Während jeder zweite Deutsche unter 30 Jahren fest damit rechnet zu erben, glauben dieser Aussicht nur 7 Prozent der über 60-Jährigen?- so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der BHW Bausparkasse.
Rechnen Sie damit zu erben? 58 Prozent der Deutschen im Alter von 14 bis 29 Jahren rechnen fest damit zu erben.
Mit zunehmendem Alter nimmt diese Erwartung jedoch ab. So gehen 42 Prozent der 30- bis 39-jährigen Befragten davon aus, als Erben eingesetzt zu werden, bei den 50- bis 59-jährigen sind es 21 Prozent und bei den über 60-jährigen Deutschen lediglich 7 Prozent. Ob sie selbst ein Erbe hinterlassen werden, verneinen 45 Prozent von ihnen.
Tabuthema Erbschaft?
"Die Frage der Erbschaft wird häufig tabuisiert", kommentiert Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse das Umfrage-Ergebnis.
Er empfiehlt den Beteiligten, offen über das Thema zu sprechen. Denn falsche Erwartungen könnten gerade bei jüngeren Menschen folgenschwere Fehler bei der eigenen Altersvorsorge nach sich ziehen.
"Wer darauf vertraut zu erben, ist eher versucht, die eigene Vorsorge zu vernachlässigen." Ein frühzeitiger Start in die private Absicherung sei wichtiger denn je.
Langfristig planen
Vater Staat unterstützt all diejenigen mit Fördergeldern, die ihre Altersvorsorge optimieren müssen.
So wird der Abschluss eines Riester-Vertrags belohnt?- egal, ob der Rentenanspruch mit einer Versicherung, einem Banksparplan oder mit Fonds angespart wird.
Wer mindestens drei Prozent des Brutto-Vorjahreseinkommens (max. 1.575 Euro) abzüglich der Zulagen anlegt, bekommt eine jährliche Grundzulage von 114 Euro.
Ehepaare mit jeweils eigenen Riester-Verträgen erhalten 228 Euro. Für jedes Kind zahlt der Bund noch einmal zusätzlich 138 Euro Kinderzulage.
Pressemitteilung der Postbank
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