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16.09.2010

Wohneigentum muss kein Traum bleiben

Jeder Mann sollte in seinem Leben einen Baum gepflanzt, einen Sohn gezeugt und ein Haus gebaut haben. Mit dem Haus tun sich die Deutschen allerdings überraschend schwer. Das Mutterland der Bausparkassen ist EU-weit Schlusslicht in Sachen Wohneigentum.

Während in Schweden 61 Prozent und in Italien sogar 72 Prozent aller privaten Haushalte in der eigenen Immobilie wohnen, sind es hierzulande lediglich 43 Prozent. Dabei müssen Eigentumswohnung oder Eigenheim kein unerfüllbarer Traum bleiben. Die Experten der Deutschen Bausparkasse Badenia erklären, wie der Weg ins Wohneigentum am besten gelingt.

Die Motivation: Schluss mit der Miete

Spätestens am dritten Werktag jedes Monats passiert es: Wie selbstverständlich wandern Milliarden Euro von den Konten der Mieter auf die ihrer Vermieter - ein gigantischer Transfer, von dem kaum jemand Notiz nimmt. Dabei lohnt sich ein kleines Rechenexempel

allemal: Bei einer angenommenen Kaltmiete von nur 500 Euro und einer jährlichen Mietsteigerung von zwei Prozent kommen so in 30 Jahren mehr als 240.000 Euro zusammen - Geld, das für die Mieter ein für alle Mal verloren ist, mit dem sie sich aber auch den Traum von einer eigenen Immobilie erfüllen könnten. Klingt einfacher als es ist, aber mit der richtigen Planung ist der Weg zum Wohneigentum frei.

Der Ansporn: Der Staat gibt Geld dazu

Wer aktiv für seine Zukunft vorsorgt, kann dabei auf die Unterstützung von Staat und Arbeitgeber bauen. "Besonders die Eigenheimrente bietet attraktive Zulagen. Bei einer Familie mit zwei Kindern (ab 2008 geboren) können das bis zu 908 Euro im Jahr sein", erläutert Jochen Ament, Bausparexperte der Deutschen Bausparkasse Badenia. Viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter zudem mit vermögenswirksamen Leistungen, zu denen der Staat die Arbeitnehmer-Sparzulage dazu gibt. Doch längst nicht jeder Arbeitnehmer macht davon auch Gebrauch. Allein 2008 blieben laut Finanzmarkt-Datenservice rund 9,8 Milliarden Euro an vermögenswirksamen Leistungen in Deutschland ungenutzt. Und auch die Wohnungsbau-prämie hilft beim Ansparen von Eigenkapital für den Wohneigentumserwerb. Im Laufe der Jahre ergeben die staatlichen Förderungen eine stattliche Summe, die nicht nur dabei hilft, schneller in die eigenen vier Wände zu kommen, sondern auch, die Immobilienfinanzierung schneller zum Abschluss zu bringen.

Die Starthilfe: Mit wenig Eigenkapital viel erreichen Bei der Immobilienfinanzierung kommt es vor allem darauf an, die für den jeweiligen Einzelfall optimal geeignete zu finden. Ganz ohne Eigenkapital geht es dabei nicht, wie Jochen Ament weiß: "Damit die Finanzierung auf sicheren Beinen steht, sollte ein Eigenkapitalanteil von mindestens 20 Prozent vorhanden sein. Dieser kann auch über einen Bausparvertrag angespart werden, was gleichzeitig den Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen sichert."

Erste Wahl für die Finanzierung sind auch die so genannten Konstantdarlehen wie der Badenia ImmoKonstant, bei denen die Raten vom ersten bis zum letzten Tag die gleichen bleiben - und das bei Laufzeiten von mehr als 20 Jahren. Bei diesen Finanzierungen stehen die Zinskonditionen und damit die monatliche Belastung von Anfang an und über die gesamte Laufzeit fest. Der Bauherr weiß also bereits bei Abschluss des Vertrages, wie viel er bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens jeden Monat zahlen wird. Dabei profitiert er von der Zinssicherheit und ist unabhängig von den Schwankungen am Kapitalmarkt. So kommt auch Finanztest in Ausgabe 3/2010 bei der Bewertung von Konstantdarlehen klar zum Schluss: "Die Kombikredite sind inzwischen oft günstiger als vergleichbare Bankdarlehen."

Mit einer Kombination aus eigenem Ersparten, Zuschüssen von Staat und Arbeitgeber sowie einem günstigen Immobilienkredit ist das Eigenheim eine attraktive Alternative zum Leben in der Mietwohnung und die einzige Altersvorsorge, in der man schon in jungen Jahren wohnen kann.

Pressemitteilung der Deutsche Bausparkasse Badenia AG

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