Für eine offene Diskussion über die Modifikation der Rechnungslegungsstandards IFRS hat sich der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Heinrich Haasis, ausgesprochen. "In einer Vertrauenskrise an den Märkten können keine fairen Marktpreise mehr als Basis für die Bewertung herangezogen werden.
Deshalb muss man sich kritisch mit der Fair-Value Bilanzierung in illiquiden Märkten und deren Auswirkungen in Jahresabschlüssen auseinandersetzen. Solche krisenverschärfende Wirkungen sind bisher zu wenig berücksichtigt worden", so Haasis heute in Berlin.
Der DSGV-Präsident verwies darauf, dass die Sparkassen-Finanzgruppe bereits bei der Einführung der IFRS vor den hohen Schwankungen in den Ergebnissen gewarnt habe. "Mit der Einführung der IFRS wurde vor allem den Interessen von Investoren entsprochen, gute Quartalsergebnisse schnell auszuweisen.
Unter dem Gesichtspunkt größerer Transparenz angekündigt, stiften die neuen Rechnungslegungsstandards in diesen Zeiten aber eher Verwirrung. Die IFRS führen zu unerwünschte Achterbahnfahrten und schädigen damit die Stabilität."
Die starke Fokussierung der IFRS auf die Fair-value Bewertung wirke sich in Krisenzeiten negativ aus, da durch die an jeweils aktuelle Zeitwerten orientierte Bilanzierung eine Abwärtsspirale bei der Bewertung ausgelöst werden kann.
Pressemitteilung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | MoneYou | Tagesgeld | 2,75% |
| 2 | Barclays Bank | LeitzinsPlus | 2,75% |
| 3 | BMW Bank | BMW Online-Sparkonto | 2,70% |
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