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11.11.2009

KfW-Gebäude erhalten Auszeichnung für ökologisches Bauen

Die KfW Bankengruppe hat für zwei ihrer Bürogebäude heute von der Stadt Frankfurt eine von acht Auszeichnungen von "Green Building Frankfurt" erhalten. Die KfW habe "Zeichen im nachhaltigen Bauen gesetzt", so die Jury.

Ausgezeichnet wurden die Revitalisierung des "Haupthauses" und der energieeffiziente Neubau der "Ostarkade" am Standort Frankfurt. In beiden Gebäuden wurde mittels innovativer Technik - einmal bei der Sanierung, einmal beim Neubau - ein ökologisches Gesamtkonzept der nachhaltigen Gebäudenutzung umgesetzt. Darüber hinaus wurde eine ansprechende Gestaltung erreicht.

"Die KfW fördert nicht nur Umweltschutz und ökologisches Bauen - wir fordern dies auch von uns selbst und unseren Bürogebäuden. Die KfW setzt auf hohe Standards bei der Energieeffizienz am Arbeitsplatz und schafft gleichzeitig ein angenehmes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter", sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Durch die Sanierung des 1968 errichteten Haupthauses im Jahr 2006 wurde der so genannte Jahresenergiebedarf des Gebäudes auf rund 30 Prozent des Ausgangszustands reduziert, lobte die Jury. Besonders hob sie die Fassadengestaltung mit senkrecht verstellbaren Sonnenschutzelementen hervor, die dem Haus einen immer wieder neuen und lebendigen Ausdruck verleihen. Die Jury würdigt das Objekt als Beispiel einer umfassenden Bürohaussanierung.

Eine weitere Besonderheit des Bürogebäudes stellt das Konzept der sommerlichen Gebäudekühlung dar, bei dem durch Lüftungsschlitze in der Fassade die kältere Außenluft zur Abkühlung des Gebäudes genutzt wird. Die KfW besitzt zudem ein Blockheizkraftwerk, mit dem nicht nur Strom produziert wird, sondern auch die dadurch entstehende Energie der Abwärme genutzt wird. Angenehmes Kunstlicht und optimale Lüftungssysteme sorgen für helle Büroräume und optimale Raumtemperaturen.

Der 2002 fertig gestellte Neubau der Ostarkade wurde aufgrund seiner hervorragenden planerischen Energiebedarfszahlen (unter 100 KWh/m2/a) als beispielgebend für den Büroneubau in Frankfurt ausgezeichnet. Zukunftsweisend sei das Lüftungssystem mit Nachtkühlung sowie das Energie- und Wasserkonzept.

Der Primärenergieverbrauch liegt mit einem Gesamtwert von 155,4 (KWh/m2/a) für das revitalisierte Haupthaus bzw. 89,8 (KWh/m2/a) ohne Heizenergie für den Neubau der Ostarkade pro Quadratmeter und Jahr (KWh/m2/a) weit unter dem Durchschnitt anderer Bürogebäude (Referenzwert beim modernisierten Altbau: 240 beim Neubau: 150 KWh/m2/a). Die KfW ist darüber hinaus eine der ersten Banken, die standortübergreifend von konventionellem auf "grünen" Strom umgestellt hat.

Im Rahmen von "Green Building Frankfurt" der Stadt Frankfurt wurden insgesamt acht Frankfurter Gebäude vom energiesparenden Wohnhaus bis zum nutzerfreundlichen Büroturm als "Vorreiter für nachhaltiges Bauen" ausgezeichnet. (Pressemitteilung KfW)

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