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03.05.2006

Vorsicht: Gefälschte Rechnungen!

ph_rechnungen.jpgBezahlen Sie Ihre Rechnungen, ohne sie vorher gründlich zu prüfen? Vielleicht ein Fehler, denn es könnte sich um Fälschungen handeln.

 

Inhalt:

Phishing und falsche Rechnungen

Fast jeder, der eine E-Mail-Adresse hat, kennt das Problem: Ständig landen "Spam-Mails" im Postfach. Dabei handelt es sich um Massennachrichten, die unaufgefordert und wahllos an diverse Adressaten verschickt werden. Während die harmloseren Mails lediglich mit Werbung nerven, haben andere einen weitaus gefährlicheren Inhalt.

Durch "Phishing" ("Password-Fishing") versuchen einige Absender, an persönliche Daten der Internetnutzer zu gelangen. In gefälschten Formularen fordern die Internet-Betrüger dazu auf, Zugangscodes für das Online-Banking-Konto preiszugeben. In anderen Fällen öffnet sich ein "Trojaner" ein Programm, das sich unbemerkt auf der Festplatte installiert. Es versucht, private Daten auf dem Computer auszuspionieren oder Schaden auf der Festplatte anzurichten.

Gefälschte E-Mail-Rechnungen tauchen in zahlreichen Varianten auf. Die Betrugsmuster dahinter sind jedoch stets ähnlich. Im Sommer 2005 wurden zum Beispiel an deutsche Nutzer des Online-Auktionshauses eBay E-Mails mit der Aufforderung versandt, die fälligen Gebühren innerhalb einer Woche zu begleichen.

Falsche Zahlungsaufforderungen kursierten auch im Namen der deutschen Telekom, des Versandhauses Otto und des Reiseanbieters Opodo - oft mit sehr hohen Rechnungssummen. In allen Fällen wurden den elektronischen Nachrichten Programme beigefügt, die den Computer unbemerkt nach Passwörtern durchforsten und Schaden am Rechner verursachen sollten.

Wenn dubiose E-Mails in Ihrem Postfach landen, löschen Sie diese am besten sofort. Geben Sie keinesfalls persönliche Daten ein und klicken Sie nicht auf mitgeschickte Dateien.

Natürlich ist nicht jede Online-Rechnung eine Fälschung. Wenn Sie tatsächlich Kunde des Absenders sind, prüfen Sie zunächst die in Rechnung gestellte Leistung. Bleiben dann noch Zweifel, rufen Sie am besten bei dem betreffenden Unternehmen an und fragen nach, ob tatsächlich eine E-Mail-Rechnung an Sie verschickt wurde.

Erkundigen Sie sich auch, für welche Leistung die Zahlung gefordert wird. Sind Sie sich über die Seriosität eines Unternehmens unklar, wenden Sie sich am besten an eine Verbraucherzentrale.

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