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07.02.2009

Studie Hamburger Boerse: Anleger bleiben vorsichtig

Nach der Jahresendrallye zeigt sich in den ersten Wochen des neues Jahres: Anleger von Investmentfonds warten angesichts sinkender Kurse ab und handeln nur zögernd.

Damit scheint sich der Trend der Umfrage von TNS infratest, die im Dezember 2008 150 Online-Trader von Investmentfonds im Auftrag der Börsen Hamburg und Hannover befragte, zu bestätigen. Ein Ergebnis: Nur 37,7 Prozent der Umfrageteilnehmer planen für 2009, ihr Geld verstärkt in Fonds anzulegen.

"Vielen Anlegern stecken noch die deutlichen Kurskorrekturen des vergangenen Jahres in den Knochen. Deshalb dominiert 2009 die Suche nach Sicherheit. Es überrascht nicht, dass zahlreiche Anleger ihre Investmententscheidungen weiterhin aufschieben und das Marktgeschehen von der Seitenlinie aus betrachten", sagt Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg.

Vermögen mit Fonds diversifizieren

Bis die Börsenkurse wieder nachhaltig steigen, parken viele Anleger ihr Kapital in sicheren Geldanlagen. Laut Umfrage zählen dazu vor allem Tages- und Festgeld (90,2 Prozent), Bundesschatzbriefe (77,8 Prozent) und Sparbücher (72,3 Prozent). Fonds gelten nur für 17,1 Prozent der Befragten als sichere Anlageklasse.

Ihr Wert kann insbesondere bei Aktienfonds stark schwanken. Jedoch sind sie im Insolvenzfall einer Fondsgesellschaft, der in Deutschland noch nie vorkam, als Sondervermögen besonders geschützt.

Zudem haben Anleger mit Investmentfonds die Möglichkeit, mit nur einem Produkt in verschiedene Einzeltitel je nach Ausrichtung des Fonds zu investieren - und ihr Vermögen dadurch breit zu streuen.

Diese Diversifikation führt gegenüber oben genannten Anlagen zu höheren Renditechancen - gerade für langfristig orientierte Anleger, die kurzfristige Wertschwankungen akzeptieren können.

Der börsliche Fondshandel über die Börse Hamburg bietet die Möglichkeit, mit dem Setzen einer Stop-Loss-Marke Kursverluste wie beim Aktienhandel zu begrenzen.

Die Börse Hamburg ist der Pionier für den Börsenhandel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 9 Uhr und 20 Uhr rund 3.600 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln.

Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Haus- oder Online-Bank.

Als Börsen- bzw. Handelsplatz ist lediglich Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, dies beinhaltet auch Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel vollzieht sich unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für die künftige Rendite.

Pressemitteilung der Börse Hamburg

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