Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums ließ verlautbaren, dass die Beiträge zur gesetzlichen im nächsten Jahr unter 13 Prozent sinken sollten. Nötig dazu sei allerdings eine umfassende Reform. Konkrete Maßnahmen nannte der Sprecher nicht. Derzeit liegt der durchschnittliche Krankenkassenbeitrag bei 14,4 Prozent.
Gesundheitsministerin Schmidt kündigte für Mai eine Veröffentlichung der Pläne zur Gesundheitsreform an. Sie will auf alle Fälle die gleichmäßige Kostenaufteilung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beibehalten. Im "Kölner Stadtanzeiger" sagte die Ministerin: "Ich halte sehr viel davon, die Verantwortung beider Sozialpartner für die Kosten im Gesundheitswesen aufrechtzuerhalten." Damit erteilte sie Plänen von Union und Teilen der Grünen, den Arbeitgeberanteil einzufrieren, eine Absage.
Die Eckpunkte der Gesundheitsreform veröffentlichte das Haus Schmidt bereits. Neben mehr Transparenz, Prävention und Eigenverantwortlichkeit sieht die Ministerin geänderte Regelungen zur Arzneimittelabgabe vor. Schmidt hat angeregt, dass zukünftig Versicherte riskante Hobbys über eine private Zusatzversicherung absichern sollten.
Wie sich jedoch mit diesen Maßnahmen die Beiträge um 1,4 Prozent bis nächstes Jahr senken lassen, ist fraglich. Für gesetzlich Versicherte kann sich daher die Frage stellen, ob eine private Krankenversicherung
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