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16.10.2005

Zinsen für Baugeld steigen

Beim Baugeld ist es in den vergangenen Tagen zur

erwarteten Korrektur gekommen. Nachdem die Konditionen für Darlehen

mit fünfjähriger Zinsbindung bereits seit September angezogen haben,

haben sich jetzt auch Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung um rund

0,2 Prozent verteuert.

"Wer ein konkretes Immobilienobjekt im Auge

hat oder eine Anschlussfinanzierung vornehmen muss, sollte die

Konditionen fixieren. Trotz des Anstiegs bleibt der Zeitpunkt für

eine Kreditaufnahme sehr gut", sagt Robert Haselsteiner, Gründer und

Vorstand der Interhyp AG.



Auslöser für den Zinsanstieg sind die jüngsten

Inflationsbefürchtungen. Aktuell kostet Baugeld mit fünfjähriger

Zinsbindung knapp über drei Prozent. Wer zehnjährige Zinssicherheit

wünscht, erhält Darlehen ab 3,5 Prozent. Eine 20-jährige Zinsbindung

kostet mit 3,92 Prozent weiterhin unter 4 Prozent.



Im historischen

Vergleich ist der deutliche Zinssprung der vergangenen Tage zu

vernachlässigen. In Hochzinsphasen lagen Hypothekenzinsen bereits bei

zwölf Prozent, im langjährigen Durchschnitt mussten Bauherren rund sieben

Prozent für die Immobilienfinanzierung zahlen.



Mieter, die heute 800

Euro Kaltmiete zahlen, können mit diesem Betrag im derzeitigen

Zinstief ein Darlehen über 180.000 Euro aufnehmen und sogar mit zwei

Prozent tilgen.

baufinanzierung-Index (Berechnung)

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