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05.09.2008

Studierende können GEZ-Gebühren sparen

Wenn Studierende BAfög (Leistungen aus dem Bundesausbildungsförderungsgesetz) beziehen und nicht bei den Eltern leben, sind sie von der Zahlung der GEZ- Gebühr befreit. Damit sparen die Studierenden jeden Monat 17,03 Euro.

"Den Befreiungsantrag stellt man am besten mit Einschreiben und Rückschein", rät Kathrin Körber von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Die Befreiung beginnt frühestens mit dem Monat, der auf die Antragsstellung folgt und kann nicht rückwirkend geltend gemacht werden.

Dem Befreiungsantrag muss eine beglaubigte Kopie des BAfög-Bescheides beigefügt werden. Originale sollten nicht an die GEZ gesendet werden.

Grundsätzlich müssen Studierende GEZ-Gebühren zahlen

Studierende ohne BAfög-Bezug sind in der Regel immer gebührenpflichtig. Die Expertin weist auch darauf hin, dass Studierende, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zusammenleben, den Wohngemeinschaften gleichgestellt sind. In diesem Fall muss sich jeder bei der GEZ anmelden, der einen Fernseher, ein Radiogerät, einen internetfähigen PC oder ein Autoradio nutzt.

Sobald jedoch mindestens ein Radio angemeldet ist, gehört beispielsweise der internetfähige Laptop zum gebührenbefreiten Zweitgerät. Studierende und Auszubildende, die bei den Eltern leben, müssen ebenfalls eigene Geräte in ihren Zimmern anmelden und Gebühren zahlen, sobald ihr Einkommen über dem Sozialhilferegelsatz in Höhe von 345 Euro liegt. Das gilt auch, wenn die Eltern Rundfunkgebühren zahlen.

Fragen rund um die Rundfunkgebühren beantwortet Kathrin Körber bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Den Beratungsservice gibt es landesweit unter der kostengünstigen Telefonnummer 05 51 - 2 93 41 48. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich direkt in der Beratungsstelle Göttingen, Papendiek 24 - 26, ohne Anmeldung beraten zu lassen.

Die telefonischen Beratungszeiten sind: montags 10.00 bis 12.00 Uhr; dienstags 10.00 bis 14.00 Uhr; donnerstags 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr.

Schriftliche Anfragen bitte an: Verbraucherzentrale Niedersachsen, Beratungsstelle Göttingen; Frau Kathrin Körber, Papendiek 24 - 26,

37073 Göttingen oder rundfunkgebuehren@vzniedersachsen.de.

Pressemitteilung der VZ Niedersachsen

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