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25.02.2008

Immobilienbesitz ist eine gute Medizin gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters

Junge Erwerbstätige haben es künftig schwerer: Sie müssen länger arbeiten als die heutige Rentnergeneration und zugleich Kürzungen des gesetzlichen Altersruhegelds in Kauf nehmen. Außerdem bewirkt die immer höhere Besteuerung der Altersbezüge schmälere Haushaltsbudgets.

Einer Studie des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (Schwabach) zufolge, werden 20-jährige, die heute ins Berufsleben einsteigen, später nur noch etwa 45 Prozent ihres Lebensunterhalts aus Mitteln der gesetzlichen Altersrente bestreiten können.

Bei heute 30-jährigen wird das staatliche Altersruhegeld gerade mal die Hälfte des Haushaltseinkommens abdecken.

"Wer eines Tages nicht bis 67 arbeiten möchte, der muss rechtzeitig privat vorsorgen", rät Robert Anzenberger, Vorstand des Immobiliendienstleisters PlanetHome.

Besonders prädestiniert sind nach Anzenbergers Erfahrung Investitionen in die eigenen vier Wände. Die eingesparte Miete bringe hohe finanzielle Vorteile im Alter, zudem schützt das schuldenfreie Eigenheim vor künftigen Mietsteigerungen und damit vor wachsender finanzieller Belastung.

"Immobilienbesitz ist auch eine gute Medizin gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters", erklärt der PlanetHome-Chef. Die Erhöhung der Lebensarbeitszeit bis 67 bringe es mit sich, dass frühzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf für viele Menschen finanziell kaum noch möglich wird.

Denn wer eher in den Ruhestand wechselt, der muss hohe Abschläge in Kauf nehmen. Aktuell beträgt der Rentenabschlag 0,3 Prozentpunkte für jeden Monat, den sich ein Beschäftigter vor dem Erreichen der Regelaltersrente zur Ruhe setzt.

Ein vorzeitiger Rentenbeginn zum Beispiel mit 62 Jahren führt in Zukunft demnach zu einer Rentenkürzung von 18 Prozent - und das dauerhaft. Statt zum Beispiel 1.500 Euro Monatsrente würde die Rentenkasse dann nur 1.120 Euro überweisen.

Belasten hohe Mietkosten die Haushaltskasse, kann eine verminderte Rentenzahlung den vorzeitigen Renteneintritt erschweren oder gar verhindern.

Das schuldenfreie Eigenheim kann in diesem Fall Abhilfe bringen. Fachleute verweisen immer wieder darauf, dass Eigenheimbesitzer über ein bis zu 30 Prozent größeres Haushaltsbudget verfügen als zur Miete wohnende Senioren.

Eigentümer werden daher in der Regel einen Rentenabschlag finanziell besser verkraften als Mieter.

Immobilienfachmann Anzenberger verweist allerdings darauf, dass man den Eigenheimerwerb nicht ins Alter verschieben sollte:

"Wer bereits in jungen Jahren eine Immobilie erwirbt, der kann die monatlichen Raten und damit die Belastung niedrig halten." Im fortgeschrittenen Alter sei meist eine hohe Tilgungsrate erforderlich.

Tipp: Bei der Objektsuche leisten Ansprechpartner vor Ort individuelle Hilfe. Professionelle Immobilienberater kennen Wohnungsmarkt und Preislandschaft im Detail und bemühen sich stets um neueste Angebote. Käufer mit wenig Zeit oder wenig Erfahrung kommen mit Hilfe eines Beraters schnell und effektiv zum Ziel.

Pressemitteilung PlanetHome

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