetrag von 801 Euro jährlich überschritten, ist eine Besteuerung von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer fällig. Die anfallende Steuer wird von der kontoführenden Bank einbehalten und an das zuständige Finanzamt übermittelt, wenn die Anlagesumme über dem Freibetrag liegt oder der Sparer keinen Freistellungsauftrag gestellt hat.