Startseite > Krankenkassen > News > IKK: Warnung vor Belastungen des Handwerks
15.09.2008

IKK: Warnung vor Belastungen des Handwerks

Auf seiner Mitgliederversammlung am 10. September 2008 hat der IKK e.V. durch die Wahl des Arbeitgebervertreters Andreas Fabri den Vorstandsvorsitz komplettiert.

Schon zuvor war für die Versichertenseite Hans-Jürgen Müller zum Vorstandsvorsitzenden der Interessenvertretung gewählt worden. Zielsetzung der neuen Vorsitzenden ist es, den IKK e.V. als den Vertreter der Innungskrankenkassen zu etablieren.

"Wir müssen mit aller Kraft gegen die fortschreitende Zentralisierung der GKV kämpfen. Eine Verstaatlichung der Gesetzlichen Krankenversicherung wird das hohe Versorgungsniveau verschlechtern", erklärten die Vorstandsvorsitzenden einstimmig.

Zugleich betonen sie, dass der Einheitsbeitrag für die Gesetzliche Krankenversicherung sowohl Versicherte als auch Arbeitgeber teuer zu stehen kommen wird.

Entgegen den Behauptungen von Horst Seehofer werden weder die Senkung des Arbeitslosenbeitrags noch mögliche Zusatzprämien die politisch bedingte Beitragssatzsteigerung für Millionen Versicherte ausgleichen. Insbesondere für klein und mittelständische Handwerksbetriebe werde der Einheitsbeitrag zu enormen

Kostensteigerungen führen.

"Handwerker sind traditionell bei Innungskrankenkassen versichert. Sie haben also auch bei den Lohnzusatzkosten von der guten wirtschaftlichen Basis und den günstigen Beitragssätzen profitiert. Wenn nun der neue Einheitsbeitrag - wie befürchtet - bei 15,8 Beitragssatzpunkten liegt, ist dies für Versicherte der Innungskrankenkassen eine deutliche Steigerung.

Die Politik sollte nun endlich den Menschen reinen Wein einschenken und zu ihrer Verantwortung stehen. Denn für diese Steigerung ist einzig und allein die Regierung verantwortlich", erklärten die Vorstände.

Für Klein- und Mittelbetriebe bedeutet das beispielhaft Folgendes: Ein Betrieb mit 30 Mitarbeitern, die bisher mit einem Beitragssatz von 13,9 (incl. Zusatzbeitrag) versichert waren, wird bei einem Durchschnittsverdienst von 2.000 € brutto im Jahr 6.480 € mehr bezahlen müssen.

Zum Vergleich: nach Berechnungen des DIHK kostet ein Auszubildender einen Unternehmer 9.800 €. Von der beabsichtigten Senkung der Lohnnebenkosten ist damit keine Rede mehr.

Der 52-jährige Hans-Jürgen Müller ist Zerspannungsfacharbeiter und Diplom-Gesellschaftswissenschaftler.

Er ist Gewerkschaftssekretär in der Region Sachsen-Anhalt/Thüringen der IG BAU. Seit 1991 ist er in den Gremien der Selbstverwaltung der Innungskrankenkassen in Sachsen-Anhalt und auf Bundesebene aktiv.

Er?ist Vorsitzender des Verwaltungsrates der IKK gesund plus und seit 2002 auch Verwaltungsratsvorsitzender des IKK-Bundesverbandes. Er ist Verwaltungsratsmitglied des GKV-Spitzenverbandes.

Andreas Fabri ist langjähriges Mitglied des Verwaltungsrates der Vereinigten IKK. Der 54-jährige Jurist ist Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften.

Seit 1993 vertritt er die Interessen der Arbeitgeber in den Selbstverwaltungsgremien des IKK-Bundesverbandes.

Pressemitteilung der IKK

Empfehlung - Tagesgeld

# Anbieter Produkt Zinssatz
1 MoneYou Tagesgeld 2,75%
2 Barclays Bank LeitzinsPlus 2,75%
3 VTB Direktbank Tagesgeld 2,70%

Tagesgeld vergleichen!

Kostenlose Vorsorge für gesetzlich Versicherte

Je früher eine bösartige Krankheit entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Doch oft macht sich eine Krankheit für den Patienten selbst erst sehr spät bemerkbar - etwa w ... weiter

Versicherungen für den Start ins Berufsleben

Das neue Ausbildungsjahr hat in vielen Betrieben begonnen, in anderen fängt es zum September an. Auch angehende Studenten starten in einigen Wochen ins Wintersemester. Doch der "Ernst ... weiter

Produkttests

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...

Im Test: Das Tagesgeldkonto der Targobank
Die Bäume blühen, die Zinsen steigen. Ist das der Frühling oder das Ende der Sparerkrise? Vielleicht beides. Einige Tagesgeldanbieter schrauben ihre Zinsen sachte nach oben. Zum Beispiel die Targobank. Wir haben uns das Tagesgeldangebot der Targobank einmal genauer angesehen. Unsere Erkenntnisse lesen Sie hier. mehr...

Finanz-Newsletter

Melden Sie sich für den Gratis-Newsletter von forium an!

Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.

Ihr Abonnement können Sie entweder auf der Abmeldeseite oder in jedem Newsletter mit einem Klick beenden.