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24.09.2009

Hundehalter geben jährlich 5 Milliarden Euro für ihre Tiere aus

Fünf Milliarden Euro investieren die Deutschen laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen jährlich in ihren Hund und liegen damit im europaweiten Vergleich ganz an der Spitze. Dabei fließt viel Geld in die Kosten für Anschaffung, Nahrung, Tierarztkosten, Steuern und Zubehör. Wer so viel Geld in sein Tier investiert, sollte auch an eine Tierhalterhaftpflicht-Versicherung denken. Denn Schäden, die ein Tier anrichtet, können den Besitzer teuer zu stehen kommen.

Schneller passiert als gedacht

Wer anderen einen Schaden zufügt, muss laut Gesetz dafür geradestehen: Der Schadenverursacher muss für sämtliche Kosten aufkommen, die dem Geschädigten entstehen - dazu zählen zum Beispiel Behandlungsgeld, Schmerzensgeld oder Aufwendungen für dauerhafte Verdienstausfälle. Das gilt auch, wenn der geliebte Vierbeiner einen Schaden anrichtet. Schäden von Kleintieren wie Meerschweinchen, Katzen oder Vögeln sind über eine private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Bei größeren Tieren wie Hunden oder Pferden sollte der Besitzer eine sogenannte Tierhalterhaftpflicht-Versicherung abschließen. Bei AXA gibt es die Deckung schon ab 6,92 Euro im Monat. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die das Tier anrichtet, etwa wenn der Hund die teuren italienischen Schuhe der Freundin zerbeißt. Schlimmere Schäden entstehen, wenn ein Hund beißt und oder ein Pferd austritt und dabei eine Person verletzt. Aber auch entlaufene Tiere können großen Schaden anrichten, wenn sie auf die Straße laufen und einen Autounfall verursachen.

Nicht immer Pflicht, aber wichtige Vorsorge

Die Tierhalterhaftpflicht ist nur in Berlin und Hamburg ein Muss - in allen anderen Bundesländern ist sie freiwillig. Tierhalter sollten aber schon im eigenen Interesse nicht darauf verzichten - im Schadenfall können große finanzielle Belastungen auf den Besitzer zukommen. AXA empfiehlt deshalb eine Versicherungssumme von mindestens drei, besser zehn Millionen Euro. Daneben sollten Tierhalter darauf achten, dass die Versicherung auch Familie und Freunde, die gelegentlich auf das Tier aufpassen, einschließt. Eine Tierhalterhaftpflicht leistet übrigens auch passiven Rechtsschutz: Sie prüft nicht nur den Schaden und ersetzt berechtigte Schadenersatzansprüche, sondern wehrt auch unberechtigte Ansprüche stellvertretend für den Versicherungsnehmer ab - notfalls vor Gericht. Dabei trägt die Versicherung auch die Kosten des Rechtsstreits. Wer mehrere Tiere gleicher Gattung hat, kann bei AXA sparen: Für das zweite Tier zahlt der Halter nur noch 75 Prozent des Versicherungsbeitrags, ab dem dritten Tier sogar nur noch 50 Prozent. (Pressemitteilung der AXA)

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