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09.07.2006

Der richtige Mix für die Reisekasse

Etwas Bargeld in der Währung des Urlaubslandes, eine Maestro-Karte und eine Kreditkarte. Mehrere Zahlungsmöglichkeiten zu nutzen ist sicherer. Alternativ können auch Reiseschecks eingesteckt werden, empfiehlt die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Egal wohin es geht, ein kleiner Betrag an Bargeld für die ersten Einkäufe gehört in jede Urlaubskasse. Zu viel Bargeld lockt nur Langfinger an. Bei Reisen in Länder, die den Euro noch nicht haben, spielt der Wechselkurs weiterhin eine große Rolle. Hier ist der Tausch in der Regel günstiger am Urlaubsort. Gleiches gilt für Länder, deren Landeswährung stets durch eine hohe Inflationsrate gegenüber dem Euro geschwächt wird.



Neben Bargeld ist Plastikgeld ein wichtiges Zahlungsmittel. Unverzichtbar ist die weltweit einsetzbare Maestro-Karte (ehemals ec-Karte). An vielen Geldautomaten erhält man das gewünschte Bargeld. Fremdkunden müssen meist eine Gebühr zahlen. In der Regel ist das ein Prozent vom abgehobenen Betrag, mindestens jedoch vier Euro. Die Maestro-Karte ist ein sicheres Zahlungsmittel, da sie nur in Verbindung mit der persönlichen Geheimnummer (PIN) gültig ist. Diese sollte aber niemals in Unterlagen und Dokumenten

aufbewahrt werden, auch nicht getarnt als Telefonnummer.



Die günstigste Variante, im Urlaub an Bargeld zu kommen, bietet derzeit das kostenlose Giro-Konto DKB-Cash der Deutschen Kreditbank: Mit der ebenfalls kostenlosen VISA-Karte kann man weltweit Geld ohne zusätzliche Kosten Bargeld am Automaten abheben.



Bei einigen Reisen sind außerdem Reiseschecks sinnvoll. Bis 1,5 Prozent des Betrages können beim Kauf fällig werden, dazu kommen Gebühren beim Einlösen für den Währungskurs und möglicherweise noch eine Provision. Ob Reiseschecks als Zahlungsmittel akzeptiert werden, ist abhängig vom Reiseland und der Akzeptanzstelle. Reiseschecks in Landeswährung werden meist ohne Zusatzkosten akzeptiert. Vielfach kann der Reisescheck auch in Bargeld getauscht werden.



Es kann hilfreich sein, sich schon vor Antritt der Reise nach diesen Akzeptanzstellen zu erkundigen, denn in einigen Ländern werden diese z. B. nur von großen Hotels für ihre Gäste akzeptiert oder man muss sie in Banken (lange Wartezeiten) einlösen. Ein Vergleich der Konditionen der Banken bei den Maestro-Karten, Kreditkarten und Reiseschecks vor Reiseantritt schont die Urlaubskasse.



Und für den Fall der Fälle, dass eine Karte oder Reiseschecks verloren geht, unbedingt die Telefonnummern für die jeweilige Sperrannahme an verschiedenen Stellen notieren. Eine zentrale Sperrnummer ist die 116 116 beziehungsweise aus dem Ausland 0049 116 116. Unter dieser Nummer sind auch weitere Informationen zum Sperrdienst erhältlich.



forium.de hat einen Notfallpass mit Rufnummern für den Urlaub zusammengestellt. Der Notfallpass enthält die internationalen Sperr-Rufnummern für Kreditkarten, EC-Karten und Reiseschecks. Ebenso wie die Nummern der wichtigsten Mobilfunkanbieter und des ADAC. Der Notfallpass kann im Internet unter http://www.forium.de/service/notfallpass.pdf

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