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26.02.2010

DEVK-Umfrage: Krankenzusatzversicherungen lösen Probleme des Gesundheitssystems

Jeder zweite Deutsche sieht eine private Krankenzusatzversicherung als notwendig an, um die zunehmenden Leistungseinschränkungen der Krankenkassen zu kompensieren. Bereits seit Jahren steigt die Zahl dieser Policen - inzwischen gibt es in Deutschland mehr als 21 Millionen. Besonders beliebt sind dabei Leistungen für Gesundheitsvorsorge, Sehhilfen und Krankentagegeld. Das ergab eine bundesweite, repräsentative Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen, für die im Januar 2010 rund 1.000 Bundesbürger befragt wurden.

Die Entwicklungen in der gesetzlichen Krankenversicherung verunsichern die Bundesbürger: So gehen knapp 70 Prozent davon aus, dass die Kassen in naher Zukunft ihre Defizite durch Zusatzbeiträge und Leistungskürzungen ausgleichen werden. Schon heute finden 64 Prozent der Kassenmitglieder, dass die Leistungen ihrer Krankenversicherung nicht mehr ausreichen.

Vorsorgeuntersuchungen gefragt

Besonders wichtig sind den Versicherten Vorsorgeuntersuchungen, die vom Arzt empfohlen, aber nicht von den Kassen bezahlt werden. Dazu gehören z. B. sportmedizinische Vorsorge, wichtige Krebspräventionsmaßnahmen und zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen für Kinder. Die Gesundheitsprävention ist einer der Top-Gründe für die Deutschen, eine Zusatzversicherung abzuschließen: 57 Prozent der Befragten halten sie für wichtig. Auch höhere Leistungen für Sehhilfen stehen auf der Wunschliste der Bundesbürger für private Zusatzversicherungen weit oben. Schließlich tragen 75 Prozent zumindest gelegentlich Brille oder Kontaktlinsen. Wer sich eine neue Sehhilfe leisten will, muss aber tief ins Portemonnaie greifen. Denn die Kassen zahlen Erwachsenen meist keinen Cent mehr dazu. Ambulante Zusatzversicherungen erstatten einen Festbetrag, bei der DEVK sind es je nach vereinbartem Tarif bis zu 375 Euro pro Jahr.

Ähnliches gilt für die "sanfte Medizin". Der Besuch beim Heilpraktiker wird Kassenmitgliedern in der Regel nicht erstattet. Im Rahmen einer ergänzenden privaten Police zahlt die DEVK für naturheilkundliche Behandlungen jährlich bis zu 780 Euro. 41 Prozent der Bundesbürger halten zudem Krankentagegeldversicherungen für wichtig. Diese zahlen bei Verdienstausfall durch Arbeitsunfähigkeit. So lassen sich die hohen Einkommenslücken bei längeren Krankheiten schließen.

Den DEVK Versicherungen vertrauen bundesweit rund 4 Millionen Kunden mit 12,4 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten. Dass sie besonders treue Kunden sind, hängt nicht zuletzt von der persönlichen Nähe ab: 1.100 Beratungsstellen, rund 2.100 hauptberufliche Vertriebspartner und über 5.000 nebenberufliche Vermittler sprechen für sich. Langjähriger Kooperations- und Vertriebspartner sind zudem die Sparda-Banken. Nach der Anzahl der Verträge ist die DEVK Deutschlands viertgrößter Hausrat-, fünftgrößter Pkw- und sechstgrößter Haftpflichtversicherer. (Pressemitteilung DEVK)

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