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19.08.2009

Umweltwärme zum Heizen nutzen

Immer mehr Hausbesitzer nutzen Umweltwärme zum Heizen. Bereits jede zehnte neue Heizanlage war im vergangenen Jahr eine Wärmepumpe. Erdwärmepumpen können mehr als bloß heizen: Sie temperieren das Haus auch im Sommer komfortabel und äußerst energiesparend. "Wer eine Erdwärmepumpe wählt, die sowohl heizen als auch kühlen kann, spart doppelt. Und die Mehrkosten für die Kühlfunktion sind gering." rät Carsten Dittmar, Experte beim Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V., BDH.

Erdwärmepumpen kühlen die Räume zugfrei, wirkungsvoll und kostensparend, denn sie nutzen die Kühle des Erdreiches direkt. Diese sogenannte passive Kühlung ist äußerst energiesparend und reduziert den Energieverbrauch für die Temperierung eines Gebäudes auf ein Minimum. Nur an sehr heißen Tagen, wenn die Leistung der passiven Kühlung nicht mehr ausreichen sollte, wird zusätzlich aktiv gekühlt.

Mit dem Kühlbetrieb ist eine Wärmepumpe einer Heizanlage mit gesonderter Klimaanlage deutlich überlegen, denn sie beheizt und kühlt die Wohnung kosten- und energieeffizient sowie umweltschonend mit nur einem Gerät.

Dank niedriger Betriebskosten, geringem Wartungsaufwand und fehlenden Schornsteinfegerkosten amortisiert sich die Investition in eine Wärmepumpe schon nach wenigen Jahren. Besonders wirtschaftlich ist die Installation einer Wärmepumpe, wenn man die attraktiven Förderangebote des Bundes nutzt. Infos zu Förderangeboten sind im "Leitfaden Förderprogramme" übersichtlich zusammengefasst. Er steht unter www.bdh-koeln.de in der Rubrik "Broschüren" kostenlos zum Download bereit.

Informationen für Redaktionen:

Hintergrundinfos sowie druckfähige Fotos zum Thema finden Sie in der Presserubrik unter www.bdh-koeln.de .

BDH: Verband für Effizienz und erneuerbare Energien Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) organisierten Unter-nehmen produzieren Heizungssysteme, wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizsysteme, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2008 weltweit einen Umsatz von 12,3 Mrd. Euro und beschäftigten rund 62.000 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.

(Pressemitteilung Bundesindustrieverband Deutschland Haus)

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