Mittels des Computerprogramms "Elster" steht es dem datenverarbeitungstechnisch versierten Steuerzahler offen, die alljährliche am Rechner zu erstellen und schließlich online dem Finanzamt zu übermitteln. Nur scheint "Elster" die Erwartungen der Steuerzahler in keinster Weise zu erfüllen.
Der Bundesvorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, bezeichnete das Programm in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) als "Reklamegag der Finanzminister". Die mit "Elster" verschaffe weder einen "Zeitvorteil", noch bliebe "Arbeit erspart". Vielmehr müsse man zusätzlich noch eine "Kurzerklärung" verfassen, die dann mit den Belegen, die zur gehören, ganz konventionell per Brief an die Behörde zu schicken sei. Erst nachdem dieser Brief vom Finanzamt bearbeitet wurde, werde das Amt die übers Netz geschickten Daten berücksichtigen.
Die kostenlos verteilten CD-ROMs mit "Elster" seien laut Ondracek "wegen technischer Mängel praktisch unbrauchbar", erst die im Internet erhältliche neueste Version sei "verwertbar". Mit längst erhältlicher Software könne "Elster" nicht mithalten, bemängelt dazu der Deutsche Steuerzahlerbund.
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