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30.03.2001

Mindestbeitrag bei Krankenkassen wäre unwirtschaftlich

Die von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ins Gespräch gebrachten Mindestbeiträge bei Krankenkassen sollte es aus ökonomischer Sicht nicht geben. Das Ziel dieser Regelung ist, die Billigkrankenkassen (z.B. die BKK) soweit zu verteuern, dass sie den teuren Kassen (z.B. der AOK) nicht mehr die Mitglieder abwerben.

Ökonomen warnen einhellig vor einer derartigen Regulierung des Krankenkassen marktes, da dieser zur Verschwendung der Mehreinnahmen der sparsamen Kassen führen würde. Auch würde der eingeschränkte Wettbewerb nicht zu einem Modernisierungsdruck bei den heute noch zu teueren Anbietern führen.



In das selbe Horn stoßen Unionspolitiker und der Arbeitgeberpräsident Hundt, die Widerstand gegen eine derartige Regelung ankündigten. Lediglich die Gewerkschaften sprachen sich gegen das " Krankenkassen hopping" aus, welches "niemand gesünder" mache und "um keinen Pfennig" billiger wäre.

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