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24.05.2002

Managementgebühren drücken auf die Rendite

Allein im ersten Quartal 2002 verzeichnete der Bundesverband Deutscher Investment- und Vermögensverwaltungs-Gesellschaften Mittelzuflüsse in Höhe von 4,2 Milliarden Euro bei den 86 Geldmarktfonds in Deutschland. Die Fonds legen das Geld ihrer Kunden in Festgeldanlagen, Geldmarktpapiere und Anleihen mit kurzen Laufzeiten bis zu mehreren Monaten an. Sicher für deutsche Anleger sind Fonds, die auf Euro lautende Papiere kaufen.

Mit dem besten Geldmarktfonds, dem H & A Universal-Geldmarktfonds, konnten Anleger im vergangenen Jahr eine Rendite von 5,5 Prozent erzielen. Das ist bedeutend mehr, als der Vergleichsindex von Salomon Smith Barney schaffte, nach dem es im Durchschnitt am Geldmarkt 4,1 Prozent im vergangenen Jahr zu verdienen gab. Der schlechteste Geldmarktfonds war der Fidelity Euro Currency (WKN 974 163), er konnte seinen Wert lediglich um 2,9 Prozent heben. In diesem Fall hätten Anleger besser auf ein hochverzinstes Tagesgeldkonto zurückgreifen sollen, bei dem es bei verschiedenen Anbietern immerhin bis zu fünf Prozent gibt.



Ein Grund für die unterschiedliche Wertentwicklung der Geldmarktfonds sind die jährliche Verwaltungs- und Managementgebühren der Fondsgesellschaften. Meistens sind die schlechten Fonds auch die teuersten. Nach Angaben des Fondsresearch-Unternehmens Feri Trust verlangt der teuerste Anbieter eine jährliche Managementgebühr von 1,20 Prozent, der billigste begnügt sich mit lediglich 0,15 Prozent.

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