Startseite > Krankenkassen > News > Versicherungen: Optimismus nach der Krise
Startseite > Krankenversicherung > News > Versicherungen: Optimismus nach der Krise
06.05.2010

Versicherungen: Optimismus nach der Krise

Der Absatz privater und gewerblicher Versicherungen im Maklervertrieb hat sich im ersten Quartal 2010 bereits zum dritten Mal in Folge positiv entwickelt. Aktuell erreicht die Nachfrage damit das Niveau wie vor dem Ausbruch der weltweiten Wirtschaftskrise. Sorgenkind bleibt trotz kräftiger Erholung weiterhin der Absatz von Finanzprodukten.

Dies zeigt das aktuelle "Makler-Absatzbarometer" (Ausgabe I/2010) des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG aus Köln. Über 200 hauptberufliche Versicherungs- und Finanzmakler wurden zur aktuellen und zukünftigen Geschäftsentwicklung sowie zum Schwerpunktthema "Wiederanlage von Einmalauszahlungen privater Altersvorsorgeprodukte" befragt.

Absatzindex erholt sich auf Niveau von Anfang 2008

Im Privatkundengeschäft liegt der vierteljährlich erhobene Makler-Absatzindex mit aktuell plus 17 Indexpunkten satte 15 Punkte über dem Wert des Vergleichszeitraums des Vorjahres (+2) und annähernd wieder auf dem Vorkrisenniveau vom ersten Quartal 2008 (+18; Wertbereich von minus 100 für stark abnehmend bis plus 100 für stark wachsend, gemessen in Relation zum Vergleichsniveau der Vorquartale bzw. der Vorjahre). Auch im Firmenkundengeschäft zeigt der Absatzindex mit plus 23 Punkten weiter aufsteigende Tendenz - sowohl gegenüber dem Vorquartal (+19) als auch gegenüber den beiden Vorjahren (I/2009: +17; I/2008: +20). Zunehmender Optimismus macht sich im Maklervertrieb auch bei der Gesamtprognose für 2010 breit: 56 Prozent der Makler im Privatkundengeschäft und 60 Prozent der Makler im Firmenkundengeschäft erwarten im Vergleich zum stark krisenbelasteten Vorjahr zumindest moderat steigende Umsätze, rückläufige Entwicklungen befürchten hingegen nur rund 10 Prozent. Wann die absolute Größe des Umsatzes der Vorkrisenjahre wieder erreicht wird, ist derweil noch offen.

Absatz von Finanzprodukten erholt sich auf niedrigem Gesamtniveau

Zum positiven Gesamttrend im ungebundenen Maklervertrieb trägt im Privatkundengeschäft insbesondere die Tatsache bei, dass die rasante Talfahrt im Vertrieb von Finanzprodukten gestoppt werden konnte. Der spartenbezogene Indexwert liegt mit aktuell minus 17 Punkten (Vorquartal: -32; Vorjahr -43) allerdings weiter im negativen Bereich. Auch der Absatz privater Rentenversicherungen zeigt sich immer noch getrübt, während Risiko-Lebensversicherungen zu den Gewinnern des Aufschwungs zählen. In anderen Sparten erfreuen sich derzeit vor allem private Haftpflichtversicherungen sowie private Krankenzusatzversicherungen einer gegenüber dem Vorquartal deutlich gestiegenen Nachfrage. Im Firmenkundengeschäft erholt sich die Nachfrage nach bAV-Produkten weiter, im Vergleich zum Vorquartal stärker zulegen können zudem Firmen-Rechtsschutzversicherungen und Verkehrs-Rechtsschutzversicherungen.

"Der Maklervertrieb in der Assekuranz hat den krisenbedingten Einbruch weitgehend überwunden. Von dem positiven Geschäftsklima können insbesondere Produktgeber mit überzeugenden Betreuungskonzepten profitieren", sagt Christina Barschewski, Studienleiterin bei der YouGovPsychonomics AG.

Chancenreiches Geschäft mit Wiederanlagen

Grundsätzlich gute Chancen im Maklervertrieb bieten sich der Assekuranz auch im Geschäft mit Wiederanlagen von Einmalauszahlungen aus privaten Altersvorsorgeverträgen. Auch wenn der größte Teil der Auszahlungsbeträge nach den Beobachtungen der Makler in die Finanzierung und Erhaltung von Wohneigentum oder auch in die Anschaffung größerer Konsumgüter wandert, liegen die vermittelten Wiederanlagebeträge durchschnittlich bei 50.000 Euro; 2006 waren dies erst 30.000 Euro.

Zudem hat sich der Schwerpunkt der von den Maklern empfohlenen Wiederanlagen in den vergangenen Jahren deutlich von fondsbasierten Produkten in Richtung Rentenversicherungen mit Einmaleinzahlungen verschoben; Verlierer sind vor allem Aktien- und Rentenfonds.

Oft entgeht den auszahlenden Anbietern allerdings das lukrative Nachfolgegeschäft: Mehr als die Hälfte der Kunden - so die Erfahrung der Makler - entscheidet sich bei der Wiederanlage für einen anderen als den auszahlenden Anbieter. Als Hauptursachen werden vor allem nicht konkurrenzfähige Konditionen oder das Fehlen geeigneter Wiederanlage-Produkte angegeben. Konkreten Verbesserungsbedarf sehen die Makler vor allem in der Bereitstellung vertriebsunterstützender Informationen zur Wiederanlage sowie bei der Flexibilität der angebotenen Produkte.

Nach den Versicherungsunternehmen mit der besten Unterstützung für das Wiederanlage-Geschäft gefragt, nennen die Makler spontan vor allem Allianz, Nürnberger, Swiss Life und Volkswohlbund (alphabetische Reihenfolge). Mehr als jeder vierte ungebundene Vermittler (28%) sieht allerdings derzeit keinen Anbieter im Markt, der hier besonders positiv hervorsticht.

(Pressemitteilung Kommunikations- und Pressebüro

Ansgar Metz

)

Empfehlung - Tagesgeld

# Anbieter Produkt Zinssatz
1 MoneYou Tagesgeld 2,75%
2 Barclays Bank LeitzinsPlus 2,75%
3 VTB Direktbank Tagesgeld 2,70%

Tagesgeld vergleichen!

Kostenlose Vorsorge für gesetzlich Versicherte

Je früher eine bösartige Krankheit entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Doch oft macht sich eine Krankheit für den Patienten selbst erst sehr spät bemerkbar - etwa w ... weiter

Versicherungen für den Start ins Berufsleben

Das neue Ausbildungsjahr hat in vielen Betrieben begonnen, in anderen fängt es zum September an. Auch angehende Studenten starten in einigen Wochen ins Wintersemester. Doch der "Ernst ... weiter

Produkttests

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...

Im Test: Das Tagesgeldkonto der Targobank
Die Bäume blühen, die Zinsen steigen. Ist das der Frühling oder das Ende der Sparerkrise? Vielleicht beides. Einige Tagesgeldanbieter schrauben ihre Zinsen sachte nach oben. Zum Beispiel die Targobank. Wir haben uns das Tagesgeldangebot der Targobank einmal genauer angesehen. Unsere Erkenntnisse lesen Sie hier. mehr...

Finanz-Newsletter

Melden Sie sich für den Gratis-Newsletter von forium an!

Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.

Ihr Abonnement können Sie entweder auf der Abmeldeseite oder in jedem Newsletter mit einem Klick beenden.