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02.06.2009

Gastkommentar: Wird die Finanzkrise zur persönlichen Depot-Krise?

Gastkommentar: Wird die Finanzkrise zur persönlichen Depot-Krise? In Zeiten der Wirtschaftskrise wächst auch die Unsicherheit bei Depot-Nutzern. Wie sicher kann ein Depot sein? Wie viel Risiko verträgt der Anleger? Dass es keinen Königsweg für alle Anleger gibt, versteht sich. Ein Depotcheck kann für individuelle Fragen der richtige Ausweg sein. Lesen Sie dazu einen Gastkommentar von Jürgen Hempfe, Betreiber des Portals Fondsdepotfinder.de

Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise müssen viele Anleger versuchen, ihr Depot zu optimieren. Dabei stellt sich auch die Frage, was man hätte besser machen können. Vielleicht wäre ein besserer Mix aus Aktienfonds, Rentenfonds oder Garantiefonds und sonstigen Anlagen im Depot besser gewesen? Eines gilt jedoch unverändert: Es gibt keinen allgemeingültigen Weg aus der Finanzkrise, die vielerorts zur Depot-Krise geworden ist. Das passende Portfolio muss für jede individuelle Lebenslage gefunden werden. Vielleicht war das Risiko bei extremen Verlusten zu hoch?

Manche Anleger sahen optimistisch in die Zukunft und verpassten es, das Depot an die persönliche Situation anzupassen. Wurde das Depot beispielsweise hauptsächlich mit Aktien ohne entsprechende Streuung belegt, hatte dies eine immense Risikosteigerung zur Folge. In der Fachsprache spricht man von einem "schlechten Rendite-Risiko-Verhältnis" und dieses lässt sich durchaus verbessern. Ein Depotcheck kann der Ausweg sein. Dabei kann das Risiko in vielen Fällen bei gleichbleibender Rendite sogar gesenkt werden. Die Faustregel besagt: "Immer auf mehrere Pferde setzen." Fallen die Kurse in einem der Bereiche, können steigende Kurse in anderen Bereichen die Verluste abfangen.

Individuelle Risikoneigung

Es scheint dabei nebensächlich, in welche Aktienfonds der Anleger nun genau investiert, eher geht es darum, auch andere Anlageformen im Depot zu integrieren. In welchem Mischverhältnis diese zu den Aktienfonds stehen sollten und wie letztendlich das perfekte Portfolio aussieht, ist ganz allein von den individuellen Bedürfnissen des Anlegers abhängig. Die Risikoneigung spielt dabei eine äußerst wichtige Rolle. Dabei sollte sich der Anleger die Fragen beantworten: Welche Verluste lassen sich finanziell und psychologisch reell verkraften? Investiert man privat oder geschäftlich? Wohin sollen die Gewinne gesteckt werden? Ab wann braucht man das Vermögen wieder?

Anleger sollten ihre Vermögenswerte immer splitten; einmal in einen sicheren Part, der etwa aus Tages- oder Festgeld bestehen kann, und einmal in einen risikoreichen. Aktienfonds für langfristig orientierte Anleger und Garantiefonds sollte man keinesfalls ganz außen vor lassen.

Das ideale Mischverhältnis

Experten streiten darüber, wie das ideale Mischverhältnis im Depot auszusehen hat. Einige sprechen sich für einen hohen Aktienanteil aus, der entsprechend risikobelastet ist, andere meinen, die Sicherheit solle an erster Stelle stehen. Langfristig gesehen lässt sich diese Frage nur individuell beantworten, wobei der Depotcheck eindeutig hilfreich ist.

Neben einer Risiko-Auswertung bietet der Depotcheck die Depot-Überwachung, die bei Veränderungen entsprechend warnt. Auch die als risikoärmer geltenden Anlagemöglichkeiten, wie etwa Tages- und Festgeld, Bausparverträge oder Versicherungen, lassen sich via Depotcheck einer neutralen Überprüfung unterziehen. Wichtig ist es, zu beachten, dass eine heute getätigte Wahl nicht für alle Zukunft passen muss. Die Lebensumstände der Anleger ändern sich, sodass ein erneuter Depotcheck bei veränderten Situationen die Lösung darstellt.

Fazit: Die Mischung macht es! Angelehnt an die persönliche Situation des Anlegers lässt sich via kostenlosem Depotcheck herausfinden, welche Anlage-Möglichkeiten die richtigen sind.

Über den Autor:

Jürgen Hempfe ist Betreiber des Portals Fondsdepotfinder.de. fondsdepotfinder.de ist ein Service von IFD - Investmentfonds Direkt. Mit dem Portal können Depots online optimiert werden. Für die Nutzung muss man keine Banker-Ausbildung absolviert haben; die Handhabung wurde einfach und praktisch gehalten. Die Auswertung erhält man per pdf-Dokument.

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