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18.05.2010

Generali Deutschland Gruppe: Prämieneinnahmen leicht gesteigert

Die Generali Deutschland Gruppe, zu der unter anderem die Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt und Central Krankenversicherung gehören, ist gut in das Geschäftsjahr 2010 gestartet. Die zweitgrößte Erstversicherungsgruppe im deutschen Markt konnte ihren Konzerngewinn in den ersten drei Monaten deutlich auf 89 (Q1 2009: 30) Mio. € steigern. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatte das Kapitalanlageergebnis, das angesichts der bereits im Geschäftsjahr 2009 vorgenommenen Wertberichtigungen auf 955 (Q1 2009: 274) Mio. € ausgebaut werden konnte.

"Das sehr gute Quartalsergebnis zeigt, dass wir als Gruppe erfolgreich aufgestellt sind. Wir sind auf einem guten Weg, unsere ambitionierten Ziele für das Jahr 2010, insbesondere unseren angestrebten Konzerngewinn von mehr als 360 Mio. €, zu erreichen", sagte Dietmar Meister, Sprecher des Vorstands der Generali Deutschland.

Die über alle Versicherungssparten erzielten Prämieneinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,2% auf mehr als 4,2 Mrd. € an. Allerdings kam es in den verschiedenen Bereichen zu unterschiedlichen Entwicklungen: Während die Gruppe aufgrund des auch branchenweit stark volatilen Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung einen leichten Rückgang von 1,3% verzeichnete, konnten die Beitragseinnahmen in der Krankenversicherung deutlich um 12,5% ausgebaut werden. Im Segment Schaden- und Unfallversicherung gingen die gebuchten Bruttobeiträge leicht um 1,5% zurück. Hier machte sich der weiterhin intensive Preiswettbewerb, vor allem in der Kfz-Sparte, bemerkbar.

Die Generali Deutschland Gruppe verfügt über ausgezeichnete Vorsorgeprodukte, starke Vertriebswege und eine hohe Beratungskompetenz. "Insbesondere mit der Deutschen Vermögensberatung haben wir einen langjährigen strategischen Partner an unserer Seite, der mit seinen mehr als 37.000 Vermögensberatern maßgeblich zum Vertriebserfolg der gesamten Gruppe beiträgt", so Dietmar Meister.

Beitragseinnahmen leicht gestiegen

In den ersten drei Monaten hat die Generali Deutschland Gruppe im Versicherungsgeschäft einen leichten Zuwachs erzielt. Die Gesamtbeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft stiegen auf 4.241 Mio. € - das entspricht einem Plus von 0,2%.

Die seit Monaten durch die Wirtschafts- und Finanzkrise zu beobachtende Verunsicherung der Verbraucher spiegelte sich nach wie vor in der Zurückhaltung bei langfristigen Vertragsbindungen wider. Dieser Tendenz konnte sich auch die Generali Deutschland Gruppe nicht entziehen. So verzeichneten die Lebensversicherer des Konzerns einen leichten Beitragsrückgang von 1,3%. Einschließlich der Sparanteile und Beiträge aus Investmentverträgen aus relevanten Lebensversicherungsprodukten sanken die Prämieneinnahmen geringfügig auf 2.408 (Q1 2009: 2.439) Mio. €. Die Branche konnte im gleichen Zeitraum, bedingt durch hohe Steigerungen im volatilen Einmalbeitragsgeschäft, um 12,1% wachsen.

Die Entwicklung der Generali Deutschland Gruppe in der Krankenversicherung lag erneut deutlich über der Erwartung des Marktes. Während die Branche für das Gesamtjahr von einem Plus von 5,0% ausgeht, erzielten die Krankenversicherer der Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres einen Zuwachs von 12,5%. Das Beitragsvolumen wurde auf 544 (Q1 2009: 483) Mio. € gesteigert. Die Marktbedingungen in der Schaden- und Unfallversicherung blieben auch im 1. Quartal 2010 unverändert schwierig: Aufgrund einer risikobewussten Zeichnungspolitik und eines weiterhin intensiven Preiswettbewerbs in der Kfz-Sparte sanken die Beiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft um 1,5% auf 1.290 (Q1 2009: 1.310) Mio. € (Jahresprognose für die Branche: -0,5%).

Krankenversicherung: Erstmals über 500.000 Vollversicherte

Das Neugeschäft der Personenversicherer verlief - dank der Vertriebswegevielfalt der Generali Deutschland Gruppe - stabil . Die Lebensversicherer des Konzerns erreichten annähernd das hohe Niveau des Vorjahres. Der Neuzugang gegen Einmalbeiträge konnte bei 434 (Q1 2009: 439) Mio. € stabilisiert werden, ebenso wie das Neugeschäft in laufenden Beiträgen, das bei 196 (Q1 2009: 198) Mio. € lag. Die Versicherungssumme des Vertragsbestands konnte von 406.878 auf 414.269 Mio. € gesteigert werden.

