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19.07.2002

Niedriger Falschgeldanfall

Im ersten Halbjahr 2002 hat die Deutsche Bundesbank mit 2.379 falschen Euro-Banknoten ca. 80 % weniger Falschgeld registriert als falsche DM-Banknoten im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Rund die Hälfte der Fälschungen waren 50-Euro-Scheine.

Diese äußerst positive Tendenz zeichnet sich ebenfalls auf EWWU-Ebene ab. Auch in Bezug auf den Falschgeldanfall ist der Start des Euro-Bargeldes gelungen; die von verschiedenen Stellen im letzten Jahr geäußerten Befürchtungen sind somit nicht eingetreten. Mit einem neuen Falschgeldüberwachungssystem, das Anfang 2002 EU-weit den Betrieb aufnahm, wird eine effiziente Euro-Falschbekämpfung durch die EZB und die nationalen Zentralbanken sichergestellt. Dennoch wird die Falschgeldgefahr von der Deutschen Bundesbank weiterhin sehr ernst genommen.



Es bleibt deshalb stets ratsam, Banknoten im Zahlungsverkehr anhand ihrer Sicherheitsmerkmale genau zu prüfen. Hinweise zur Prüfung von Banknoten und Münzen sind im Internet unter der Adresse www.bundesbank.de in der Rubrik 'Bargeld' zu finden. Über das Internet können auch Broschüren und Plakate zum Thema bestellt werden.

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