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15.03.2007

Diabetes-Nanny hilft Familien

Familien mit zuckerkranken Kindern in Berlin werden ihren Alltag zukünftig noch besser meistern. Gemeinsam mit BIG - Die Direktkrankenkasse will die Stiftung Diani?o nach dem erfolgreichen Start in Baden-Würtemberg und NRW nun auch in Berlin ein Netzwerk zur Alltagshilfe betroffener Familien aufbauen. Der Startschuss für die Zusammenarbeit fiel heute in Berlin, wo die Stiftung einen Preis der Initiative "Deutschland: Land der Ideen" entgegen nahm.

Rund 6 Mio. Diabetiker gibt es bundesweit - 25.000 leiden von Kind an an der Stoffwechselkrankheit und täglich kommen drei bis vier weitere kleine Patienten hinzu. Für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet die Diagnose eine große Herausforderung. "Der Alltag verändert sich spürbar", weiß Ingrid Pfaff von der Stiftung Diani?o. Sie ist selbst Mutter eines zuckerkranken Kindes und hat erfahren, wie viel Disziplin die regelmäßige medizinische Betreuung, entsprechende Übungs- und Erziehungsmaßnahmen sowie strenge Speisepläne Eltern und Kind abverlangen. Schwerpunkt der Stiftung ist das Nanny-Projekt, das 2005 ins Leben gerufen wurde. Für einen Monat lang kommt eine Nanny, von denen es bisher schon rund 30 in NRW und Baden-Württemberg gibt, jeweils zweimal wöchentlich in die Familien und berät die Eltern, hilft den Betroffenen oder wirbt um Verständnis in der Schule oder im Kindergarten.

Aktuelles Projekt der Stiftung: ein Nanny-Angebot in Berlin - mit Hilfe der BIG, deren Vorstand um die Bedeutung einer guten Versorgung weiß. "Die Arbeit der Diabetes-Nannies beschränkt sich nicht auf die medizinische Versorgung, sondern befasst sich mit längerfristigen Lösungsmöglichkeiten". Ein Grund für Frank Neumann, Vorstandsvorsitzender von BIG - Die Direktkrankenkasse, die Stiftung beim Aufbau in Berlin zu unterstützen. "Der Ansatz der Stiftung ist aus unserer Sicht ein wichtiger Baustein für ganz neue Wege im Versorgungsmanagement". BIG hat einen hohen Anteil an jungen Familien - und damit auch an betroffenen Kindern und Jugendlichen. "In einer frühen Vernetzung der medizinischen und psychosozialen Betreuung sehen wir eine gute Chance die Folgen dieser Krankheit positiv zu steuern", betont der Kassenchef die Vorteile für die Patienten und die Krankenkasse.

Die Nannies, bei denen es sich um gut ausgebildete Betreuerinnen, meistens Krankenschwestern oder Diätassistentinnen handelt, können dabei helfen. Das Angebot ist für die Eltern kostenfrei. Eine täglich besetzte Hotline steht Eltern und Jugendlichen zusätzlich zur Verfügung.

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Pressemitteilung der BIG Krankenkasse

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