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10.04.2007

Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen erstmals rückläufig

10,5 Tage und damit gut einen halben Tag weniger als 2005 waren Beschäftigte im letzten Jahr nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) krankgeschrieben. Der Krankenstand ist damit erneut um 5,4 Prozent gesunken und liegt für 2006 bei 2,88 Prozent. Verantwortlich sind vor allem rückläufige Fehlzeiten bei Atemwegserkrankungen und psychischen Krankheiten.

Gudrun Ahlers, Projektleiterin für den Gesundheitsreport bei der TK: "Wir haben für 2006 erstmals weniger Krankschreibungstage bei den psychischen Erkrankungen. Das liegt jedoch nicht daran, dass wir weniger Krankheitsfälle haben, sondern hängt damit zusammen, dass die einzelnen Krankschreibungen deutlich kürzer ausgefallen sind." Dauerte eine Krankschreibung mit psychischer Diagnose 2005 noch durchschnittlich gut 44 Tage, waren es im letzen Jahr nur noch 36,6 Tage.

Die Fehlzeiten variierten auch 2006 regional wieder erheblich. Während Beschäftigte in Baden-Württemberg durchschnittlich 8,6 Tage krankgeschrieben waren, waren es in Mecklenburg-Vorpommern 12,7 und in Berlin sogar 12,8 Tage.

Pressemitteilung der TKK Krankenkasse

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