Beim sollten Bankkunden genau auf die Höhe der Gebühren achten. In den vergangenen zwölf Monaten haben zahlreiche ihre Konditionen deutlich angehoben. Im Schnitt verlangen die Kreditinstitute rund 85 Euro, die Stiftung Warentest aus der Juli-Ausgabe der Zeitschrift FINANZtest berichtet.
Insgesamt hat die Stiftung Warentest 137 Kontenmodelle von 65 Kreditinstituten. Das teuerste hat demnach die für 124,04 Euro im Jahr. Das günstigste unter den kostenpflichtigen Konten gab es bei der Bank 1822 mit 30 Euro. Beträgt der Jahrespreis mehr als 60 Euro sollten Kunden die Bank wechseln.
Kostenlose Konten werden nach den Untersuchungen der Stiftung Warentest noch von 23 deutschen angeboten. Die Angebote haben aber leider einen oder zwei Haken: Die monatliche Grundgebühr entfällt nur, wenn der Kunde auch diese Bedingungen erfüllt, z.B. das Konto ausschließlich per Computer oder Telefon führt, ein vorgegebenes Durchschnittsguthaben vorweist oder regelmäßig Gehaltszahlungen erfolgen.
Während die bei den Guthabenzinsen keine oder nur geringe Zinsen bieten, liegt der durchschnittliche Dispozins nach den Berechnungen der Verbraucherschützer bei 12,10 Prozent und damit nur 0,13 Prozentpunkte unter dem Zinssatz vor einem Jahr. Gute Dispozinsen bieten vor allem die Direktbanken, zwischen 8,75 und 10,00 Prozent liegen die günstigen Angebote.
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| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | MoneYou | Tagesgeld | 2,55% |
| 2 | Bank of Scotland | Tagesgeld | 2,40% |
| 3 | 1822direkt | ZinsCash (Standardzins) | 2,30% |
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