Ab 2007 müssen Anleger und Sparer mehr Geld an den Staat abführen. Der Sparerfreibetrag wird von derzeit 1.370 Euro auf 750 Euro pro Jahr gekürzt, für Ehepaare von 2.740 Euro auf 1.500 Euro.
Die Werbungskostenpauschale für Zins- und Dividendenerträge hingegen bleibt unverändert bei 51 Euro für Einzelpersonen und 102 Euro für Ehepaare. Die Absenkung trifft vor allem sicherheitsorientierte Kleinanleger, die ihre Zinsen bislang steuerfrei vereinnahmen konnten, so Sylvia Beckerle, Finanzexpertin bei der Verbraucherzentrale Rheinland- Pfalz.
Festverzinsliche Einmalanlagen mit Zinsansammlung, wie beispielsweise die Bundesschatzbriefe Typ B, werden deshalb für viele Anleger noch unattraktiver. Wenn die einmalige Zinszahlung am Ende der Laufzeit den Freibetrag übersteigt, sollten Anleger Angebote mit jährlicher Zinsausschüttung in Erwägung ziehen, so die Verbraucherzentrale. Zudem sollten Sparer ihre Freistellungsformulare noch bis zum Jahresende überprüfen und bei Bedarf anpassen.
Trotz Kürzung des Freibetrags empfehlen die Verbraucherschützer, die Geldanlagestrategie auf die individuelle Anlagesituation und die persönliche Risikobereitschaft abzustimmen. In keinem Fall sollten Anlageformen nur aus steuerlichen Gründen ausgewählt werden.
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | MoneYou | Tagesgeld | 2,55% |
| 2 | Bank of Scotland | Tagesgeld | 2,40% |
| 3 | 1822direkt | ZinsCash (Standardzins) | 2,30% |
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