16. Februar 2009
Riester-Altersvorsorgeprodukte werden zwar durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zertifiziert, dennoch fällt bei den verschiedenen Möglichkeiten des Riester-Sparens die Auswahl schwer. Das Angebot reicht von Fondssparplänen mit hohem Aktienanteil über klassische Rentenversicherungen bis hin zu konservativen Banksparplänen mit fester Verzinsung und dem neuen Wohn-Riester.
Welches Produkt geeignet ist, hängt vor allem vom Alter und der aktuellen Lebenssituation ab. Je früher man anfängt, desto risikoreicher darf die Anlage sein. Mit zunehmendem Alter sollte die Umschichtung in sichere Vorsorgeprodukte erfolgen.
Banksparplan
Am sichersten liegt das Geld in einem Banksparplan. Die monatlichen Beiträge fließen auf ein Konto und werden mit etwa vier Prozent im Jahr verzinst. Der Zinssatz ist an einen Referenzzins gebunden (z.B. an die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen) und kann sich dementsprechend ändern. Langfristig dürften die Zinsen wieder etwas steigen. Sparpläne glänzen zwar nicht mit großen Renditechancen, sind aber risikolos und flexibel. Die eingezahlten Beträge sind samt Zinsen jederzeit abrufbar – die Förderung geht dann allerdings verloren. Bei einem Vertragswechsel ist mit Gebühren bis zu 100 Euro zu rechnen.
Für Ältere sind Sparpläne besonders attraktiv, weil keine Abschlusskosten anfallen, die in den ersten Jahren die Rendite schmälern würden.