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09.04.2010

NÜRNBERGER Konzernergebnis um mehr als 28 Prozent gesteigert

Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe hat im Geschäftsjahr 2009, ihrem Jubiläumsjahr, ein deutlich verbessertes Konzernergebnis erzielt. In der Lebens- und in der Krankenversicherung konnte die 1884 gegründete NÜRNBERGER Neugeschäft und Beitragseinnahmen kräftig steigern. Die Aktionäre der börsennotierten Dachgesellschaft NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft (NBG) sollen zum fünften Mal in Folge mehr Dividende erhalten. Die NBG erzielte einen Jahresüberschuss von 37,5 (29,4) Mio. EUR, was einem Zuwachs von 27,5 Prozent entspricht. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende von 2,10 EUR auf 2,30 EUR je Stückaktie zu erhöhen. Die Anteilseigner - Erst- und Rückversicherer, Banken, Fondsgesellschaften, Vertriebspartner, institutionelle und private Investoren - erhalten dann eine Ausschüttung von 26,5 (24,2) Mio. EUR. "Damit führen wir unsere erfolgreiche Dividendenpolitik fort", erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Rupp und kann dabei auf 14 Dividendenerhöhungen in den letzten 20 Jahren verweisen. Die für 2009 angestrebte Steigerung des Konzernergebnisses wurde erreicht. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung weist ein Vorsteuerergebnis von 59,7 (24,5) Mio. EUR aus. Nach Steuern verbleibt für die Anteilseigner der NÜRNBERGER ein um 28,1 Prozent verbessertes Konzernergebnis von 41,3 (32,3) Mio. EUR. Das Versicherungsgeschäft der Gruppe entwickelte sich insgesamt gut. Die Neu- und Mehrbeiträge konnten um 3,7 Prozent auf 692 (667) Mio. EUR gesteigert werden. Die gebuchten Beitragseinnahmen wuchsen um 2,0 Prozent auf 3,28 (3,22) Mrd. EUR. Die Kapitalanlagen einschließlich des Anlagestocks der Fondsgebundenen Versicherung stiegen um 12,1 Prozent auf 18,84 (16,81) Mrd. EUR und haben damit wieder annähernd den Höchststand von 2007 erreicht. Kapitalerträge (ohne nicht realisierte Gewinne aus der Fondsgebundenen Versicherung) wurden in Höhe von 1,00 (1,16) Mrd. EUR erzielt. Der Konzernumsatz - die Summe aus verdienten Beitragseinnahmen, Kapitalerträgen und Provisionseinnahmen - belief sich auf 4,44 Mrd. EUR. Die Lebensversicherer der NÜRNBERGER Gruppe inkl. der im Pensionsgeschäft tätigen Gesellschaften steigerten ihre gebuchten Beitragseinnahmen um 4,9 Prozent auf 2,33 (2,22) Mrd. EUR. Der Anteil der Einmalbeiträge liegt bei ca. 11 Prozent, d. h. nahezu 90 Prozent der Beitragseinnahme stammt aus Verträgen mit laufender Beitragszahlung. Der gesamte Bestand nach Versicherungssumme belief sich Ende 2009 auf 116,72 Mrd. EUR. Die staatlich geförderte Altersversorgung in Form von Riester- und Rüruprenten sowie betriebliche und weitere private Altersversorgung trugen dazu bei, dass die Neubeiträge erneut - um 10,2 Prozent auf 481 Mio. EUR - gesteigert werden konnten. In der Krankenversicherung wuchsen die Neubeiträge um 8,0 Prozent auf 16 (15) Mio. EUR. Die Zahl der Vollversicherten stieg um 4,3 Prozent auf über 41.400. Insgesamt waren 222.500 Personen bei der NÜRNBERGER Krankenversicherung AG versichert. Hinzu kommen rund 102.000 Verträge in der Auslandsreise-Krankenversicherung. Die gebuchten Beitragseinnahmen stiegen auf 147 (142) Mio. EUR (+ 3,7 Prozent). Die Ende 2008 spürbar belebte Nachfrage nach Vollversicherungen wirkte sich 2009 positiv aus. Die Schaden- und Unfallversicherer der Gruppe erzielten gebuchte Beitragseinnahmen von 812 (856) Mio. EUR. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den verminderten Beitragseinnahmen in der Kraftfahrtversicherung. In der Haftpflicht- und Unfallversicherung konnten die Beiträge dagegen erneut gesteigert werden. Die Neu- und Mehrbeiträge beliefen sich auf 194 Mio. EUR. Die Schaden-Kosten-Quote brutto lag 2009 bei 97,0 (97,3) Prozent. Im Jahr 2009 gelang es, das Gesamtvolumen der Kundeneinlagen bei der FÜRST FUGGER Privatbank KG deutlich zu steigern: Es wuchs um 34,9 Prozent auf 3,47 (2,57) Mrd. EUR. Durch intensive Kundenbetreuung und die Eröffnung neuer Filialen in Mannheim und Köln wurde die Basis für künftige Erträge gelegt. Angesichts des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds erwartet auch die NÜRNBERGER, wie die gesamte Branche, 2010 eine gedämpfte Nachfrage nach Versicherungsprodukten. Sofern sich die Aktienmärkte weiter erholen, der Wiederanlagezins auf dem derzeitigen Niveau bleibt, nennenswerte Schuldnerausfälle ausbleiben und sich der Schadenverlauf in der Schaden- und Unfallversicherung im Durchschnitt der letzten zehn Jahre bewegt, rechnet die NÜRNBERGER für 2010 mit einem auf die Anteilseigner entfallenden Konzernergebnis etwa auf dem Niveau von 2009.

(Pressemitteilung NÜRNBERGER)

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