Startseite > Kreditkarten > News > Verbraucherzentrale Sachsen warnt: Persönliche Kontodaten nicht preisgeben
Startseite > Girokonten > News > Verbraucherzentrale Sachsen warnt: Persönliche Kontodaten nicht preisgeben
11.05.2010

Verbraucherzentrale Sachsen warnt: Persönliche Kontodaten nicht preisgeben

Der Verbraucherzentrale Sachsen sind Fälle bekannt geworden, in denen angebliche Bank-Angestellte per E-Mail dazu auffordern, persönliche Daten wie die Kontonummern preiszugeben. Ein Verbraucher erhielt beispielsweise eine E-Mail mit der Aufforderung, sich in das eigene Online-Konto einzuloggen, um beim Online-Banking eine Sperrung der TAN (Transaktionsnummer)-Liste zu vermeiden. Laut Absender (konto@alert.com) sollten bei der Postbank neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt werden, wonach jeder Postbankkunde periodisch nachweisen muss, dass sich seine TAN-Liste noch in seinem Besitz befindet. Der Empfänger der E-Mail war kein Postbankkunde.

"Eigentlich weiß jeder, dass er Kontonummer, PIN (Persönliche Identifikationsnummer) oder TAN nicht weitergeben und sicher vor dem Zugriff Dritter aufbewahren sollte", informiert Kay Görner, Fachreferent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Sachsen. Geht der Bankkunde sehr nachlässig mit seinen Bankdaten um, kommt die Bank grundsätzlich nicht für die finanziellen Schäden auf. Bei der Drohung, die TAN-Liste oder schlimmer noch, das Online-Konto sperren zu lassen, gerät man jedoch sehr leicht in Panik. Es ist daher wichtig, sich bewusst zu machen, dass seriöse Kreditinstitute keine persönlichen Kontodaten abfragen und selten per E-Mail mit ihren Bankkunden geschäftlich verkehren.

Es gibt jedoch auch andere Methoden, um ein Onlinekonto abzuräumen. Die meisten Kreditinstitute verwenden zwar das EV-SSL- Verschlüsselungsverfahren (Erkennungsmerkmal: https://, kleines Schloss in der unteren rechten Bildschirmecke). Doch auch dieses System kann geknackt werden. Beispielsweise können Hacker über gefälschte www.-Internetadressen an die persönlichen Daten eines Internetbenutzers gelangen.

Wenngleich es keine 100-prozentige Sicherheit gibt, ist die derzeit wohl sicherste Variante zum Schutz von Bankdaten beim Online-Banking das HBCI (englisch Homebanking-Computer-Interface)-Verfahren. Für die Durchführung sind eine HBCI-Chipkarte, ein Chipkartenlesegerät und Finanzsoftware notwendig. Die Legitimation des Kunden erfolgt über ein elektronisches Signaturverfahren. Die Nachrichteninhalte werden aufwendig verschlüsselt, so dass dieses Verfahren daher deutlich kostenintensiver ist als andere Verschlüsselungsverfahren.

"Aber auch bei Nutzung der sichersten Variante sollte jeder Bankkunde darauf achten, seine Sicherheitssoftware immer auf dem neusten Stand zu halten und Kontoauszüge regelmäßig zu kontrollieren, da bei einem offenen Medium wie dem Internet eine hundertprozentige technische Sicherheit nicht möglich ist", informiert Görner.

Pressemitteilung der VZ Sachsen

Empfehlung - Tagesgeld

# Anbieter Produkt Zinssatz
1 MoneYou Tagesgeld 2,75%
2 Barclays Bank LeitzinsPlus 2,75%
3 VTB Direktbank Tagesgeld 2,70%

Tagesgeld vergleichen!

Kreditkarten mit Versicherungsschutz - was bringt das?

Kreditkarten werden immer beliebter. Sie sind nützlich zum Einkaufen oder Buchen im Internet, zum Bezahlen oder Geldabheben auf der ganzen Welt. Viele Kreditkarten bieten mittlerweile ... weiter

Kreditkarten mit Bonus und Rabatt: Nachrechnen empfohlen

Die Kreditkarte von heute muss schon einiges mehr bieten als die reine Geldfunktion. Die meisten Anbieter statten ihre Plastikkärtchen mit finanziellen Sonderleistungen aus. Mal reduziert e ... weiter

Produkttests

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...

Im Test: Das Tagesgeldkonto der Targobank
Die Bäume blühen, die Zinsen steigen. Ist das der Frühling oder das Ende der Sparerkrise? Vielleicht beides. Einige Tagesgeldanbieter schrauben ihre Zinsen sachte nach oben. Zum Beispiel die Targobank. Wir haben uns das Tagesgeldangebot der Targobank einmal genauer angesehen. Unsere Erkenntnisse lesen Sie hier. mehr...

Finanz-Newsletter

Melden Sie sich für den Gratis-Newsletter von forium an!

Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.

Ihr Abonnement können Sie entweder auf der Abmeldeseite oder in jedem Newsletter mit einem Klick beenden.