Das Versandhaus Quelle verkauft in einer befristeten Aktion Neuwagen. Die Smart-Cabrios sollen über DHL, eine Tochter der Deutsche Post World, die Kunden erreichen. Die Marketingaktion wird in der Branche kontrovers beurteilt.
Details der gemeinsamen Aktion von Post und Quelle werden am 14. April in Leipzig vorgestellt, schreibt die Financial Times Deutschland. Obwohl ab dem 16. April eine begrenzte Zahl Neuwagen verkauft werden, sei dies nicht als Einstieg Quelles in den Autohandel zu bewerten, betonte ein Sprecher des Versandhauses. "Es gibt keine Unterstützung von Smart oder für einen derartigen Verkauf, und wir liefern auch keine Fahrzeuge," distanzierte sich der Hersteller vom Quelle-Angebot.
"Es sind Marketingaktionen, die das Grundproblem der Überproduktion, der EU-Reimporte und der Hersteller-Preispolitik aufzeigen," erklärte ein Sprecher des Kfz-Gewerbeverbandes. Die Branche ist verärgert seit im letzten Herbst ihr Monopol für den Neuwagenvertrieb fiel. Am 01.10. letzten Jahres trat die novellierte "Gruppenfreistellungsverordnung" (GVO) in Kraft. Seit dem ist der Weg frei für unkonventionelle Vertriebswege beim Neuwagenverkauf.
Die Handelskette Plus bietet seit kurzem VW Golf und Ford Focus Neuwagen zu 15 Prozent unter dem Listenpreis an. Die Preise der EU-Reimport-Fahrzeuge würden den Verbrauchern Gewinnspannen im Handel vortäuschen, die so nicht existierten, kritisiert der Kfz-Handel. Bei Import-Fahrzeugen kommt es zu einem Kaufvertrag mit einem Händler aus dem EU-Ausland. Für die Käufer gelten dabei andere Garantie- und Gewährleistungsrechte als in Deutschland, da das Gesetzbuch des Nachbarlandes angewandt wird.
Die Preise für die Quelle-Smarts stehen zwar noch nicht fest, aber es ist in der Tat fraglich, ob das Versandhaus mit der Aktion überhaupt Gewinne machen will. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Marketing-Aktionen der Nürnberger Katalogunternehmer, die nur auf Aufmerksamkeit zielten. Im vergangenen Jahr lagen 100.000 Bestellungen für Fertighäuser zu 75.000 Euro vor. 1,6 Millionen Interessenten wollten ein Mountainbike für 49 Euro, das regulär 499 Euro kostete. Es wurden 1.000 Fahrräder zu diesem Preis verkauft. Alle anderen konnten für 299 Euro zugreifen.
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | Targobank | Online Kredit | 4,75% |
| 2 | Sparda-Bank Nürnberg | SpardaSofortkredit | 5,85% |
| 3 | Norisbank | Top-Kredit (Bonitätsabhängig) | 4,90% |
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