Der Euro hat gestern mit 1,0317 Dollar den höchsten Stand seit drei Jahren erreicht. Der Grund dafür dürfte die drohende Kriegsgefahr im Irak sein. Der starke Euro bringt Vor- allerdings auch Nachteile für Anleger und Verbraucher. Volkswirte sehen die europäische Währung auch mittelfristig auf dem Höhenflug.
Die derzeitige Eurostärke ist eigentlich eine Dollarschwäche. Denn auch im Vergleich zu anderen Währungen, dem Schweizer Franken oder dem britischen Pfund etwa, hat der Dollar an Wert verloren. Obwohl Rohöl meistens in US-Dollar gehandelt wird, ist der Preis für das schwarze Gold in den letzten Tagen sprunghaft angestiegen. Ob dies Auswirkungen auf die Benzin- und Heizölpreise haben wird, erweist sich in den nächsten Wochen.
Wer jetzt eine Reise in die USA plant, kann sich die Hände reiben. Durch den starken Euro sind alle Waren und Dienstleistungen jenseits des großen Teiches für uns 15 Prozent billiger geworden als noch vor einem Jahr. Davon kann man auch profitieren, wenn man Produkte in den Staaten direkt kauft oder bestellt, z.B. im Internet.
Den Vorteil, dass amerikanische Produkte nun billiger werden, bemerken Handelsketten, die in US-Dollar einkaufen und in Europa verkaufen ebenso. Elektro-, Bekleidungs- und Sportartikelhändler werden wahrscheinlich auch an der Börse von der aktuellen Situation profitieren.
Benachteiligt sind Branchen, die vom außereuropäischen Verkauf abhängig sind - und diese sind im Exportland Deutschland besonders stark vertreten. Automobilhersteller und Maschinenbauunternehmen wären dort etwa zu nennen. Durch den schwachen Dollar schrumpfen deren Einnahmen. Nicht nur in den Aktienwerten dieser Unternehmen kann sich dies niederschlagen. Wenn die Branche lahmt ist es möglich, dass dies auch, die dort Beschäftigten zu spüren bekommen.
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | MoneYou | Tagesgeld | 2,75% |
| 2 | Barclays Bank | LeitzinsPlus | 2,75% |
| 3 | VTB Direktbank | Tagesgeld | 2,70% |
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