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01.06.2010

Studie: Die Deutschen ziehen Honorarberatung den klassischen Fondsgebühren vor

Die Deutschen bevorzugen Honorarberatung: 54 Prozent der Befragten ziehen diese Form der Abrechnung gegenüber klassischen Fondsgebühren (42 %) vor, so die Ergebnisse der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Studie von AXA Investment Managers.

Vor allem Frauen und Jüngere (jeweils 58 %) sowie Besserverdiener (56 %) würden lieber ein Honorar für die Beratung zahlen als die klassischen Fondsgebühren. 58 Prozent der Anleger, die sich gut mit Fonds auskennen, ziehen dagegen die Abrechnung über Fondsgebühren vor. "Es ist klar zu erkennen, dass der wahre Kundennutzen der Honorarberatung noch nicht in der Bevölkerung angekommen ist. Die Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse wird hier der zentrale Erfolgsfaktor sein", so Karin Kleinemas, die für Nordeuropa zuständige Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers.

Mehr als drei Viertel der Befragten (78 %) sind bereit, für die Beratung zu zahlen, wenn die Gebühren für den Kauf einzelner Wertpapiere entfallen. Es scheint jedoch eine Grenze zu geben: 75 Prozent der Deutschen möchte dafür nicht mehr als 100 Euro aufbringen.

Beratung hat insgesamt eine hohe Relevanz in Deutschland. Gerade Personen, die sich gut mit Fonds auskennen, halten eine Beratung bei Fonds für wichtig. Ganze 97 Prozent der Fondsbesitzer und auch 97 Prozent der Besserverdiener stimmen dieser Aussage zu. Insgesamt bejahen dies 91 Prozent der Deutschen. "Es scheint so als hätte die "Do it yourself"-Variante bei der Anlage in Fonds an Bedeutung verloren. Durch die Krise sind die Menschen vorsichtiger geworden und nehmen bei der Anlageentscheidung wieder eher professionellen Rat an", so Kleinemas.

Die Studie zeigt weiterhin Wissenslücken beim Thema Fonds auf. Nur zwei Drittel der Befragten (67 %) können den Begriff "Management Fee" einordnen. Mehr als die Hälfte (51 %) meint sogar eine Bereitstellungsgebühr zu kennen - eine Gebühr, die es im Fondsgeschäft gar nicht gibt. Dennoch kennen 73 Prozent die Depotführungsgebühr und 63 Prozent den Ausgabeaufschlag. Zusammenfassend kann man sagen, dass die gängigen Fondsgebühren den meisten bekannt sind.

Im Auftrag von AXA Investment Managers führte TNS Infratest Finanzforschung eine repräsentative Umfrage durch. Die Mehrländerstudie untersucht den Wissensstand der Bevölkerung in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien sowie den Niederlanden zum Thema Investmentfonds. Die Befragung fand im Frühjahr 2010 statt. TNS Infratest führte in jedem Land insgesamt 1.000 Interviews in der Bevölkerung ab 18 Jahren in Haushalten mit Festnetz-Telefonanschluss.

Dabei nutzte TNS Infratest die Methode computergestützter Telefoninterviews (CATI). Die Ergebnisse wurden anschließend bevölkerungsrepräsentativ gewichtet. TNS Infratest ist das deutsche Mitglied der TNS-Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. TNS, das mit Research International im Februar 2009 fusionierte, ist seit Oktober 2008 Teil der Kantar-Group, dem weltweit größten Netzwerk in den Bereichen Research, Insight und Consultancy.

Für Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT-/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest "fact based consulting" und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

AXA IM Wissensindex

Der "AXA IM Wissensindex" errechnet sich aus fünf Indexfragen und zeigt das allgemeine Wissensniveau der Bevölkerung auf. Der Index ermöglicht einen direkten Vergleich mit den Vorjahren, mit anderen europäischen Ländern sowie den Vergleich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Der AXA IM Wissensindex bildet zudem vier Teilgruppen ab, die nach Wissensniveau und Indexpunkten gegliedert sind: Der Profi, der Fortgeschrittene, der Anfänger und der Unwissende.

AXA Investment Managers

AXA Investment Managers Paris SA (AXA IM) ist ein Multi-Experte in der Vermögensverwaltung und gehört zur AXA-Gruppe, einer der größten internationalen Versicherungsgruppen und bedeutendsten Vermögensmanager der Welt. AXA IM ist mit rund 506 Mrd. Euro (Stand: 31.03.2010) verwaltetem Vermögen einer der größten in Europa ansässigen Asset Manager. Mit knapp 2.500 Mitarbeitern ist AXA IM weltweit in 23 Ländern tätig.

Multi-Experte

Als Multi-Experte im Asset Management ist AXA Investment Managers in der Lage, Investmentlösungen in allen Assetklassen optimal gemäß der Kundenbedürfnisse zu kombinieren und damit einen signifikanten Mehrwert zu erzielen. Das Ziel von AXA IM ist es, in jedem Bereich Marktstandards zu setzen und eine führende Position einzunehmen. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass Spezialisierung, Unabhängigkeit und Verantwortlichkeit der Fondsmanager für eine nachhaltige Performance unerlässlich sind. Deshalb entwickelt das Unternehmen überall dort Expertenteams, wo es über klare Wettbewerbsvorteile verfügt.

Pressemitteilung der AXA Investment Managers Deutschland GmbH

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