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02.03.2010

Test: Kostenloses Commerzbank-Girokonto mit 50 Euro-Bonus

Nachteile und Testurteil zum 0-Euro Konto

Nachteile

Das Girokonto der Commerzbank ist nur kostenlos bei einem monatlichen Mindesteingang von 1.200 Euro. Geringverdiener und Selbstständige mit stark schwankendem Einkommen müssten eine recht hohe Gebühr von monatlich 8,90 Euro zahlen, sobald die Einnahmen unter das Limit rutschen. Selbstständige dürfen das Konto allerdings nur für private Zwecke nutzen. Ihre geschäftlichen Gelder müssten sie auf einem anderen Konto verwalten.

Kunden, die neben der ec-Karte noch eine Kreditkarte zu ihrem Konto möchten, zahlen eine Jahresgebühr von 29,90 - diese gibt es bei anderen Anbietern kostenlos.

Es gibt weder Zinsen noch die Option für Privatpersonen, ein ergänzendes Tagesgeldkonto einzurichten, dieses bietet die Commerzbank nur Gewerbetreibenden an.

Ein weiterer Nachteil des 0-Euro-Kontos der Commerzbank ist der recht hohe Dispo-Zins von 13,24 Prozent, der Überziehungs-Zins schlägt sogar mit 18,74 Prozent zu Buche.

Das Geldabheben mit der ec-Maestro Card an Fremdautomaten im In- und Ausland kostet mindestens 5,98 Euro oder ein Prozent vom abgehobenen Betrag. Außerhalb Deutschlands kostenlos sind Barauszahlungen bei europäischen Kreditinstituten der Cash Group. Hierzu gehören derzeit allerdings nur die Deutsche Bank-Filialen in Italien und Spanien.

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