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28.03.2008

Im Test: Aktuelle Festgeld-Angebote der Citibank und 1822direkt

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Zwei aktuelle Festgeld-Angebote im Test. 4,5 Prozent Zinsen beim 12-Monats-Festgeld der Citibank und 4,5 Prozent beim 9-Monats- oder Ein-Jahres-Festgeld der 1822direkt. Die Angebote laufen nur bis Mitte April und Mitte Mai. Machen sie sich bezahlt? Der Produktcheck von forium.de zeigt es.

Festgeld Citibank und 1822 direkt

Produktdetails

Die Citibank erhöht ihr 12-Monats-Festgeld-Angebot von bisher 4,2 Prozent (online eröffnetes Konto) und 4,1 Prozent (in der Filiale eröffnetes Konto) auf nun einheitliche 4,5 Prozent. Das Angebot gilt zunächst bis zum 14. Mai 2008 für Geldanlagen ab 2.500 bis 1 Million Euro. Nutzen können es vor allem Neukunden. Bestandskunden, also diejenigen, die schon ein Konto bei der Citibank unterhalten, können dieses Angebot nur für neu angelegtes Geld nutzen.

Zusammen mit dem 12-Monats-Festgeld bietet die Citibank auch ein Kombiangebot aus 50 Prozent Festgeld und 50 Prozent Anlage in Fonds, Zertifikate oder Versicherungen. Der Anteil an Festgeld wird dann mit 6 Prozent pro Jahr verzinst. Der Mindestanlagebetrag liegt hierbei bei 5.000 Euro.

Bis zum 30. Mai läuft eine Sonderaktion der 1822direkt mit 4,5 Prozent pro Jahr für Festgeld mit einem Anlagezeitraum von neun Monaten oder einem Jahr: Der garantierte Zins gilt für die gesamte Anlagezeit ab einer Anlagesumme von 5.000 Euro. Für das Anlagekonto muss man zusätzlich ein 1822direkt-Verrechnungskonto eröffnen. Das 1822direkt-CashOne ist ein kostenloses Tagesgeldkonto ohne Mindesteinlage.

Die Kontoverwaltung ist bei der Citibank online und in der Filiale möglich - ohne Zusatzkosten. Bei der Direktbank 1822direkt läuft die Kontoverwaltung nur online. Die Kontoeröffnung erfolgt über das Postident-Verfahren.

Vorteile

Der einheitliche Tarif von 4,5 Prozent der Citbank ermöglicht es Kunden, die lieber eine persönliche Beratung in einer Filiale wünschen, vor Ort ein Festgeld-Konto zu eröffnen, ohne Nachteile bei den Zinsen hinnehmen zu müssen. Die 6 Prozent Zinsen für den Festgeldanteil beim Kombiangebot gehören zurzeit zu den höchsten auf dem deutschen Festgeld-Markt. Wobei zu bedenken ist, dass die andere Hälfte beim Kombiangebot keinerlei Schutz gegen Marktverluste hat. Beim Festgeld hingegen sind die 4,5 Prozent Zinsen in den zwölf Monaten garantiert.

Einlagensicherung: Die Einlagen beider Geldinstitute sind über den Einlagensicherungsfonds in voller Höhe gegen Insolvenz geschützt.

Nachteile

Die Zinsen werden erst am Ende der Laufzeit, also nach einem Jahr gutgeschrieben, wie das beim klassischen Festgeld üblich ist. Im Vergleich dazu wird bei vielen Tagesgeldangeboten pro Quartal oder gar monatlich verzinst, was den Gewinn insgesamt deutlich erhöht (der so genannte Zinseszins-Effekt).

Das Geld liegt für ein Jahr fest und kann in dieser Zeit nicht angetastet werden.

Fazit

Grundsätzlich gilt: Die Zinsangebote von Festgeld-Konten sind niedriger als beim Tagesgeld. Dafür sind sie über die Laufzeit sicher. Meist gibt es maximal 4 Prozent, so dass diese beiden Angebote vergleichsweise hoch sind. Beim Tagesgeldkonto sind Schwankungen jederzeit möglich, es sei denn, eine Bank garantiert Zinsen über einen bestimmten Zeitraum. Das ist bei vielen Tagesgeld-Angeboten aber der Fall. Es ist daher zu überlegen, ob nicht aktuelle Tagesgeld-Konten mit einem garantierten Zinssatz von sechs oder gar zwölf Monaten eine bessere Rendite bringen.

Weitere Infos über Festgeld bei forium.de.

forium.de-Testurteil:

Insgesamt ein empfehlenswertes Festgeld-Angebot für Kunden, die eine sichere Verzinsung bevorzugen und auf den angelegten Betrag über ein Jahr verzichten können. Alternativ wäre ein Tagesgeldkonto mit gesicherter Einlage und sechs bis zwölf Monaten garantiertem Zins unter Umständen eine lukrativere Wahl.

Die Anbieter

Die Citibank ist ein weltweit agierender Finanzdienstleister, der in über 100 Ländern mit rund 200 Millionen Kundenverbindungen vertreten ist. Citi bietet ein breit gefächertes Programm von Finanzdienstleistungen. Dazu gehören Retailgeschäft, Firmenkundengeschäft und Investmentbanking, Wertpapierhandel und Vermögensverwaltung. Zu den Marken unter dem Dach des Citi-Konzerns gehören: Citibank, CitiFinancial, Primerica, Citi Smith Barney und Banamex.

Die Direktbank 1822direkt ist eine hundertprozentige Tochter der Frankfurter Sparkasse. Die Frankfurter Sparkasse gehört zu den größten Sparkassen Deutschlands. Sie handelt innerhalb der engen Partnerschaft mit ihrer Konzernmutter, der Landesbank Hessen-Thüringen, als eigenständiges Institut am Bankenplatz Frankfurt am Main und in der Rhein-Main-Region. Sie ist Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe. Und wurde, um das Namensrätsel ihrer Direktbank-Tochter zu lösen, im Jahr 1822 gegründet.

Was halten Sie von diesen Angeboten oder welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Diskutieren Sie mit über die Citibank oder die 1822direkt, in "forium Experten", dem Forum für Steuern, Versicherungen und Finanzen.

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