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10.06.2009

Rechtsschutzversicherung: Sichern Sie Ihr Recht

Kosten und Alternativen

Die Kosten einer Rechtsschutz-Versicherung hängen hauptsächlich vom gewünschten Leistungsumfang ab. Pakete sind vergleichsweise günstiger als Einzel-Policen. Häufig beinhalten diese Pakete jedoch Rechtsschutz in Bereichen, wo gar keiner benötigt wird. Daher sollten Paketangebote am besten immer mit dem gewünschten Schutz durch Einzel-Policen verglichen werden.

Überlegenswert ist auch, ob eine Selbstbeteiligung hinzu kommt oder nicht. Bei einem Selbstbehalt von beispielsweise 150 Euro müssen Sie sich bei jedem Rechtschutzfall mit dieser Summe beteiligen. Die übrigen Kosten übernimmt die Versicherung. Generell gilt:

Je höher der Selbstbehalt, desto niedriger sind die Versicherungsprämien.

Auch die persönliche Lebenssituation kann einen Einfluss haben. Beamte kommen meist in den Genuss von vergünstigten Beiträgen. Spezielle Single-Tarife sind preiswerter als der Normaltarif. Selbstständige müssen zumindest bei einer Privat-Rechtsschutz-Police mit deutlich höheren Beiträgen rechnen.

Wer keinen Rechtsschutz hat und dringend Rechtsbeistand braucht oder in einen Prozess verwickelt wird, für den bieten sich verschiedene Finanzierungs-Alternativen. Zunächst einmal gibt es staatliche Beratungs- und Prozesskostenhilfe. Diese Hilfen werden von Gerichten gewährt, wenn die Bezahlung eines eigenen Anwalts außerhalb Ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten liegt. Je nach Einkommen muss aber alles oder ein Teil der Hilfe in Raten zurückgezahlt werden. Wenn Sie allerdings in einem Zivilprozess verlieren, müssen Sie auch die Auslagen des Gegners übernehmen. Eine Rechtsschutzversicherung würde auch diese Kosten tragen. Das offizielle Formular zur Beantragung der Prozesskostenhilfe finden Sie im Internet auf den Seiten des. Bundesministeriums der Justiz

Eine zweite Möglichkeit bieten Prozesskosten-Finanzierer. Solche kommerziellen Unternehmen können die Kosten Ihres Prozesses übernehmen. Natürlich ist das nicht kostenlos: Zwischen 20 und 30 Prozent der erstrittenen Summe erhält der Prozessfinanzierer, wenn Sie gewinnen. Verlieren Sie wider Erwarten, zahlt der Finanzierer auch die Kosten des Gegners. Das ist auch der Grund, warum diese Firmen nicht jeden Prozess finanzieren: Erstens müssen sehr gute Erfolgsaussichten bestehen. Zweitens sollte der Streitwert vor Gericht mindestens fünfstellig sein. Wenn Ihr Prozessgegner nicht zahlungskräftig ist, winken die meisten Prozessfinanzierer ebenfalls ab. Schließlich gibt es dort nichts zu holen.

Zu einer dieser Alternativen sollte in Anbetracht der Kosten nur gegriffen werden, wenn kein Weg an einem Prozess vorbeiführt. Mit einer Rechtsschutzversicherung stehen Sie in jedem Fall besser da.

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