Die Krankenversicherer der Generali Deutschland Gruppe setzten auch im 1. Quartal 2010 ihre positive Geschäftsentwicklung fort. Allerdings gingen die Neugeschäftszahlen nach den überproportional hohen Zuwächsen im Vorjahr erwartungsgemäß zurück. Die Zahl der versicherten Personen in der Vollversicherung stieg seit Jahresbeginn um rund 5.500 auf knapp 505.000 an und lag damit erstmals über einer halben Million.

operative Verbesserungen im Versicherungsgeschäft

Zu dem guten Quartalsergebnis der Generali Deutschland Gruppe trugen weitere operative Verbesserungen bei. Die Gesamtkosten (netto) ohne Provisionen konnten dank der bereits in den vergangenen Jahren durchgeführten Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, der kontinuierlichen Arbeit an den Prozessen und Strukturen und einer damit weiter steigenden Kosteneffizienz im 1. Quartal 2010 planmäßig abgesenkt werden. Auch zum Jahresende erwartet der Konzern eine erneute Senkung der Kosten gegenüber dem Vorjahr.

Die Combined Ratio der Gruppe im Bereich Schaden- und Unfallversicherung stieg im Berichtszeitraum um drei Prozentpunkte auf 99,4% (Q1 2009: 96,4%) an. Verantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem die Auswirkungen durch das Sturmtief "Xynthia", die 3,8%-Punkte ausmachten. Ohne dieses Ereignis hätte die Combined Ratio bei 95,6% gelegen, was gegenüber dem 1. Quartal 2009 einer Verbesserung um 0,8%-Punkte entspricht. Der Konzern geht davon aus, dass sich diese Belastungen im Jahresverlauf nivellieren werden und hält an seinem Ziel, im Gesamtjahr eine Combined Ratio unter 96% zu erreichen, weiter fest.

Kapitalanlageergebnis deutlich verbessert

Die Finanzmärkte zeigten bis zum Ende des 1. Quartals 2010 weiterhin eine ruhige Entwicklung. Während das Zinsniveau geringfügig sank, schlossen die Aktienkurse auf einem leicht höheren Niveau als zum Jahresende 2009. Bei der Neuanlage setzte die Generali Deutschland Gruppe den Fokus auf erstklassige Unternehmensanleihen und europäische pfandbriefähnliche Papiere. Darüber hinaus wurde die positive Marktentwicklung genutzt, um einzelne Kursgewinne zu realisieren.

Das gute Marktumfeld wirkte sich auch auf das Kapitalanlageergebnis (netto) aus, das mit 955 Mio. € den Vorjahreswert von 274 Mio. € deutlich übertraf. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die stark gesunkenen Abschreibungen sowie das gute realisierte Ergebnis im 1. Quartal.

positiver Ausblick auf das gesamtjahr 2010

Die Marken- und Vertriebswegevielfalt sowie die intensive Nutzung der Vorteile eines integrierten Konzerns bilden die Grundlage für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Generali Deutschland Gruppe. Aufgrund ihrer guten Marktstellung im deutschen Privatkunden- und Gewerbegeschäft, der Beratungsstärke ihrer Vertriebe und Vertriebspartner sowie der guten Positionierung ihrer Marken geht die Gruppe auf Gesamtjahressicht weiterhin von einem überdurchschnittlichen Beitragswachstum aus.

Diese positiven Erwartungen im Versicherungsgeschäft gehen jedoch mit den nach wie vor unsicheren Bedingungen an den internationalen Kapitalmärkten einher, mit denen alle Marktteilnehmer im laufenden Jahr weiterhin konfrontiert werden. Das Konzernergebnis der Generali Deutschland Gruppe wird auch im Geschäftsjahr 2010 maßgeblich von der Kapitalanlageentwicklung abhängig sein. Unter der Prämisse, dass weitere außergewöhnliche Schadenereignisse ausbleiben und sich keine deutlichen und anhaltenden Belastungen für die Kapital- und Immobilienmärkte im laufenden Jahr ergeben, geht der Konzern für das laufende Geschäftsjahr weiterhin von einem Konzernergebnis von über 360 Mio. € aus.

Der Bericht zum 1. Quartal 2010 ist im Internet unter www.generali-deutschland.de , Rubrik Investor Relations, Publikationen, hinterlegt.

Zukunftsbezogene Aussagen

Soweit wir in dieser Mitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen mögen daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Kerngeschäftsfeldern und -märkten. Abweichungen resultieren bisweilen auch aus dem Ausmaß und der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können einen Einfluss ausüben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Generali Deutschland Gruppe

Die Generali Deutschland Gruppe ist mit über 14,8 Mrd. € Beitragseinnahmen und mehr als

13,5 Millionen Kunden der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Zur Generali Deutschland Gruppe gehören unter anderem Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt, Central Krankenversicherung, Advocard Rechtsschutzversicherung, Deutsche Bausparkasse Badenia und Dialog sowie die konzerneigenen Dienstleistungsgesellschaften Generali Deutschland Informatik Services, Generali Deutschland Services, Generali Deutschland Schadenmanagement, Generali Deutschland Immobilien sowie die Generali Deutschland SicherungsManagement.

Köln, 18. Mai 2010

Pressemitteilung der Generali Deutschland Gruppe

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