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23.03.2010

Innungskrankenkassen (IKK) registrieren erhebliche Mitgliederzuwächse

Die Innungskrankenkassen (IKK), die in diesem Jahr keinen Zusatzbeitrag nehmen, vermelden im Vergleich zum Vorjahr einen hohen Mitgliederzuwachs. Zehntausende neue Mitglieder haben die IKKn bereits registriert, nachdem Krankenkassen Ende Januar angekündigt hatten, Zusatzbeiträge zu erheben. Und das Interesse reißt nicht ab.

Täglich mehr Mitglieder heißt es bei der IKK classic, die sich zum 1. Januar 2010 aus den Innungskrankenkassen Baden-Württemberg und Hessen, Hamburg, Sachsen sowie Thüringen gegründet hat und mit mehr als 1,8 Millionen Versicherten die größte IKK bundesweit ist. In der Region Baden-Württemberg wurden bereits in den ersten beiden Märzwochen mehr Wahlerklärungen als im gesamten Vormonat registriert. In der Region Sachsen waren es sogar viermal so viele. Insgesamt gingen bei der IKK classic seit Gründung mehr als 18.000 Wahlerklärungen neuer Mitglieder ein. "Wer uns wählt, kann sich auf gute Arbeit verlassen: versichertenorientiert und langfristig finanziell solide", sagt Vorstandsvorsitzender Gerd Ludwig.

Die Motivation der Mitarbeiter der Signal Iduna IKK ist ebenfalls hoch: In den mehr als 150 Service-Center gingen vier Mal mehr Anfragen als im Vorjahreszeitraum ein. Obwohl auch der Start ins Jahr 2009 nach Aussage der Signal Iduna IKK erfolgreich war, konnte das Ergebnis 2010 sogar übertroffen werden: So haben sich im Vergleich doppelt so viele Mitglieder für die bundesweit geöffnete Signal Iduna IKK entschieden, die durch die Fusion mit der numIKK derzeit ihre Präsenz in Niedersachsen ausbaut.

Hoch erfreut über Mitgliederzuwächse ist auch die IKK Brandenburg und Berlin. "Wir haben seit Bekanntwerden der Zusatzbeiträge über 3.500 Wahlerklärungen erhalten - das ist ein relativer Zuwachs von 73 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2009", sagt Enrico Kreutz, Vorstand der IKK Brandenburg und Berlin. In zahlreichen Gesprächen würden die Versicherten vor allem über die Zusatzbeiträge ihren Unmut zum Ausdruck bringen. "Acht Euro im Monat Zusatzbeitrag sind für nicht wenige Menschen viel Geld", so Kreutz.

Auch bei der BIG direkt gesund steigen die Zahlen der Interessentenanfragen und der eingehenden Mitgliedschaftserklärungen stetig. Derzeit versendet die bundesweit geöffnete Direktkrankenkasse wöchentlich rund 3.000 Infopakete. "Die Versicherten haben kein Verständnis für zusätzliche Belastungen. Denn es geht auch anders, wie das Beispiel der BIG zeigt. Wir benötigen definitiv keinen Zusatzbeitrag", garantiert Frank Neumann, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund.

Mehr als 6.000 neue Versicherte seit Jahresbeginn verzeichnet die IKK gesund plus. "Seitdem einige Krankenkassen Zusatzbeiträge anfordern, wählen uns sogar aktuell über 1.000 Mitglieder pro Woche", so Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus. (Pressemitteilung der IKK)

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