In Zukunft sollen die Anleger das Geld für Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze und Bundesobligationen direkt per Bankeinzug abbuchen lassen können. Laut dem Informationsdienst für Bundeswertpapiere spare der Anleger dadurch Gebühren, denn ein Dauerauftrag solle kostenlos sein, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD).
Durch dieses Angebot seien zusätzlich mehr Zinsen zu erwarten, da das Geld von der Bundesschuldenverwaltung (BSV) schneller angelegt werden könne. Zudem soll es ab Ende Herbst 2001 möglich sein, die Bundeswertpapiere im Internet unter www.bsv.de selbst zu verwalten. Laut FTD werden in diese Online-Banking-Plattform der BSV auch weitere Transaktionsmöglichkeiten eingebaut. Die BSV erhoffe sich von diesen Optionen "einen zusätzlichen Schub für die Bundeswertpapiere".
Seit Juli 2000 sind nach Angaben der BSV Bundeswertpapiere im Wert von rund 400 Millionen Mark gekauft worden. Drei Millionen Mark würden tagtäglich von 300 bis 500 Kunden eingezahlt werden. Außerdem hoffe die BSV, dass die zur Zeit stattfindende Prüfung über eine staatliche Förderung der Altersvorsorgeverträge mit Bundeswertpapieren "positiv ausfallen werde". JS
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | MoneYou | Festgeld | 2,95% |
| 2 | VTB Direktbank | Festgeld / jährliche Zinszahlung | 2,80% |
| 3 | AutoBank | Festgeld | 2,77% |
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