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13.02.2009

Vertrauen in MetallRente

Das Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie hat trotz der Finanzmarkt-Krise im Jahr 2008 das zweitbeste Ergebnis seit Bestehen erzielt.

"Die anhaltende Dynamik in der Entwicklung von MetallRente setzt gerade in diesen Zeiten ein erfreuliches Zeichen für die Altersvorsorge", kommentiert Heribert Karch, Geschäftsführer des Versorgungswerks, die Bilanz für 2008.

Mehr als 50.000 Verträge der betrieblichen Altersversorgung wurden 2008 bei MetallRente abgeschlossen. 300.000 Verträge gehören damit heute bereits zum Bestand des Versorgungswerks, rund 20% mehr als vor einem Jahr.

Das entspricht einem kumulierten Beitragsaufkommen in Höhe von rund 1,4 Mrd. Euro. Alleine 2008 wurden 48 Mio. Euro an Neubeiträgen eingenommen. Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich für 2008 um rund 15 % auf 325 Mio. Euro (Vorjahr: 284 Mio. Euro).

Der Vertragsbestand belief sich zum Ende des Jahres auf eine Versicherungssumme von 6,9 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von rund 14% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 2.200 Unternehmen neu gewonnen. Das ist der höchste jährliche Zuwachs, den MetallRente bisher erzielt hat. Mit rund 15.000 Kunden-Unternehmen hat das Versorgungswerk seinen Status als Standard in den angeschlossenen Branchen weiter ausgebaut.

Damit wird auch die Portabilität bei Wechsel des Arbeitgebers erleichtert. "Ein dickes Plus von MetallRente ", so Karch, "ist die Möglichkeit, Versorgungsansprüche meist nahtlos mitnehmen zu können, denn MetallRente ist häufig bereits dort, wo man hin wechselt".

Da inzwischen immer mehr Beschäftigte mittlerer und niedriger Einkommen Entgelt umwandeln und auch tariflich vereinbarte altersvorsorgewirksame Leistungen eingebracht werden, ist der Durchschnittsbeitrag des Gesamtbestands inzwischen mit knapp 1.200 Euro etwas geringer als in den vergangenen Jahren.

"Die Eigenvorsorge kommt endlich auch bei denen an, die sie benötigen, um Versorgungslücken auszugleichen. Allerdings wird die Rentenproblematik mitunter noch unterschätzt und Vorsorgebeiträge werden zu niedrig angesetzt", kommentiert Heribert Karch diese Entwicklung.

MetallRente ist für Krisenzeiten gut gerüstet. Als gemeinsame Einrichtung zweier sehr starker Institutionen, des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und der Gewerkschaft IG Metall, legt das Versorgungswerk großen Wert auf die Verteilung möglicher Risiken.

MetallRente arbeitet mit sieben führenden Lebensversicherern zusammen. In der Kapitalanlage spielten Aktien bereits vor der Krise nur eine minimale Rolle.

MetallRente bietet den Versicherten deshalb auch künftig eine attraktive Verzinsung der Altersvorsorgebeiträge.

So bleiben die Summen aus Garantieverzinsung und laufender Überschussbeteiligung für die MetallDirektversicherung und die MetallPensionskasse im Jahr 2009, verglichen mit dem Vorjahr, mit 4,4 und 4,0 Prozent unverändert stabil.

Die Gesamtverzinsung einschließlich Schlussüberschuss wird bei der MetallDirektversicherung ca. 5,1% und bei der MetallPensionskasse ca. 4,5% betragen.

"Unsere Versicherten nehmen uns als Stabilitätsanker wahr. Und das sind wir auch", freut sich Heribert Karch.

Angesichts der Einbrüche in der Realwirtschaft wird das Versorgungswerk MetallRente auch unbürokratische Lösungen anbieten für den Fall, dass jemand infolge Kurzarbeit vorübergehend Probleme mit der Beitragszahlung hat.

Zur aktuell erneut diskutierten Frage der Abschlusskosten von Vorsorgeverträgen ist das Versorgungswerk herausragend aufgestellt. Von Beginn an steht MetallRente für niedrige Abschlusskosten, die im gesamten tarifvertraglichen Produktangebot immer auf mindestens 5 Jahre verteilt wurden.

Eine Einmalverrechnung der Abschlusskosten zu Beginn (Zillmerung) wurde hier also - anders als bei vielen anderen Angeboten - nie vorgenommen. Darüber hinaus ermöglicht die hohe Verbreitung der MetallRente als Branchenversorgungswerk vielen Arbeitnehmern, ihre betriebliche Altersversorgung im Falle eines Arbeitsplatzwechsels mitzunehmen und beim neuen Arbeitgeber fortzuführen.

Zudem liegt die Stornoquote deutlich unter Marktniveau und mindert das Risiko vorzeitig abgebrochener Verträge für den Arbeitgeber beträchtlich. "Das sind", so Karch, "die eigentlichen Faktoren zur Begrenzung des arbeitgeberseitigen Haftungsrisikos, das deshalb für unsere Kundenunternehmen in der Praxis verschwindend gering ist".

Der Geschäftsführer von MetallRente geht davon aus, dass Versorgungswerke wie MetallRente weiter stark wachsen und an Bedeutung in unserer Gesellschaft gewinnen werden:

"Angesichts des erfreulichen Wachstums, das nicht nur bei MetallRente, sondern bei vielen Versorgungswerken zu beobachten ist, erscheint mir so manche Negativdiskussion über die betriebliche Altersversorgung unangemessen. Versorgungswerke als starke Institutionen genießen wachsendes Vertrauen und können Krisen gut bewältigen".

MetallRente wurde 2001 als gemeinsame Einrichtung der beiden großen Sozialpartner Gesamtmetall und IG Metall gegründet und ist heute Deutschlands größtes industrielles Versorgungswerk mit Angeboten für betriebliche und private zusätzliche Altersvorsorge und die Absicherung von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit und Hinterbliebenen.

Dem Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie haben sich auch die Stahlindustrie und die Branchen Textil sowie Holz und Kunststoff angeschlossen

Pressemitteilung der MetallRente GmbH

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