Einkommensschwache Verbraucher zahlen für e bis zu 78 Prozent höhere Zinsen als besser verdienende Kunden. Bei Girokonten sind die Kosten für arme Bankkunden häufig deutlich höher als für Einkommensstärkere und auch beim Sparen erhält eine niedrigere Rendite, wer nur wenig anlegen kann. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucher-Zentrale Hamburg aufgrund einer Untersuchung am Bankplatz Hamburg.
So verlangt die bei einem über 10.000 Euro mit 36 Monaten Laufzeit einen effektiven Jahreszins von 6,96 Prozent, wenn das Monatseinkommen über 2.500 Euro liegt, aber von 12,38 Prozent, wenn das Einkommen unter 1.500 Euro beträgt. Wer das bei der SEB-Bank führt, muss 7,50 Euro pro Monat berappen, wenn er einen Zahlungseingang von unter 1250 Euro hat, andere zahlen kein Kontoführungsentgelt.
Ganz schlecht dran ist, wer kein hat und bar überweisen muss: Bis zu 80 Euro im Monat gehen dafür drauf. Wer nur wenig auf die hohe Kante legen kann, bekommt auch wenig. So erhält ein Sparer bei der für eine Einlage unter 3000 Euro 0,5 Prozent Zinsen, bei mehr als 10.000 Euro aber 1,8 Prozent.
"Arme Bankkunden zahlen mehr und bekommen weniger. Das ist diskriminierend und ungerecht. sollten ihre Kunden gleich behandeln", fordert Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucher-Zentrale Hamburg. Verbrauchern rät er, "
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | Targobank | Online Kredit | 4,75% |
| 2 | Postbank | Privatkredit direkt | 5,79% |
| 3 | Sparda-Bank Nürnberg | SpardaSofortkredit | 5,85% |
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