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27.09.2007

Sparsam durch das Studium

Als Student günstig versichert

Und wenn das Studentenleben oft noch so sorglos ist: Auch ein angehender Akademiker muss sich gegen die eine oder andere Gefahr versichern. Aber welche Police ist für einen Studenten wirklich wichtig? Hier ein paar Tipps:

Studenten bis zum 25. Lebensjahr sind über die Krankenversicherung der Eltern mitversichert. Wehr- und Zivildienstzeiten können diesen Zeitraum verlängern. Beim Überstreiten der Altersgrenze rutscht der Studierende in die studentische Krankenversicherung.

Monatlich muss der Student in der studentischen Krankenversicherung 49,90 Euro bezahlen, Dieser Beitragssatz ist in jeder gesetzlichen Krankenkasse gleich hoch. Auch ein Beitrag zur Pflegeversicherung wird mit der studentischen Krankenversicherung fällig, das sind 9,09 Euro pro Monat. Ab dem 30. Lebensjahr wird es dann noch einmal teurer für den Studenten, denn er muss sich freiwillig versichern.

Studenten, die bis zum 25. Lebensjahr über ihre Eltern privatversichert waren, können sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und weiterhin in einer privaten Krankenkasse bleiben. Der Beitrag für die Privatkrankenkasse liegt zwischen 80 Euro und 120 Euro. Ein Verbleib lohnt sich allerdings nur, wenn der Leistungskatalog der Privatkrankenkasse attraktiver ist als der Katalog der gesetzlichen Versicherung.

Wer in ein außereuropäisches Land reist, ist nicht mehr über die gesetzliche Krankenversicherung abgesichert. Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung ist zum Beispiel während eines Auslandsstudiums oder Auslandssemesters zwingend erforderlich. Im europäischen Ausland hilft die Zusatzversicherung ebenso weiter, da sie - im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung - für die Kosten eines Rücktransports oder einer privatärztlichen Behandlung aufkommt. So wie über die Krankenversicherung sind Studierende in der Regel auch über die Haftpflichtpolice der Eltern mitversichert.

Wenn man unmittelbar vor dem Studium eine berufliche Ausbildung absolviert hat, ist man als Student auch noch haftpflichtversichert. Wenn man aber vor dem Studium bereits berufstätig war oder verheiratet ist, erlischt der Schutz durch die elterliche Versicherung. Eine Schadenssumme kann schnell in die Millionen gehen und deshalb sollte man beim Abschluss der eigenen Police darauf achten, dass die Deckungssumme bei mindestens drei Millionen Euro liegt.

Auch die Hausratversicherung der Eltern kann bei einem Einbruch oder Brand in der Studentenbude den Schock etwas lindern. Bis zum 26. Lebensjahr sind Studenten bei den Eltern mitversichert. Bei der Anmietung von neuem Wohnraum sollte allerdings die Versicherungssumme durch die Eltern angepasst werden.

Wenngleich sie eigentlich noch in der beruflichen Ausbildung sind, sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung auch für Studenten schon ein Thema sein, um sich gegen die Folgen einer Krankheit oder eines Unfalles abzusichern. Da die staatliche Rente bei Erwerbsunfähigkeit oft nicht ausreicht, ist die Zusatzrente der Berufsunfähigkeitsversicherung im Notfall sehr hilfreich. Allerdings ist diese Versicherung nicht ganz billig. Sie kostet jährlich zwischen 300 und 1.000 Euro. Hier finden Sie weitere Infos über Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Trotz der anfallenden Kosten können die Studierenden aus vielen Geldquellen schöpfen. Beim Sparen helfen Studentenrabatte und mögliche Mitversicherungen über die Eltern. So bleibt neben dem Geld für Bücher, Miete und Kopien auch noch etwas für den nächsten Urlaub übrig.

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