Auf manchen Computertastaturen tummeln sich mehr Keime als auf der heimischen Toilettenbrille. Dabei geht es laut ARAG Experten nicht nur um harmlose Erreger. Eine regelmäßige Reinigung der Computertastatur und der Maus ist daher dringend anzuraten. Es gibt kaum noch einen Arbeitsplatz ohne Computer - und damit potenzielle Gefahren.
In den Ritzen der Tastatur tummeln sich oft Keime, die wiederum von den Händen der Arbeitnehmer übertragen werden können. Besonders fatal kann das zum Beispiel in Krankenhäusern und Intensivstationen sein, auf denen die Patienten oft schwer krank und damit auch abwehrgeschwächt sind. Außerdem bieten diverse Kanülen, Sonden und Katheter den Keimen einfache Zugangswege in den Körper. So zeigten amerikanische Wissenschaftler, dass auf der Tastatur zum Teil mehr Mikroorganismen hausen als auf anderen Gegenständen im Patientenzimmer und dass multiresistente Keime dort mehr als 24 Stunden überleben können. Zur Grundreinigung einer Tastatur und Maus eignet sich ein in Alkohol (oder Glasreiniger!) getränktes feuchtes Tuch, gegen Pilze hilft nur ein gutes Desinfektionsmittel, so die ARAG Experten. Im Fachhandel sind verschiedene Reinigungsutensilien zu erwerben, auch gibt es mittlerweile spezielle Hygiene-Tastaturen mit einer keimabtötenden, antibakteriellen Oberflächenbeschichtung.
(Pressemitteilung ARAG)
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