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07.02.2009

DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge zeigt Entwicklungen des Vorsorgeverhaltens

Seit Monaten beschäftigt die Finanzkrise die Menschen. Der neue "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" hat im Januar 2009 erstmals untersucht, welche Auswirkungen sich für das Vertrauen, die Zuversicht und die Aktivitäten im Bereich Vorsorge ergeben.

46 Prozent der erwerbstätigen Deutschen machen sich aufgrund der Finanzkrise und der aktuell schlechten Konjunktur mehr Sorgen um ihre gesetzliche Rente als vorher. Bei der privaten Altersvorsorge hat die Skepsis bei 25 Prozent zugenommen, bei der betrieblichen Altersvorsorge bei 12 Prozent der Erwerbstätigen.

Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gibt jedoch an, sich um ihre Vorsorge insgesamt genauso viel bzw. so wenig Sorgen zu machen wie vor der Krise. Das sind einige zentrale Ergebnisse des neuen "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

In dieser Trendstudie kombiniert das DIA in Zukunft die Ergebnisse einer neuen repräsentativen Befragung, des "DIA-Vorsorge-Index", zusammen mit den Daten aller (10) zur Zeit für diesen Themenkomplex relevanten Untersuchungen.

Für den exklusiv erhobenen DIA-Vorsorge-Index hat das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGovPsychonomics AG vom 20. bis 22. Januar 2009 1.032 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

"Das historisch geschwächte Vertrauen in die gesetzliche Rente geht weiter zurück", stellt Studienleiter Dr. Karsten Schulte fest. "Aber auch das Vertrauen in die private Altersvorsorge hat - wenn auch auf deutlich höherem Niveau - einen erheblichen Dämpfer erhalten." So das Resultat einer Langzeituntersuchung von IfD Allensbach und eigenen Untersuchungen des DIA.

Rapide sinkende Zuversicht

Die Zuversicht, den Lebensstandard im Alter halten zu können, hat, etwa im Vergleich zu einer Untersuchung aus dem Jahr 2005, dramatisch abgenommen. Gingen damals nur 37 Prozent davon aus, dass sie ihren Lebensstandard im Alter werden senken müssen, sind es heute 72 Prozent.

Weniger als jeder Dritte rechnet also damit, dass er mit seinem Alterseinkommen seinen Lebensstandard halten können wird.

Wachsende Bereitschaft zu Vorsorge-Aktivitäten

22 Prozent der Befragten (gegenüber 18 Prozent im Januar 2006) wollen deshalb in den nächsten zwölf Monaten etwas für ihre Altersvorsorge tun. Denn glaubten im Januar 2006 noch 57 Prozent ausreichend fürs Alter vorgesorgt zu haben, sind es heute nur noch 36 Prozent.

Dieser Meinungsumschwung hat jedoch bisher in den Geschäftszahlen der Finanzdienstleister noch keinen Niederschlag gefunden.

Pressemitteilung der DIA

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