Startseite > Girokonten > News > Teure Dispokredite: Verbraucherzentrale zeigt günstige Alternativen auf
Startseite > Dispokredit > News > Teure Dispokredite: Verbraucherzentrale zeigt günstige Alternativen auf
21.09.2008

Teure Dispokredite: Verbraucherzentrale zeigt günstige Alternativen auf

Kredite sind oftmals teuer - aber besonders teuer ist der Dispokredit auf dem Girokonto: derzeit nämlich oftmals über zwölf Prozent. Vielen Bankkunden wurde in den vergangenen Monaten mitgeteilt, dass im Zuge der Leitzinserhöhung durch die Europäische Zentralbank auch die Zinsen für den Dispokredit erhöht werden.

"Für die Banken ist das ein gutes Geschäft", sagt Birgit Höltgen, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale NRW. Billiges Geld, das unter anderem zum Nullzins auf dem Konto liegt, kann die Bank zu Zinsen zwischen zehn und 15 Prozent in Dispokredite investieren.

Für Verbraucher indes entpuppt sich der Dispozins mehr und mehr als Kostentreiber beim Girokonto. Wer durchschnittlich drei Monate pro Jahr mit 3000 Euro in den Miesen ist, zahlt dafür bei teuren Banken mehr als 100 Euro Zins.

"Daher sollten Verbraucher bei der Auswahl der kontoführenden Bank nicht nur auf die Gebühren achten, sondern auch auf die Kosten des Dispokredits", empfiehlt Höltgen.

Happig langen beispielsweise die Postbank mit 13,75 Prozent, die Commerzbank mit 14,46 Prozent und bei einigen Konto-Varianten mit 16,99 Prozent die Citibank zu. Aber es geht auch günstiger: Die DKB-Direktbank bescheidet sich mit 7,9 Prozent Dispozins.

Wer den Bankwechsel scheut, kann auch statt des Dispokredites einen so genannten Abrufkredit für kurzfristige Finanzierungen einsetzen. Das funktioniert praktisch wie ein ausgelagerter Dispokredit. Für diesen verlangt beispielsweise die ABK-Bank 6,49 Prozent.

Günstige Abruf-Kredite bieten meist Direktbanken und Onlinebanken an. Zunächst einmal muss das Kreditkonto per Post eröffnet werden.

Auf diesem Weg wird auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Identitätsprüfung vorgenommen: Die Kontounterlagen kommen per Einschreiben, und der neue Kunde muss dem Postboten den Personalausweis vorlegen. Nach der Prüfung des Antrags genehmigt die Bank einen festen Kreditrahmen.

Voraussetzung sind eine positive Schufa-Auskunft, ein geregeltes Einkommen und ein ausgewogenes Verhältnis von Vermögen und Verbindlichkeiten. Wird ein Kunde als riskant eingestuft, kann ein Kreditwunsch auch abgelehnt werden.

Innerhalb der genehmigten Obergrenze kann künftig der benötigte Kreditbetrag telefonisch oder per Internet abgerufen und aufs Girokonto überwiesen werden.

Die Tilgung erfolgt per Dauerauftrag - flexible Extra-Rückzahlungen sind jederzeit möglich. Zinsen berechnen Banken nur für den Kreditbetrag, der auch tatsächlich in Anspruch genommen wird.

Allerdings sollten Verbraucher aufpassen, dass es sich bei den beworbenen Kreditzinsen nicht um bonitätsabhängige Zinsen handelt.

Ansonsten könne schon bei geringfügig schlechterer Einkommens- oder Vermögenslage der Zins nach oben schnellen, warnt Finanzexpertin Höltgen und rät: "Generell sollten Kunden bei der Kreditaufnahme Banken bevorzugen, deren Zins für alle Bonitätsklassen gleich ist."

Pressemitteilung der VZ NRW

Empfehlung - Tagesgeld

# Anbieter Produkt Zinssatz
1 MoneYou Tagesgeld 2,75%
2 Barclays Bank LeitzinsPlus 2,75%
3 VTB Direktbank Tagesgeld 2,70%

Tagesgeld vergleichen!

Girokonten: Kostenlos mit Haken und Sternchen

Null Euro, gebührenfrei, kostenlos. Das hört sich bei Girokonten zuweilen besser an als es ist. Denn nicht alles, was scheinbar kostenlos ist, kostet auch wirklich nichts. Häufig ko ... weiter

Die Einlagensicherung deutscher Finanzinstitute

Kunden, die ihr Geld bei einer Bank anlegen, sollten sich unbedingt im Vorfeld über die Höhe der Einlagensicherung informieren. Wie wichtig dies ist, hat der Fall der noa bank gezeigt. Ü ... weiter

Produkttests

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...

Im Test: Das Tagesgeldkonto der Targobank
Die Bäume blühen, die Zinsen steigen. Ist das der Frühling oder das Ende der Sparerkrise? Vielleicht beides. Einige Tagesgeldanbieter schrauben ihre Zinsen sachte nach oben. Zum Beispiel die Targobank. Wir haben uns das Tagesgeldangebot der Targobank einmal genauer angesehen. Unsere Erkenntnisse lesen Sie hier. mehr...

Finanz-Newsletter

Melden Sie sich für den Gratis-Newsletter von forium an!

Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.

Ihr Abonnement können Sie entweder auf der Abmeldeseite oder in jedem Newsletter mit einem Klick beenden.