Insbesondere die Geldmarkt- und Immobilienfonds erfreuen sich in unsicheren Zeiten zunehmender Beliebtheit bei den Anlegern. Spezialisierte Produkte mit höheren Risiken finden dagegen geringes Interesse. Als zusätzliche Ursache für die "Auferstehung" etablierter Fonds gilt die populärer werdende Verwendung von Fondsratings zur Produktauswahl, so das Handelsblatt.
Die Ergebnisse der Auswertung widersprechen der oft geäußerten Vermutung, dass Anleger vor allem neu aufgelegte Fonds kaufen. Joachim Böhler, Leiter Marktforschung bei der zur genossenschaftlichen Bankengruppe gehörigen Fondsgesellschaft bei der Union-Investment-Gruppe, räumt ein, dass die Ergebnisse bei Untersuchung der Haussephase für High-Tech-Werte bis Frühjahr 2000 eventuell anders ausgefallen wären. Nach seinen Aussagen kamen in dieser Periode viele risikoreiche Aktienprodukte an den Markt.
Die vorliegende Statistik stützt sich auf Daten von Januar 2001 bis Februar 2002. Unter den 100 Fonds mit den höchsten Nettozuflüssen waren 56 alte Fonds mit Auflage vor dem Jahr 1999. Diese vereinten 65% der Nettozuflüsse unter den 100 absatzstärksten Produkten auf sich. Der durchschnittliche "alte" Fonds sammelte netto 795 Mill. ein, der durchschnittliche "neue" lediglich 542 Mill.
Experten zufolge werden Produktinnovationen auch in Zukunft gebraucht. Eine weitere starke Ausweitung der Angebotspaletten bei den Gesellschaften ist nach Meinung von Joachim Böhler aber nicht mehr sinnvoll. Bereits jetzt könne der deutsche Anleger auf rund 5.000 zurückgreifen.
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | MoneYou | Tagesgeld | 2,55% |
| 2 | Bank of Scotland | Tagesgeld | 2,40% |
| 3 | 1822direkt | ZinsCash (Standardzins) | 2,30% |
Muss jeder Rentner eine Steuererklärung für 2011 abgeben? Welche Freibeträge können Rentner nutzen? Und welche Steuerformulare müssen Rentner ausfüllen? Die Antworten auf die wichtig ... weiter
Bausparen ist eine solide Möglichkeit, sein Geld zinsgünstig anzulegen. Gleichzeitig kann man mit staatlichen Zulagen und Prämien die Rendite erhöhen. Doch um sich Zinsen und Zulagen für ... weiter